Champions League: Potsdam und Duisburg wollen Weichen stellen

Von am 22. September 2010 – 11.54 Uhr 26 Kommentare

Mit einer Ausnahme werden heute und morgen sämtliche Hinspiele im Sechzehntelfinale der Champions League ausgetragen. Titelverteidiger 1. FFC Turbine Potsdam greift heute erstmals in dieser Saison ins Geschehen ein, Duisburg spielt am Donnerstag in Kasachstan.

Der 1. FFC Turbine Potsdam bestreitet heute ein Gastspiel beim finnischen Meister Åland United (18.00 Uhr). Im 17-köpfigen Kader dürfen die beiden U17-Nationalspielerinnen Kristin Demann und Jennifer Cramer erstmals Champions-League-Luft schnuppern.

Potsdam ohne Fünf
Denn die verletzten Isabel Kerschowski (Schultereckgelenksverletzung), Jessica Wich (Rückenprobleme), Nadine Keßler (Knieverletzung) und die beiden langzeitverletzten Monique Kerschowski (Reha nach Kreuzbandriss) und Stefanie Draws (Kreuzbandriss) haben sich nicht auf den Weg nach Finnland gemacht. Beim derzeitigen Tabellendritten der finnischen Liga sollen trotz der personellen Einschränkungen die Weichen für das Erreichen des Achtelfinales gestellt werden.

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Duisburg mit Bresonik und Knaak
Eine weit längere Anreise musste der FCR 2001 Duisburg in Kauf nehmen. Am Donnerstag um 14.00 Uhr muss das Team von Trainerin Martina Voss-Tecklenburg beim kasachischen Titelträger CSHVSM im fast 5 000 Kilometer entfernten Karaganda antreten. „Unser Ziel ist ganz klar, dort zu gewinnen und mit einem beruhigenden Ergebnis nach Hause zu kommen“, so Voss-Tecklenburg.

Im Kader stehen nur 15 Spielerinnen, dabei sind aber die zuletzt fehlenden Linda Bresonik und Turid Knaak. Das Spiel wird im rund 1 000 Kilometer von Almaty entfernten Karaganda ausgetragen, da das Stadion in Almaty wegen des derzeitigen Umbaus nicht den UEFA-Vorgaben entspricht und somit nicht für internationale Spiele zugelassen ist.

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Neulengbach fürchtet griechische Hitze
Österreichs Meister SC Neulengbach ist guter Dinge, in den beiden Spielen gegen den griechischen Meister PAOK bestehen zu können.

Doch Manager Bruno Mangl warnt: „Das wird sicher alles andere als ein spätsommerlicher Spaziergang in der Hafenstadt, zumal der Anpfiff um zwei Stunden vorverlegt wurde. Es erwartet uns also eine Hitzeschlacht.“

Mit einer guten Ausgangsposition will man die Weichen für ein Viertelfinal-Duell mit Turbine Potsdam legen, auch wenn Mangl einräumt: „Die sind um zwei Nummern zu groß für uns.“ Doch er erklärt: „Aber spätestens 2011 wollen wir so weit sein, um auch den Sprung unter die letzten Acht schaffen zu können.“

Zürich empfängt Torres
Auch der Schweizer Meister FC Zürich Frauen ist im Champions-League-Einsatz und bestreitet ein Heimspiel gegen den ASD Torres Calcio (live ab 19.30 Uhr auf SSF).

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

26 Kommentare »

  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Noch was! Das „Wichtig…“ stammt das nicht vom S. Herberger?

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  • rockpommel sagt:

    Für alle, die nich aussem Pott kommen!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Äh, diese Sportikone kannte ich in der Tat noch nicht, rockpommel!
    Kennst Du dafür die Ducke-Brüder und Dieter Erler? Aber jetzt nicht Tante Google o.ä. befragen!

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  • rockpommel sagt:

    Nö, die kenne ich nicht.

    Im Westdeutschen Fußball, insbesondere im Fußball des Reviers bin ich eigentlich recht gut bewandert!
    Würde also spontan auf etwas weiter östlich tippen. 😉

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  • rockpommel sagt:

    Obwohl? Ducke?
    Mir kommen da spontan Bilder meines 74er Panini-Albums in Erinnerung.
    Und welche Fußballweisheiten sind von denen überliefert?

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Na ja, Weisheiten eigentlich keine, aber mit der Region hast Du schon den Daumen drauf gehabt. Beide waren bei Carl Zeiss Jena, wogegen Erler beim Ost-FCK spielte. Daher sollte er Anja Mittag eher bekannt sein.
    Das mal zu Deiner Aufklärung und als Bekräftigung dafür, dass jede Region so ihre Sportgrössen hatte und hat. 🙂

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