Wolfsburg siegt dank Müller

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Der VfL Wolfsburg hat sich mit einem Sieg in die Winterpause verabschiedet. Die „Wölfinnen“ gewannen in der einzigen Partie des 17. Spieltags der Frauenfußball-Bundesliga gegen die SG Essen-Schönebeck – doch der entscheidende Treffer ließ lange auf sich warten.Der VfL ging als Favorit in die Partie gegen die SGS, doch einmal mehr zeigte sich, dass sich die Wolfsburgerinnen gerade mit den Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte schwer tun.

Torlose erste Halbzeit
Bis auf das Spiel in Wolfsburg wurden alle anderen Bundesligapartien wegen des Wetters abgesagt; der VfL verlegte sein letztes Heimspiel des Jahres auf den Kunstrasenplatz im „Porschestadion“. Dabei durften die Zuschauer in der ersten Halbzeit keine Tore bejubeln, die Mannschaften gingen bei Temperaturen von etwa acht Grad unter Null torlos in die Kabine.

Müller erlöst Wolfsburg
Auch nach dem Seitenwechsel sollten zunächst keine Tore fallen. Doch in der 76. Minute zeigte sich einmal mehr, dass auf Martina Müller Verlass ist. Die Nationalspielerin traf zum 1:0 für den VfL – es sollte das einzige Tor des Tages bleiben. Durch die drei Punkte festigen die Wolfsburgerinnen den vierten Tabellenrang, doch das Tableau ist aufgrund der vielen ausgefallenen Spiele verzerrt.

Neuer Teamkoordinator für Essen
Die SGS bleibt unterdessen mitten im Abstiegskampf. Mit 13 Punkten sind die Ruhrpöttlerinnen nur einen Zähler von einem Abstiegsplatz entfernt, und da alle Tabellennachbarn momentan 15 Spiele absolviert haben, ist die Tabelle hier momentan aussagekräftiger als in der oberen Hälfte.

Darüber hinaus gab die SGS heute bekannt, sich aufgrund des Rückzugs von Detlef Loeschin nach einem neuen Teamkoordinator umsehen zu müssen.

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13 KOMMENTARE

  1. Noch eine Korrektur sei mir erlaubt!!!
    Nora schrieb „Durch die drei Punkte festigen die Wolfsburgerinnen den fünften Tabellenrang“

    Laut der Tabelle auf Fansoccer, stehen die Wölfinnen nun mit 29 Punkten auf Rang Vier!!!
    Fünfter ist der HSV mit 26 Punkten!!!

  2. Ich hatte auch nicht mit mehr Zuschauern gerechnet. Beide Mannschaften waren bestimmt froh, dass man überhaupt spielen konnte.

  3. Verwirrspiel um die Zuschauerzahl in Wolfsburg: der DFB nennt im Live-Ticker die Zahl 118, im Spielstenogramm aber 448! Der VfL Wolfsburg gibt auf seiner Internetseite 118 Zuschauer an, die SG Essen-Schönebeck dagegen 448. Was stimmt jetzt? Ich halte die 118 für realistischer!

  4. Sehr geehrte Frau Kruse,

    Ich wohne seit über 20 Jahren in Essen, aber den Begriff „Ruhrpöttlerin“ habe ich noch nie gehört. Dann doch bitte aus dem „Ruhrpött“ ein „Ruhrpott“ machen. Ansonsten: Frust, Frust, Frust !!!

    • @Spocky: Die Linguistin in mir findet das komisch: Warum ist denn „Ruhrpöttler“ gängiger als „Ruhrpottler“ (mehr Google-Treffer; selbst im Ruhrpottforum werden die „Ruhrpöttler“ begrüßt) und in der weiblichen Form muss man den Umlaut streichen? Das ist irgendwie so untypisch, findet die Westfälin, bei der ganz klar der Umlaut dazu kommt 😀

  5. Nora Kruse und Jan haben mich nachdenklich gemacht und meine Phantasie beflügelt. Mittlerweile bin ich mir so gut wie sicher: das Tableau ist tatsächlich verzogen. Wohin? Nach Katar natürlich!!!! Es verhandelt dort über die Übernahme der Abwicklung des Restprogramms der Bundesliga und die Ausspielung der Pokalfinalisten. Bei perfekten Temperaturen und Super-Wellness-Unterkunft sind 2 Spieltage pro Woche locker möglich. Von Mitte Januar bis Ende Februar ist dann alles durch! 30 Personen je Verein und DFB-Verantwortliche und Schiedsrichter und Journalisten: 3 Flieger reichen. Katar übernimmt alle Kosten und garantiert die Live-Übertragung aller Spiele im Internet. Im Gegenzug verspricht das Tableau, alle Details zu vergessen, die ihm über die WM-Vergabe 2018 bekannt sind. Ich glaube an den Erfolg dieser Mission!! 😉

  6. Gute Idee. Bloß wie von hier nach Katar gelangen? Auf einem Eisbrecher? Und wie dann zunächst bis zur dt. Küste vordringen?

    Und eine WM 2022 in Katar ist doch prima: ALLE Fans, Teams u. Medien treffen sich in EINER, nicht allzu großen Stadt (bzw. quasi deren Vororten). Welch ein – nie dagewesenes – Flair! Für KEINEN Fan, Spieler, Betreuer, Funktionär, Journalisten, Techniker u.v.a.m. sind dort irgendwelche weiten Reisen oder verschiedene Hotelzimmer in anderen Orten nötig!

  7. Und bei all diesen Vorzügen wollte ich jetzt doch glatt Katar gleich auch noch die WM 2018 zusprechen. 🙂
    Dass man in der Tat Deutschland gar nicht verlassen kann, schon gar nicht durch die Luft, hatte ich nicht bedacht. Ein kleiner Haken ist halt immer dabei.

  8. Sehr schön, Nora! Aber wenn Du diesbezüglich Fachfrau bist, warum sind dann die Schönebecker US-Girls keine Amerikänerinnen?

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