U20-WM: Popp und Kulig als beste Spielerinnen nominiert

Von am 28. Juli 2010 – 16.01 Uhr 22 Kommentare

Zwei deutsche Spielerinnen haben es bei der U20-Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Deutschland in die Vorauswahl der zehn besten Spielerinnen des Turniers geschafft.

DFB-Stürmerin Alexandra Popp, die mit sieben Treffern bisher beste Torschützin des Turnier, darf sich dabei genauso Hoffnungen auf die begehrte Auszeichnung zum „Goldenen Ball“ machen, wie Mittelfeldspielerin Kim Kulig.

Beide Deutsche stehen auf einer Liste von zehn Spielerinnen, die von der Technischen Studien-Gruppe der FIFA nominiert wurden. Neben Popp und Kulig haben folgende Spielerinnen Aufnahme gefunden:

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Kim Kulig ist als beste Spielerin des Turniers nominiert.

Lady Andrade (Kolumbien)
Choe Un Ju (Nordkorea)
Antonia Göransson (Schweden)
Mana Iwabuchi (Japan)
Ji So Yun (Südkorea)
Kim Narae (Südkorea)
Sydney Leroux (USA)
Ebere Orji (Nigeria)

Jeder akkreditierte Medienvertreter kann für seine drei Favoritinnen stimmen. Die Spielerin auf Platz eins erhält fünf Punkte. Platz zwei gibt drei Punkte, Platz drei einen Punkt.

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

22 Kommentare »

  • pinkpanther sagt:

    @sisyphos: Jetzt übertreibst du aber. Ok, hier herrscht weitestgehend Einigkeit, dass Kulig nicht in die Auswahlliste gehört, so weit, so gut. Aber ein Totalausfall ist sie dewegen längst nicht!
    Im Stadion hat man das letzten Samstag im VF sehr schön sehen können: Auch in Bedrängnis hat sie immer wieder ihre Mitspielerinnen gefunden, war aus meiner Sicht sehr wertvoll im deutschen Mittelfeld und hatte so einige gute Szenen. Und auch im HF vorhin hat sie eine solide Leistung geboten und diesmal auch zwei Tore erzielt, zugegebenermaßen unter freundlicher Mithilfe der südkoreanischen Torhüterin.
    Also insgesamt: Deutliche Steigerung nach der Vorrunde, aber nicht so stark, dass eine Nominierung gerechtfertigt wäre.

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  • Mosan sagt:

    Rincon fand ich bei den Kolumbianerinnen am interessantesten. Kulig hat wie erwähnt nix in dieser Auswahl zu suchen.

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