Duisburg zieht locker ins Viertelfinale ein
Der FCR 2001 Duisburg hat mit einer souveränen Leistung das Viertelfinale der Champions League erreicht. Und ausnahmsweise waren es einmal nicht die Tore von Inka Grings, die das Team in die Runde der letzten Acht beförderten.
Zwei Treffer von Stefanie Weichelt (32., 47.) und ein Tor von Mandy Islacker (89.) sorgten vor 722 Zuschauern für einen nie gefährdeten 3:0 (1:0)-Auswärtssieg bei Fortuna Hjørring, nachdem man im Hinspiel mit 4:2 mit Mühe die Oberhand behalten hatte.
Langweiliger Beginn Nach einer ereignislosen ersten halben Stunde ohne Torchancen auf beiden Seiten, aber mit leichten optischen Vorteilen für die Gastgeberinnen , kam Duisburg immer besser ins Spiel. Turid Knaak scheiterte nach schöner Vorarbeit von Jennifer Oster noch an der Latte (30.).
Führung durch Weichelt Doch kurz darauf gelang Weichelt die Führung, als sie nach einem Freistoß von Femke Maes und Weiterleitung von Alexandra Popp am schnellsten reagierte und den Ball aus fünf Metern über die Linie drückte (32.). Nach einer missglückten Faustabwehr von Hjørrings Torhüterin Heidi Johansen hatte Duisburg Pech, ein Schuss von Popp aus gut 25 Metern prallte gegen die Latte (40.).
Frühe Entscheidung Kurz nach der Pause fiel jedoch bereits die Entscheidung: Die dänischen Spielerinnen waren zu weit aufgerückt und schienen mit den Gedanken noch in der Kabine, Weichelt nahm im Mittelfeld einen Ball auf, ging alleine aufs Tor zu und verwertete sicher (47.).
Islacker sorgt für Endstand In der Folge bot das Spiel erneut nur noch wenig Highlights, die Duisburgerinnen hatten das Spiel im Griff. Chichi Igbo ließ per Kopf die größte Torchance für die Däninnen aus (77.), die eingewechselte Mandy Islacker scheiterte nur knapp mit einem Schrägschuss (81.). Doch kurz vor Schluss machte es Islacker besser, mit einem Drehschuss setzte sie den Schlusspunkt (89.).
Führungstreffer als Knackpunkt Duisburgs Trainerin Martina Voss-Tecklenburg zog ein positives Fazit: „Fortuna war 25, 30 Minuten sehr spiel- und kampfstark; bei den vier, fünf Ecken in kurzer Reihenfolge fehlte uns die Ruhe, da hätte auch ein Tor fallen können, obwohl es keine richtige Torchance für die Gastgenerinnen gab. Das erste Tor war dann aber bereits der Knackpunkt; wir sind sehr zufrieden mit Ergebnis und Leistung; denn wir wollten vor allem ‚zu Null‘ spielen. Insgesamt haben die Zuschauer ein sehr ansehnliches Spiel mit vielen Torszenen und viel Tempo gesehen.“