WM-Playoff: Italien wirft die Schweiz aus dem Rennen

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Die italienische Frauenfußball-Nationalmannschaft bleibt im Rennen um einen Startplatz bei der Weltmeisterschaft 2011. Die Italienerinnen gewannen am Abend gegen die Schweiz mit 4:2 – dabei hatten die Eidgenössinnen auf heimischem Boden durchaus ihre Möglichkeiten.

Schon im Hinspiel ging Italien als Sieger vom Platz, nach dem 4:2-Erfolg heute warten auf die Italienerinnen nun zwei interkontinentale Playoff-Partien gegen einen CONCACAF-Vertreter, um bei der WM doch noch dabei sein zu können.

Torlose erste Halbzeit
Nach der nur knappen 0:1-Niederlage im Hinspiel hatten die Schweizerinnen durchaus noch Möglichkeiten, das Blatt zu ihren Gunsten zu wenden. Die erste Halbzeit in Aarau blieb allerdings torlos, obwohl die Gastgeberinnen in den zwanzig Minuten vor dem Pausenpfiff besser in die Partie kamen und sich Chancen erarbeiten konnten. In der Nachspielzeit bekamen die Schweizerinnen noch zwei Ecken zugesprochen, doch die Hereingaben von Martina Moser konnten nicht verwertet werden. Wäre in dieser Phase das 1:0 gefallen, hätte die die Partie möglicherweise einen anderen Verlauf genommen – doch stattdessen schlugen kurz nach der Halbzeitpause die Italienerinnen zu.

Panico erzielt Führungstreffer

Italiens Sturmlegende Patrizia Panico brachte ihre Mannschaft in der 52. Minute in Führung. Obwohl Sandy Mändly nur vier Minuten später zum Ausgleich traf, waren die Italienerinnen in der Folgezeit die spielbestimmende Mannschaft. Die Schweiz kämpfte, doch mit zunehmender Spieldauer ließ auch die Kondition nach.

Patrizia Panico
Auf Patrizia Panicos Treffsicherheit ist Verlass. ©Nora Kruse / ff-archiv.de

Doppelschlag von Camporese
Durch einen verwandelten Strafstoß von Elisa Camporese in der 61. Minute gingen die Italienerinnen erneut in Führung, zwei Minuten später erhöhte sie auf 3:1, und die Partie war entschieden.

In der 79. Minute setzte sich die eingewechselte Lara Keller auf der rechten Seite durch, spielte in den Strafraum zu Isabelle Meyer, die fein auf Mändly ablegte. Diese fackelte nicht lang und traf zum Anschlusstreffer. Doch der Schweiz lief die Zeit davon. Italien hatte bereits drei Auswärtstore erzielt und den Hinspielerfolg in der Tasche – an einem Weiterkommen der Italienerinnen zweifelte wohl keiner mehr.

Tona setzt Schlusspunkt
Der Endstand sollte jedoch nicht 2:3 lauten. Stattdessen setzte Elisabetta Tona in der 89. Minute den Schlusspunkt. Nach einem Freistoß von Camporese steckte der Ball zunächst zwischen einer Schweizer Abwehrspielerin, Tona und Torhüterin Marisa Brunner fest. Tona schaltete schließlich am schnellsten, nutzte die kurzfristige Verwirrung von Brunner und traf zum 2:4-Endstand.

Letzte Aktualisierung am 23.11.2019 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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