Miriam Dietz beendet Schiedsrichterkarriere
DFB-Schiedsrichterin Miriam Dietz (geb. Dräger) hat ihre Karriere beendet. In Erwartung ihres zweiten Kindes hat sich die 30-Jährige nun bereits zur Winterpause für den Gang in die frühzeitige Schiedsrichterrente entschieden.
Dietz leitete seit 2000 mehr als 80 Spiele in der Frauenfußball-Bundesliga und gehörte seitdem zu den festen Größen in dieser Spielklasse.
DFB-Pokalfinale und WM als Karriere-Highlights 2005 feierte sie ihren größten nationalen Erfolg, als sie das DFB-Pokalfinale der Frauen zwischen dem 1. FFC Turbine Potsdam und dem 1. FFC Frankfurt pfiff. Ihren sportlichen Höhepunkt erlebte Dietz jedoch bei der Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2007 in China.
Von links nach rechts: Carolin Rudolph, Miriam Dietz und Lutz Wagner
Dort unterstütztte sie als FIFA-Assistentin die deutsche Unparteiische Christine Baitinger (geb. Beck). Insgesamt sechs Jahre (2004-2009) befand sich die Pfälzerin als „Referee Assistent“ auf der FIFA-Liste und gehörte mit der WM-Teilnahme zuletzt gar zur Weltspitze ihrer Zunft.
Mehr Zeit für die Familie Doch nun hängt sie Pfeife und Fahne endgültig an den Nagel. „In Zukunft möchte ich mehr Zeit mit meiner Familie verbringen und mich auch wieder intensiver auf meine berufliche Zukunft konzentrieren“, sagte Dietz, als sie am Wochenende während der DFB-Schiedsrichterinnen-Halbzeittags in Mainz von Carolin Rudolph, Verantwortliche für die DFB-Schiedsrichterinnen und DFB-Lehrwart Lutz Wagner offiziell verabschiedet wurde.