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2011

Keine Verschnaufpause für Turbine Potsdam

Nur rund 75 Stunden nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft gilt die volle Konzentration des 1. FFC Turbine Potsdam der Champions League . Denn heute Abend steht beim FCF Juvisy das Viertelfinal-Hinspiel auf dem Programm ( live ab 19 Uhr auf Eurosport ).

„Das wird keine leichte Aufgabe für uns, Juvisy wird uns sicher einiges abverlangen“, ist sich Potsdams Stürmerin Anja Mittag sicher . Für die Potsdamerinnen geht es darum, sich eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel eine Woche später im Karl-Liebknecht-Stadion zu verschaffen.

London bereits fest im Visier „Vor allem möchten wir Werbung für den Frauenfußball machen und den Zuschauern im Stadion und an den TV-Bildschirmen ein attraktives Spiel zeigen“, ergänzt Turbine-Trainer Bernd Schröder im Hinblick auf die Live-Übertragung im Fernsehen.

„Es ist ein bisschen schade, dass wir nach dem Titelgewinn nicht mal eine Woche ausspannen können. Aber ich freue mich darauf, wieder eine neue Mannschaft kennen zu lernen und eine neue Aufgabe zu haben“, so Verteidigerin Babett Peter , die bereits das große Ziel vor Augen hat, das Endspiel am 26. Mai in London.

Juvisy ohne Druck Doch zunächst gilt es, die Hürde Juvisy zu meistern und auch wenn der französische Vizemeister als Außenseiter in das Duell mit dem amtierenden Titelträger geht, strahlt Juvisys erfahrene Nationalmannschafts-Kapitänin Sandrine Soubeyrand vor der Partie Gelassenheit aus.

„Wir haben nicht viel Druck und nichts zu verlieren“, so die 37-Jährige im Gespräch mit Womensoccer . „Turbine ist die beste Mannschaft Europas und wir werden sehen, ob wir dagegen halten können. Es wird sicherlich kompliziert, aber beide Spiele müssen erst einmal gespielt werden.“