Ramona Bachmann: WM-Aus und lange Pause

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Für die Schweizer Nationalspielerin Ramona Bachmann kommt es derzeit knüppeldick: Nach den Niederlagen gegen Südkorea (0:4) und die USA (0:5) musste ihr Team bei der U20-Frauenfußball-WM früh die Segel streichen, nun muss Bachmann im abschließenden WM-Gruppenspiel gegen Ghana passen und eine lange Pause einlegen. Und wird ihrem Team somit wohl auch in der entscheidenden Phase der Qualifikation zur Frauenfußball-WM 2011 fehlen.

Bereits seit zwei Jahren plagen die 19-Jährige Rückenprobleme. „Eines meiner Beine ist vier Millimeter länger als das andere und ich habe auch Hüftprobleme, was die Schmerzen im Rücken verursacht“, erklärte sie unlängst.

Operation droht
Möglicherweise wird auch eine Operation unumgänglich sein, das soll durch eingehende Untersuchungen bei einem Spezialisten herausgefunden werden. Bereits beim abschließenden Gruppenspiel der U20-Frauenfußball-WM gegen Ghana in Bochum heute Abend wird sie ihrem Team nicht mehr zur Verfügung stehen.

Wochen- oder monatelange Pause
„Ich bin erst 19 und mein großes, großes Ziel ist, die Beste der Welt zu werden, und dafür muss ich fit sein.“ Heute gab sie bekannt, dass sie mit einer Pause von mehreren Wochen oder sogar Monaten rechnet. Damit wird Bachmann der Schweiz im entscheidenden WM-Qualifikationsspiel gegen Kasachstan am 21. August vermutlich genauso fehlen wie in den anschließenden Play-off-Spielen zur Qualifikation für die Frauenfußball-WM 2011. Und auch ein mögliches Engagement beim Frauenfußball-Bundesligisten FCR 2001 Duisburg dürfte somit geplatzt sein.

Letzte Aktualisierung am 12.11.2019 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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expert1
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Der FALL Bachmann, Junge spielerinnen müssen geführt werden. Ob der Vater, der Manager, die Trainer. Das berühmte verheitzen eines der größten Talenten, Suchen sie im inernet nach bei wievielen vereinen sie spielte. es gibt zudenken. schade es wirft auf den Frauenfußball einen großen schatten. Im wachstum befindliche Spielerinnen zu überfordern. müssen 16 jährige schon in u20 WM Turnieren teilnwehmen. die FIFA und der DFB sollte mal nachdenken………………………aber auch die ELTERN.

Joachim
Joachim

Expert1 ich muss dir teilweise zustimmen.
Aber wenn man wenn man die Spielerinnen ganz aus dem Verkehr ziehen sollte bis sie ausgewachsen sind, dann könnte man die U 20 WM auch gleich abblasen…

Schenschtschina Futbolista
Schenschtschina Futbolista

Nee, nee, das ist doch ein mehrjähriger Prozeß und ausserdem ist die körperliche Entwicklung (die andere aber auch! 😉 ) heutzutage viel eher.
Bei Ramona sind doch hauptsächlich andere Faktoren verantwortlich – fehlende 4mm sind nunmal nicht ganz ohne und ehrgeizig ist sie ja schliesslich auch!
Klar sind manche Talente sehr schnell oben, aber geniessen dann eben auch eine ganz andere Betreuung, von verheizen kann ich da beim besten Willen nicht sprechen. Wäre auch unsinnig, sich seiner Einnahmequelle durch Überbelastung zu berauben – Profisport hat auch was mit professionellem Verhalten zu tun.

labrys696
labrys696

Bei Bachmann machen die Medien eine riesen Story. In Umea hatte sie nie eine Führungsrolle, sondern konnte lernen. Als sie in die USA wechselte, sagte sie immer, sie wolle lernen und mit den grossen Spielen, um sich selber zu verbessern. Doch Atlanta dachte bestimmt, Bachmann könne die Mannschaft führen. Aber hallo? sie ist erst 19! Was kann sie dafür, wen die Medien ihr so eine Rolle zuschieben? Dann als jüngste ins WPS-Allstar-game gewählt, das schaffen auch nicht viele und das erst nach einigen Monaten WPS…. Die A-Natio der Schweiz hat nicht viele Spiele und man achtet als erstes auf die… Weiterlesen »

Steffen
Steffen

Warum sollten deutsche Spielerinnen weit weg reisen? Heisst dass, je weiter man weg reist, umso besser wird man? So ein Käse, auf’s trainieren kommt’s an und da wäre sie in Deutschland bestens aufgehoben. Sie will sich doch nur einen Namen machen und wie Marta Kohle scheffeln. Bei Duisburg wäre Sie gut aufgehoben gewesen. Und das mit dem Mut kann ich nicht beurteilen. Ich denke, da hat es Marta schwerer gehabt, wenn Sie aus armen Verhältnissen kam. Bei Ramona Bachmann weiss ich es nicht, Sie kann ja auch wohlhabenden Verhältnissen stammen.

labrys696
labrys696

@Steffen: Ich sagte nicht, das man weit reisen muss um gut spielen zu können. Kennst du die Schweizer Liga? Hast du jemals ein Spiel in der NLA gesehen? Wohl nicht, den sonst würdes du sowas nicht schreiben. Bachmann hätte in der Schweizer LIga nichts mehr gelernt, der Wechsel nach Umea war richtig…. Zusätzlich war ramona im ersten Jahrgang in Hutwill, die erste Mädchenfussball-schule der Schweiz (weitere infos unter football.ch). Da wurde sie gefördert und an ihr gefeilt. In Duisburg wäre Ramona gut aufgehoben? Quatsch, bei Duisburg herrscht „System Grings“, da hätte es nur stress gegeben….und der FCR hat andere Probleme… Weiterlesen »

Steffen
Steffen

es geht nicht um duisburg

fussballspielenkönnen reicht nicht

das mit den einzelnen spielerinnen in der wps, frankreich usw. halte ich für ein gerücht. die amis z.b. hingen auch jahrelang ohne liga quasi in der luft und waren so erfolgreich wie kaum eine andere mannschaft in dieser zeit, ohne dass sie im ausland gespielt haben und sie waren super eingespielt. und noch besser, die amis spielen doch auch alle in Ihrer Liga, ich kenn keine Nationalspielerin in einer anderen Liga.

NaviDrH
NaviDrH

@Steffen
…schon mal ‚was von Ally Krieger gehört (spielt bei USA mit der Nr. 16 und war beim letzten Länderspiel sogar in der Startelf) ?

labrys696
labrys696

@Steffen….du solltest echt erst recherchieren, bevor du was schreibst. Es gab viele Spielerinnen, die nach dem Crash der WUSA nach Europa kamen. Hier eine auswahl der aktuellen Natio-spielerinnen: – Hope Solo (torhüterin, usa) spielte bei Kopparbergs/Göteborg FC und OL – Shannon Boxx spielte kurz in Deutschland. – Carli Lloyd spielte in Kanada. – Kristine Lilly (Rekordnational-spielerin) spielte bei Tyresö FF und KIF Örebro DFF (beides Schweden). – Kate Markgraf war bei KIF Örebro DFF. – Sarah Huffman war kurz in Dänemark Aber auch Spielerinnen, die ihre Natio-karriere beendet haben, waren lange in Europa: z.B Tiffeny Milbrett bei Sunnanå SK (zur… Weiterlesen »