DISCOVER FOOTBALL: sieben Teilnehmer im WM-Jahr

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Parallel zur Frauenfußball-WM in Deutschland findet in Berlin vom 26. Juni bis 3. Juli 2011 das einwöchige internationale Frauenfußballturnier DISCOVER FOOTBALL statt. Dort treten Teams an, die in ihren Ländern wenig Unterstützung für ihren Sport finden. In diesem Jahr gehen sieben Teams aus sieben Ländern an den Start.

Am Dienstag traf sich in Frankfurt unter dem Vorsitz von DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger die prominent besetzte Jury bestehend aus Steffi Jones, Monika Staab, Rainer Willfeld und Irmingard Schewe-Gerigk, um aus 38 Bewerbern sieben Teams auszuwählen, die in Berlin in diesem Jahr Turnierteilnehmer bei DISCOVER FOOTBALL sein werden.

Logo von DISCOVER FOOTBALL
Logo von DISCOVER FOOTBALL © DISCOVER FOOTBALL

Mauern einreißen
DFB-Präsident Theo Zwanziger erklärte:„Ich freue mich über solche Projekte, die Frauen verbinden. Da kann der Fußball sehr viel helfen und sehr viel leisten. Es geht darum Mauern und sachfremde Hierarchien wegzufegen – und das ist genau, was DISCOVER FOOTBALL macht.“

Eine Einschätzung, die das DISCOVER FOOTBALL-Team teilt. Marlene Assmann schwärmte nach der Sitzung: „Es war überwältigend! Die Juroren um Dr. Zwanziger haben erkannt, wie viel der Frauenfußball tun kann, um interkulturelle Verständigung zu fördern.“ Nach umfassendem Studium der ausführlichen Bewerbungsunterlagen und eingehender Beratung entschieden sich die Juroren für sieben ganz besondere Frauenteams.

Buntes Teilnehmerfeld
Slum Soccer aus Indien, die während der letzten Obdachlosen-WM den Fair-Play-Preis erhielten. Dazu gleich drei Teilnehmer aus Afrika: Esperance (Ruanda), Cercle d’Aide Femme Enfant kurz C.A.F.-E. (Togo) und das New Layout East Women Association Football Team aus Kamerun, dessen Mitglieder sich als Teil des Projektes „Frauen auf dem Feld“ ehrenamtlich und mit großem Engagement für Waisenkinder einsetzen.

Das Teilnehmerfeld komplettieren die Nationalelf Afghanistans, die dort 2003 als erste Frauenmannschaft mit Hilfe von DFB, DOSB und dem Auswärtigen Amt in Kabul gegründet wurde, sowie Mifalot Hinuch aus Israel und die Star Sports Association aus Brasilien.

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Und als achtes Team geht übrigens eine Auswahl von Berliner Spielerinnen an den Start.