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2010

WM-Playoff: Zittersieg von Frankreich, Norwegen souverän

Erst dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit hat sich Frankreich in den WM-Playoffs gegen Italien durchgesetzt und steht somit als erstes europäisches Team neben Gastgeber Deutschland als Teilnehmer der Frauenfußball-WM 2011 fest. Nur wenig Mühe hatte ein paar Stunden später Norwegen.

Die Französinnen gewannen das Playoff-Rückspiel in Gubbio gegen die Italienerinnen mit 3:2 (0:1), das Hinspiel am vergangenen Samstag hatte in Besançon 0:0 geendet.

Frankreich dreht Spiel Italiens Stürmerin Patrizia Panico stieß in der ersten Halbzeit das Tor zur WM in Deutschland für Italien einen Spalt weit auf, als sie per Kopf die Führung erzielte (34.). Doch binnen vier Minuten drehten in der zweiten Halbzeit Élise Bussaglia (54.), der aus dem Gewühl aus sechs Metern der Ausgleich gelang, und Gaëtane Thiney (58.) mit einem fulminanten Schuss die Partie zugunsten Frankreichs und machten somit die WM-Träume Italiens vorerst zunichte. Sonia Bompastor erzielte in der Nachspielzeit mit einem 25-Meter-Freistoß den dritten französischen Treffer (90.+2), im Gegenzug erzielten die Italienerinnen durch Giulia Domenichettis Heber (90.+3) ihren zweiten Treffer.

Norwegen ohne Mühe Norwegen hatte hingegen keine Mühe, und gewann nach dem 1:0 im Hinspiel das Rückspiel mit 2:0 (1:0). Cecilie Pedersen (6.) nach Vorarbeit von Solveig Gulbrandsen und Gulbrandsen selbst mit einem Heber (86.) ließen vor nur enttäuschenden 1 104 Zuschauern in Nadderud keine Zweifel an einer erfolgreichen Qualifikation für die WM aufkommen.

Weitere Playoffs Für die beiden unterlegenen Teams Italien und Ukraine ist der WM-Traum aber noch nicht vorbei, beide treffen nun in zwei direkten Duellen am 2./3. und 6./7. Oktober aufeinander, der Gewinner der Auseinandersetzung trifft auf den Sieger des anderen Verliererduells. Wer hier besteht darf in einem weiteren Playoff gegen den Dritten der CONCACAF-Meisterschaft um den letzten freien WM-Startplatz kämpfen.

Die nächsten Spiele Am Donnerstag wird Dänemark ab 18.30 Uhr in Vejle gegen Schweden versuchen, einen 1:2-Rückstand aufzuholen, die Schweiz muss ab 19.00 Uhr in Wohlen gegen England gar ein 0:2 wettmachen.