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2011

Frauen-WM 2011: Rekordprämie für Titelgewinn

Sollten die deutschen Spielerinnen bei der Frauenfußball-WM 2011 im eigenen Land den Titel holen, winkt eine Rekordprämie.

Der DFB lobt für den dritten Titelgewinn in Folge 60 000 Euro pro Spielerin aus. Für den Erfolg bei der Frauenfußball-WM 2007 in China hatte es 50 000 Euro gegeben.

Staffel-Prämien Der DFB verständigte sich mit dem Spielerinnen-Rat auf eine leistungsbezogene Prämienregelung. Demnach erhalten die WM-Teilnehmerinnen für die Teilnahme am Viertelfinale 15 000 Euro. Sollte die DFB-Auswahl das Halbfinale erreichen, erhöht sich der Betrag auf 25 000 Euro. Belegt das deutsche Team am Ende Platz 3 erhalten die Spielerinnen jeweils 30 000 Euro. Als Vize-Weltmeister würden 40 000 Euro gezahlt werden. Zusätzlich zu der WM-Prämie erhält die Mannschaft erfolgsunabhängige Vergütungen. Dabei handelt es sich um eine Beteiligung an den Sponsoring-Einnahmen und eine Sonderzahlung für das umfangreiche Engagement des Teams für die Frauenfußball-WM 2011.

Zwanziger: “Besondere Situation” DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger sagt: „Wir haben mit der Weltmeisterschaft im eigenen Land eine besondere Situation. Der tragen wir auch in Form der Prämien Rechnung. Ich weiß, mit welcher Gewissenhaftigkeit und mit welchem Eifer sich unsere Frauen auf dieses Turnier vorbereiten. Die Identifikation mit ihrer WM ist sehr groß – und diese Einstellung und Leistung wollen wir honorieren.“

Zwanziger ergänzt: „Allerdings möchte ich auch erwähnen, dass diese Zahlen kein Maßstab für künftige EM- oder WM-Turniere sein werden. Natürlich auch vor dem Hintergrund, dass die finanziellen Zuwendungen durch den Veranstalter FIFA sich zwischen einer WM der Männer und einer der Frauen sehr gravierend unterscheiden.“

Fitschen und Prinz zufrieden Doris Fitschen, Managerin der Frauen-Nationalmannschaft, erklärt: „Ich freue mich, dass mit diesen Prämien auch der Einsatz der Spielerinnen außerhalb der Stadien honoriert wird. Insgesamt ist das einmal mehr ein Zeichen dafür, welchen Stellenwert der Frauenfußball beim DFB genießt.“

Auch Birgit Prinz, die Spielführerin der DFB-Frauen, ist zufrieden: „Der Spielerinnen-Rat ist mit klaren Vorstellung in die Gespräche gegangen. Mit dem Ergebnis sind wir alle zufrieden. Gut, dass das Thema so zügig geklärt wurde, jetzt kann die WM kommen.“