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2010

Duisburg kämpft Hjørring nieder

Der FCR 2001 Duisburg hat sich im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Fortuna Hjørring trotz eines Rückstands und zweier Gegentreffer eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel erarbeitet.

Vor 1 075 Zuschauern kam die Elf von Trainerin Martina Voss-Tecklenburg zu einem hart erkämpften 4:2 (2:1)-Sieg. Die glückliche Führung der Gäste durch einen Kopfball von Janni Arnth Jensen (16.) wandelten Turid Knaak (45.) und Luisa Wensing (45.+2) noch vor der Pause in eine verdiente Führung um. Inka Grings mit einem Drehschuss (56.) und die eingewechselte Mandy Islacker (82.) machten den Erfolg perfekt, Kristine Pedersen (54.) hatte den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt.

Kalte Dusche zum Beginn Duisburg bestimmte von Beginn an das Geschehen, die Däninnen hatten Glück, dass Janni Arnth Jensen bei einer scharfen Hereingabe von Jennifer Oster nicht ins eigene Netz traf (13.). Wie aus heiterem Himmel ging Hjørring aber durch ebendiese Jensen in Führung, Julie Rydahl Bukh hatte eine Ecke maßgerecht auf deren Kopf gezirkelt (16.). Jensen stand erneut im Blickpunkt, als sie gegen Knaak einen Ball mit der Hand stoppte, der fällige Elfmeterpfiff von Schiedsrichterin Tanja Schett aber ausblieb (19.). Alexandra Popp traf per Kopf nur die Latte und zunächst schien das Glück sich gegen Duisburg verschworen zu haben. Bis kurz vor der Pause.

Knaak und Wensing drehen Partie Da drang Knaak nach Pass von Marina Himmighofen mit einem feinen Solo in den Strafraum ein und verwertete kaltschnäuzig zum Ausgleich (45.). Doch es sollte noch besser kommen, Wensing setzte mit einem spektakulären Flugkopfball nach Freistoß von Popp den Ball zum 2:1 in die Maschen (45.+2). Auch in der zweiten Halbzeit war Duisburg Spiel bestimmend, doch wieder gab es eine kalte Dusche, denn Pedersen nutzte ein zentimetergenaues Anspiel, ließ Wensing stehen und hob den Ball geschickt über die aus ihrem Tor herauslaufende Uschi Holl zum Ausgleich ins Netz (54.).

Islacker setzt Schlusspunkt Doch Duisburg ließ sich nicht beeindrucken und antwortete postwendend. Nach schöner Vorarbeit von Oster und Simone Laudehr erzielte Grings aus der Drehung das 3:2 (56.), Islacker erhöhte nach kraftvollem Körpereinsatz von Popp in der Schlussphase zum verdienten 4:2-Endstand (82.).

Konzentration hoch halten Voss-Tecklenburgs Fazit: „Wir selbst hätten mehr Tore schießen müssen; jetzt bleibt aber die Konzentration hoch. Ich bin auch überzeugt, dass wir weiter alle Karten zum Weiterkommen in der eigenen Hand haben.“ Zufrieden war sie vor allem mit der zweiten Halbzeit, denn “im ersten Durchgang haben wir die freien Räume vor dem Ball nicht entschlossen genug genutzt.”

Anerkennung vom Gegner Fortuna-Trainer Flemming Nielsen gratulierte „zum verdienten Sieg; wir hätten das eine oder andere Tor zwar verhindern müssen, dafür hätte Duisburg aber andere Tore schießen können; soviel Druck auf unser Tor sind wir nicht gewohnt. Das Ergebnis ist also ok, durch unsere zwei Treffer sind wir aber noch im Rennen.“

Potsdam kann fürs Viertelfinale planen