Duisburg will wieder an die Spitze

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Nach vereinzelten Nachholspielen in Liga und DFB-Pokal steht am Sonntag der 18. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga auf dem Programm.  Für den FCR 2001 Duisburg folgt dabei nach dem Sieg in Frankfurt vor Wochenfrist gleich das zweite Spitzenspiel; der FCR reist zum 1. FFC Turbine Potsdam. Doch auch eine Absage steht schon fest.

Die Partie zwischen dem Herforder SV und dem FF USV Jena musste witterungsbedingt abgesagt werden.

Duisburg wieder im Kampf um die Meisterschaft
Nachdem die Meisterschaft für die Duisburgerinnen schon außer Reichweite schien, wären sie mit einem Erfolg in Potsdam wieder voll im Titelkampf dabei.  „Die Spiele zwischen uns waren in den letzten Jahren immer sehr knapp und spannend, und darauf sind wir auch am Sonntag vorbereitet“, so FCR-Trainerin Martina Voss-Tecklenburg vor dem Gastspiel in Potsdam (11 Uhr, live auf DFB-TV). Und nachdem in Duisburg wieder einige Leistungsträgerinnen ins Geschehen eingreifen können, gibt sich Voss-Tecklenburg kämpferisch. „Die Mannschaft weiß natürlich, dass uns erneut eigentlich nur ein Sieg weiterhelfen kann – folglich werden wir uns auf dieses Ziel konzentrieren.“

Inka Grings
Inka Grings reist mit ihrem FCR nach Potsdam. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Tabellenführung möglich
Gelänge der Sieg tatsächlich, würde der FCR mindestens auf den zweiten Tabellenrang vorrücken – sollte der 1. FFC Frankfurt im Duell mit dem 1. FC Saarbrücken überraschend Federn lassen, ist sogar die Tabellenführung möglich.

Frankfurt will Wiedergutmachung
Für die Frankfurterinnen geht es jedoch selbst darum, im Titel-Dreikampf mindestens Rang zwei zu verteidigen. Alles andere als ein Sieg gegen Saarbrücken wäre für den FFC ein herber Rückschlag. Nach der Niederlage gegen Duisburg stand den Frankfurterinnen die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. „ Jetzt müssen wir uns gegen Saarbrücken da wieder rausziehen und gemeinsam in anderes Fahrwasser bringen. Es ist schade, dass wir erst so einen Weckruf nötig hatten, aber ich bin überzeugt, dass jetzt alle wieder voll konzentriert und zielgerichtet die verbleibenden sechs Ligaspiele angehen werden“, gibt sich FFC-Trainer Sven Kahlert optimistisch.

Fröhlich an alter Wirkungsstätte
Für seinen Trainerkollegen Stephan Fröhlich ist die Fahrt zum 1. FFC Frankfurt eine Rückkehr zu alter Wirkungsstätte – vor seinem Engagement in Saarbrücken trainierte er die zweite Mannschaft des FFC. Vor der Partie beim Ex-Club gibt sich Fröhlich, wie immer, optimistisch. „Vielleicht können wir in Frankfurt für eine kleine Sensation sorgen und uns somit wichtige Zähler sichern.“ Die sind bitter nötig, denn in Saarbrücken ist man sich der brenzligen Tabellensituation durchaus bewusst. „Essen und Bayer Leverkusen haben sich nach ihren Siegen wahrscheinlich aus dem Abstiegskampf verabschiedet.“

Essen will beim HSV nachlegen
Nach dem Erfolg im Duell gegen den 1. FC Saarbrücken will die SG Essen-Schönebeck auch in Hamburg punkten. Die Hanseatinnen haben zuletzt zweimal in Folge verloren, werden also doppelt motiviert sein. Doch schon die Hinrundenbegegnung konnte die SGS auf heimischem Platz für sich entscheiden. Personell kann Essens Trainer mit Ausnahme von Jessica Bade und Ilka Pedersen (beide Muskelverletzung im Oberschenkel) aus dem Vollen schöpfen.

FCB empfängt Leverkusen
In den anderen beiden Partien des 18. Spieltags empfängt der FC Bayern München Bayer 04 Leverkusen, der VfL Wolfsburg reist zum SC 07 Bad Neuenahr.

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MicheleMarkus Juchemmrx Neueste Kommentartoren
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mrx
mrx

Fröhlich ist nicht mehr Trainer in Saarbrücken.

Michele
Michele

Wieso denn nicht?

Michele
Michele

@Markus
Danke