Deutsche Teams wollen ins Viertelfinale

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Der 1. FFC Turbine Potsdam und der FCR 2001 Duisburg wollen sich mit einem erfolgreichen Achtelfinalrückspiel für die nächste Runde der Champions League qualifizieren. Während die Potsdamerinnen ein deutliches Polster aus dem Hinspiel haben, wird die Aufgabe für den FCR ungemein schwerer.

Mit 4:2 siegten die Duisburgerinnen vor Wochenfrist gegen Fortuna Hjørring. Die Chancen stehen gut, aber der Gefahr durch die zwei Auswärtstore der Däninnen ist sich FCR-Trainerin Martina Voss-Tecklenburg bewusst.

Trainer kündigen Offensivfußball an
„Hjörring hat sich in Duisburg mit dem 2:4 eine gute Ausgangsbasis geschaffen; wir werden deshalb sehr wachsam sein, um nicht ein frühes Tor zu kassieren“, so Voss-Tecklenburg, deren Mannschaft im Hinspiel gerade dieses frühe Gegentor nicht verhindern konnte. Schon nach 16 Minuten ging Hjørring durch Janni Arnth Jensen in Führung.

Doch trotz Wachsamkeit „wollen wir versuchen, unsere Offensivstärke auszuspielen“, erklärt die Trainerin weiter. Ihr dänische Kollege Flemming Nielsen wittert angesichts der Auswärtstore seine Chance, ist sich der Schwere des Unternehmens jedoch bewusst. „Wir haben zwei große Aufgaben: zum einen sollten wir möglichst kein Tor kassieren, zum anderen müssen wir auf jeden Fall zwei schießen – vielleicht aber auch mehr, weil Duisburg eben eine sehr starke Offensive hat, mit einer ‚furchtbaren‘ Mittelstürmerin Inka Grings.“

Corina Schröder, Fatmire Bajramaj
Corina Schröder (li.) und Fatmire Bajramaj stehen mit Potsdam so gut wie im Viertelfinale. ©Nora Kruse / ff-archiv.de

Mannschaften kämpfen mit dem Wetter
Sorgen bereitet den Mannschaften momentan das Wetter in Jütland. Beim Abschlusstraining gestern wurden Böen mit Windstärke neun gemessen. „Das Hinspiel-Ergebnis hat gezeigt, dass wir hier mit einem sehr ausgeglichenen Spiel rechnen müssen – und dann ist dieser Starkwind natürlich ein zusätzliches Problem für unser Passspiel“, so Simone Laudehr.

Anpfiff der Begegnung in Dänemark ist am Nachmittag um 17 Uhr. Eurosport wird die Partie live übertragen.

Neulengbach hofft auf Zuschauerrekord
Ebenfalls live gezeigt wird um 19 Uhr das Achtelfinalrückspiel zwischen dem SV Neulengbach und dem 1. FFC Turbine Potsdam. Es ist die erste Live-Übertragung eines Frauenfußballspiels auf österreichischem Boden.

Angesichts des 7:0 aus dem Hinspiel dürfte Die Partie so gut wie entschieden sein – in Österreich hofft man dennoch auf einen Zuschauerrekord im Wienerwaldstadion. „Auch wenn der Klassenunterschied zwischen den beiden Teams augenscheinlich sein wird, aber wo hat man schon mal die Möglichkeit, die Nummer 1 der Welt hautnah zu erleben“, so Neulengbachs Manager Bruno Mangl. Die Bestmarke bisher liegt bei 1600 Zuschauern.

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Duisburg hat es -wie erwartet- ohne Probleme geschafft! Glückwunsch an die ‚Löwinnen‘!

Ulf
Ulf

„dänische Insel Jütland“ ? dann wäre Schleswig-Holstein auf der gleichen Insel