SG Essen-Schönebeck trennt sich von Trainer Agolli

Von am 11. Mai 2010 – 11.18 Uhr 5 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist SG Essen-Schönebeck hat sich nach einer verkorksten Saison nicht ganz überraschend von seinem Trainer Ralf Agolli getrennt.

Einvernehmlich entschieden sich Agolli und die Vereinsführung am Dienstagvormittag den Vertrag aufzulösen, um einen sportlichen Neuanfang zu ermöglichen. Die SG Essen-Schönebeck bedankt sich für die Arbeit, die Agolli mehr als acht Jahre lang für den Verein und den Frauenfußball in Essen geleistet hat. Ein Nachfolger ist noch nicht gefunden.

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Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

5 Kommentare »

  • djane sagt:

    Respekt- das hätte ich nicht erwartet, auch wenn es immer mal wieder gemunkelt wurde. Na dann, Glück auf SGS für die nächste Saison ! ich hoffe, ihr findet einen geeignete(n) Kandidaten/in 🙂

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  • MsBeasley sagt:

    Gute Entscheidung!
    Ein Trainer, der Spielerinnen in der Öffentlichkeit/Presse so heftig kritisiert wie Agolli, ist doch mit seinem Latein am Ende. Und wenn er dann nach einer Niederlage erstmal selbst aufgemuntert werden will, ist er einfach fehl am Platze.
    Jetzt kanns in der nächsten Saison u.a. mit einem guten Quartett aus DU wieder losgehen. Bin mal gespannt, wie die Mannschaft aussieht und wer TrainerIn wird.

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  • Jarmusch sagt:

    Ich kann das Befürworten dieser Trainerentlassung überhaupt nicht teilen!

    Mit den Plätzen 6/6/7/5 haben die Essenerinnen 4 sorgenfreie Jahre mit jeweils 30 oder mehr Punkten aneinandergereiht, ehe es in dieser Saison Richtung Abstieg ging.
    Aber die Gründe sind doch teilweise deutlich nachvollziehbar, fehlten durch Verletzungen fast während der gesamten Hinrunde die Defensivspielerinnen. Auch in den anderen Positionsbereichen blieb man von Ausfällen nicht verschont.
    Ich halte Ralf Agolli für einen ausgewiesenen Fachmann. Wer als Mann über viele Jahre hinweg mit derselben Frauenmannschaft arbeitet macht sich zudem mangelnder Umgangsformen in der Menschenführung unverdächtig.

    Nicht dass es den Essenerinnen so geht wie dem VfL Bochum im Männerbereich, wo man Trainer Marcel Koller auch nicht mehr zu schätzen wusste. Was danach kam ist bekannt.

    Was ich natürlich nicht ausschließen kann sind Dinge im Innenverhältnis, die eine Trennung unumgänglich gemacht haben könnten und die man als neutraler Beobachter nicht kennt. Rein sportliche Gründe für eine Entlassung halte ich jedenfalls für unpassend.

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  • MsBeasley sagt:

    Es wird – wie immer, eine Mischung aus beidem sein, lässt sich auch oft nicht trennen.
    Aber wenn ein trainer eine spielerin miserabel findet und ihr das mehrmals via waz mitteilt – anstatt sie auszuwechseln – verstehe ich das nicht.Und wenn er von einer `Schlussoffensive` redet, aber Malinowski für Nati rausnimmt, statt beide stürmen zu lassen, hast du als fan nur noch fragezeichen in den augen.
    Also – ich bin keine neutrale beobachterin – ich will nicht um die SG zittern müssen – auch wenns sehr sehr lange her ist, daß ich selbst dort gespielt hab;-)

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  • expert1 sagt:

    ach liebe frauenfußballkenner und —-kennerinnen, das ist mal wieder ein schnellschuß, siehe 1.ffc. und freiburg, da hätten sie auch den alten behalten können. haben die vereine jetzt schon die männer krankheit, immer schnell den trainer, machen sich die vereinsführungen es sich zuleicht. überdenken sie doch mal ihre struckturen im verein. was haben wir in den letzten jahren unnötige sponsorengelder hinausgeworfen. ( zum beispiel) die man hätte anders investieren können. MsBeasley wenn sie vereinsmitglied sind greifen sie doch mal ein, übernehmen sie ein funktion, von außen zeigen sie denen was zu verbessern ist.der DFB würde sich freuen wenn sich ehemalige in den verein angaschieren, Jarmusch sie haben sie haben den nagel auf den kopf getroffen, die sogenannte zweite reihe muß gebildet werden, um ausfälle leichter zu verkraften. den alten trainer hätte man zu einer schulung geben sollen ( personalführung) dann hätte alles wieder funktioniert in der neuen saison. ER IST DER BESTE MANN für den verein……….

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