Champions League: Duisburg will starkes Glasgow stoppen

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Heute Abend ab 18.00 Uhr MEZ kämpft der FCR 2001 Duisburg gegen Glasgow City um den Einzug in die K.-o.-Runde der Champions League. Für die Duisburgerinnen steht gegen den unbequemen schottischen Meister sportlich wie finanziell eine Menge auf dem Spiel.

Ein Sieg ist Pflicht, um sich ohne Wenn und Aber einen Startplatz in der Runde der letzten 32 Mannschaften zu sichern. Als UEFA-Pokal-Sieger 2009 und Champions-League-Halbfinalist des Vorjahres will man ein nicht gerade imageförderndes Aus in der Qualifikation verhindern. Bei einem Remis müsste Duisburg darauf hoffen, als einer der zwei besten Gruppenzweiten weiterzukommen. Rechenspiele, auf die man sich sicherlich nicht einlassen will.

Appell an Duisburger Spielerinnen
Wie schnell sich die Dinge negativ entwickeln können, musste gerade der schwedische Vizemeister Umeå IK leidvoll erfahren. Nach einer überraschenden 1:4-Niederlage gegen Zyperns Meister Apollon Limassol LFC steht das Team, ebenfalls Champions-League-Halbfinalist in der vergangenen Saison, vor dem Aus. Wohl auch unter diesem Eindruck sah sich Duisburgs Vorsitzender Dieter Oster dazu veranlasst, an seine Spielerinnen zu appellieren, die Aufgabe mit hundertprozentiger Ernsthaftigkeit anzugehen. „Diese Begegnung ist für uns extrem wichtig; denn es muss unserer sportlicher Anspruch sein, nicht in der Vorrunde auszuscheiden. Genauso wichtig aber ist für den Verein das Weiterkommen auch aus finanzieller Hinsicht; denn dieses Vorturnier kostet uns viel Geld.“

Alexandra Popp wird spielen können. (c) Nora Kruse, ff-archiv.de

Schottischer Meister echter Prüfstein
Die Schottinnen von Glasgow City haben in ihren bisherigen zwei Spielen gezeigt, dass sie einen gepflegten Ball spielen können, auch wenn die beiden Siege gegen Bratislava (4:0) und Newtownabbey (8:0) als Gradmesser nur bedingt geeignet waren. Doch das Team, das in Katharina Lindner, die unter anderem in der Vergangenheit für den 1. FFC Frankfurt spielte, eine deutsche Spielerin in seinen Reihen hat, ist bis in die Haarspitzen motiviert. Denn man will beweisen, dass man zu Unrecht in die Qualifikation geschickt und nicht gesetzt wurde. Und so dürfte gerade in der momentanen Saisonphase Glasgow City ein echter Prüfstein für die Duisburgerinnen werden.

Popp und Grings einsatzbereit
Erleichterung herrscht bei den Löwinnen aber, dass sowohl Inka Grings als auch Alexandra Popp zum Einsatz kommen dürften. „Alle Belastungstests wurden ohne Beschwerden absolviert“, so Teamarzt Claus Petsch. Grings erklärt: „Die Schottinnen spielen hier gut, aber unser Anspruch ist, diese Begegnung zu dominieren und auch zu gewinnen.“

Letzte Aktualisierung am 6.12.2019 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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timmy
timmy

Ich glaube Rossiyanka geht als frischgebackener Meister in das letzte Vorrundenspiel, da Sonntag Zvezda Perm verloren hat.

spoonman
spoonman

Everton führt schon 4:0, Rossiyanka 3:0. Die beiden dürften wohl durch sein 🙂

pinkpanther
pinkpanther

Super! Jetzt noch das 2:0, dann können wir uns die Rechnerei sparen 😉

pinkpanther
pinkpanther

Ich habs ja mit Kopfrechnen versucht 😉 Aber so isses mir lieber 🙂 Da sollte jetzt wirklich nichts mehr anbrennen …

Ute
Ute

? gibt es irgendwo eine TV-Übertragung? oder live-icker?
könnte hier bitte jemand den link einstellen. Danke.

spoonman
spoonman
spoonman
spoonman

Zur Halbzeit: Everton, Rossiyanka und Duisburg souverän, Verona (2:0 gegen Krka) dürfte wohl auch nix mehr anbrennen lassen. Bröndby tut sich mit einem 1:0 gegen Sofia noch relativ schwer. Breidablik führt ebenfalls 1:0 gegen Essonne. Und für Umea sieht es ziemlich finster aus.

spoonman
spoonman

Breidablik und Essonne liefern sich ein heißes Duell um den Gruppensieg. Kurz vor Schluss steht es 3:3, womit Essonne die Nase vorn hätte. Aber wegen des guten Torverhältnisses wird wohl auch Breidablik weiterkommen.

Schenschtschina Futbolista
Schenschtschina Futbolista

Ja, und Wensing wurde in der Nachspielzeit 2x gefoult – die Arme! McSorley und Corsie die Übeltäterinnen, schottische Härte eben…

spoonman
spoonman

[u]Die Gruppensieger[/u]
1: (DEN) Bröndby 9
2: (ENG) Everton 9
3: (CYP) Limassol 9
4: (FRA) Essonne 7
5: (ITA) Bardolino 9
6: (RUS) Rossiyanka 9
7: (GER) Duisburg 9

[u]…und die besten Gruppenzweiten[/u]
4: (ISL) Breidablik 7
5: (SCO) Glasgow City 6 (12:4)

Sofia hat mit ebenfalls 6 Punkten und 11:3 Toren die nächste Runde haarscharf verpasst.

Frank
Frank

Nicht Glasgow ist als 2. weiter, sondern Krka.

spoonman
spoonman

Hmm… Aber Krka hat doch nur ein Torverhältnis von 9:4.

laasee
laasee

Inka und FCR ist super gut.

Umea ist raus!!!!

Frank
Frank

Es zählen nur die spiele gegen den 1. und 3.
Das ergibt: Krka 5:4, Sofia 4:3, Glasgow und Umea 4:4

spoonman
spoonman

Ah, sorry. Das wusste ich nicht. Halte ich aber für eine sehr alberne Regel.

Jarmusch
Jarmusch

Echt ne dämliche Regelung!
Wäre z.B. in Gruppe 1 das normalerweise völlig unwichtige Spiel zwischen dem moldawischen und dem türkischen Vertreter nicht 3:3 ausgegangen, sondern hätten die Türkinnen gewonnen, dann hätte Sofia als Gruppenzweiter 7:3 Tore gewertet bekommen und wäre weiter gewesen. Das Ausgleichstor für die Moldawierinnen fiel übrigens in der 88. Minute. Echt krass.

Manne
Manne

Das ist immer wieder das Problem, wenn noch zwei weitere „Beste“ in Gruppenphasen weiterkommen. Wirklich „gerecht“ wird man das nie hinbekommen. Ist ja auch nicht „gerecht“, wenn die einen Mannschaften zugelost bekommen, die „nur“ 7:0 verlieren und die anderen welche, die halt schon mal „12:0“ auf die Mütze bekommen. Solange das Leistungsgefälle so gross ist, schwierig, schwierig.

Jan
Jan

@Jarmusch
Ja, echt krass für Sofia – aber in zweierlei Hinsicht wiederum gerecht:
1.) Die Moldawierinnen sind zu Recht Dritter, denn sie haben 3:13 Tore, die Türkinnen nur 3:22.
2.) Qualifizieren sich damit zwei Gastgeber (statt nur einer) als zwei beste Gruppenzweite.
Diese Regelung macht also schon Sinn. Der Grund dafür dürfte wohl d e r sein: Angenommen, in 2 der 7 Quali-Gruppen spielt jeweils ein ganz schwaches Team mit, was bei dem Leistungsgefälle z.Z. ja durchaus vorkommen kann. Dann wäre das doch ein klarer Wettbewerbsvorteil für die Gruppenzweiten in jenen 2 Gruppen, oder etwa nicht?

spoonman
spoonman

Äh… Warum soll es „gerecht“ sein, wenn sich ausgerechnet durch diese Regel zwei Gastgeber qualifizieren? Die hatten doch sowieso schon einen gravierenden Vorteil. Wenn sie den nicht nutzen, um Gruppensieger zu werden, haben sie halt Pech gehabt.

Unterm Strich sollte die UEFA zusehen, dass sie diesen abenteuerlichen Modus möglichst schnell ändert. Diese Miniturniere mit Heimvorteil in der Quali sind mir sowieso ein Dorn im Auge. Das kann man in Juniorenturnieren machen, aber eines Wettbewerbs, der den großspurigen Namen „Champions League“ trägt, ist sowas eigentlich unwürdig.

Lusankya
Lusankya

@spoonman Du hast Recht, der Qualimodus ist nicht wirklich gut ausgearbeitet. Aber die UEFA unterstützt das auch nicht wirklich finanziell. Z.B hieß es auf der Duisburger Startseite, dass sie das Qualiturnier Geld kostet! Die kriegen nicht etwa Geld dafür, dass sie sich für die CL (Quali) qualifiziert haben, nein, die müssen bezahlen. Wenn man anstatt der Miniturniere einen besseren Modus findet, könnte man das vielleicht auch besser vermarkten. Ich war entsetzt, als ich gestern sehen musste, dass ich im Fernsehen ein Vorbereitungsspiel zwischen Stuttgart und Augsburg sehen konnte, aber nicht wie Duisburg die CL Quali spielt. Ich gucke zwar sehr… Weiterlesen »