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2010

Champions League: Duisburg erreicht K.-o.-Phase

Der FCR 2001 Duisburg hat mit einem ungefährdeten Erfolg gegen Glasgow City die K.-o.-Runde der Champions League erreicht. Ausgerechnet die zuletzt noch verletzt fehlende Inka Grings hatte mit zwei Treffern maßgeblichen Anteil am Erfolg.

Mit einem klaren 4:0 (3:0)-Sieg holte sich das Team von Trainerin Martina Voss-Tecklenburg den Gruppensieg beim Miniturnier in Belfast und steht somit in der Runde der letzten 32 Teams. Annemieke Kiesel (11.), Grings (27. und 32.) sowie Simone Laudehr (84., Foulelfmeter) erzielten die Treffer für die Duisburgerinnen. “Wir wussten immer, dass wir uns hier durchsetzen werden, wenn wir unser Potential abrufen können”, so eine erleichterte Trainerin Martina Voss-Tecklenburg.

Grings kann spielen, Popp in der Abwehr Die wiedergenesene Grings bildete mit Kozue Ando das Sturmduo, die Abwehrkette bestand aus Luisa Wensing, Mirte Roelvink, Annike Krahn und Alexandra Popp. Von Beginn an war Duisburg bemüht, die Hoheit über die Partie zu gewinnen, bereits früh gelang die glückliche Führung. Grings legte den Ball zurück auf Kiesel, die mit ihrem abgefälschten 17-Meter-Schuss Torhüterin Claire Johnstone keine Chance ließ (11.).

Grings-Solo zum 2:0 Trotz des Rückstands kam Glasgow besser in die Partie, doch Duisburg setzte in dieser Drangphase einen perfekten Konter. Grings nahm einen Abstoß von Uschi Holl kurz hinter der Mittellinie auf, und startete zu einem unnachahmlichen Solo, das sie mit einem platzieren Schuss aus elf Metern aus halbrechter Position abschloss (27.).

Doppelschlag zur Vorentscheidung Und nur fünf Minuten später traf die Duisburger Kapitänin erneut, nachdem Popp vom linken Flügel eine Bogenlampe in den Strafraum geschlagen hatte, stand sie mutterseelenallein am langen Pfosten und köpfte aus einem Meter Entfernung ein (32.).

Glasgower Drangphase Nach dem Wechsel zeigte sich ein anderes Bild: Unterstützt von mächtigen Windböen drängte Glasgow massiv und hatte nun auch die eine oder andere torgefährliche Szene, aber entweder klärten die Löwinnen mit großem Einsatz oder die Schottinnen vertändelten selbst drei Meter vor dem Tor. Duisburg fehlte nach der Auswechslung von Grings nach einer guten Stunde die Durchschlagskraft.

Verletzung von Krahn Doch einmal gelang es den Duisburgerinnen doch noch, ins gegnerische Tor zu treffen. Nach einem Foul an Femke Maes verwandelte Laudehr per Foulelfmeter zum Endstand (83.). Kurz vor Spielende trübte ein Wermutstropfen die Siegesfreude, denn Abwehrchefin Krahn musste mit einer Verletzung vom Platz.