Bangen um Kayikci und Vetterlein

Von am 31. Mai 2010 – 9.29 Uhr 4 Kommentare

Mit einem überzeugenden 2:1-Sieg gegen England hat Deutschland die Gruppenphase der EM-Endrunde in Mazedonien abgeschlossen, doch der Erfolg wurde teuer bezahlt.

Die beiden eingewechselten Spielerinnen Laura Vetterlein und Hasret Kayikci verließen die National Arena Filip II von Skopje im Krankenwagen.

Knieverletzungen stoppen Kayikci und Vetterlein
Vetterlein, die in der 19. Minute für Kathrin Julia Hendrich eingewechselt wurde, musste gar mit einer Trage vom Feld gebracht werden. Kayikci, die nach einer Stunde für ihre Duisburger Teamkollegin Turid Knaak aufs Feld kam, verletzte sich ebenfalls am Knie. „Das war ein teurer Sieg“, so Deutschlands Assistenztrainerin Bettina Wiegmann. „Wir wissen nicht, ob wir die beiden Spielerinnen noch einmal einsetzen können.“

Gutes Spiel gegen Frankreich
Zuvor hatte die DFB-Elf ihre bisher beste Turnierleistung gezeigt und dabei vor allem in der ersten Halbzeit eine überzeugende Leistung geboten. „Da waren wir gut am Ball und haben uns einige Torchancen erarbeitet“, so Wiegmann, die sich dennoch auf das Duell mit Frankreich freut. „Das sind zwei Teams, die gerne Fußball spielen, das wird ein gutes Spiel.“

Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

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