U17-Weltmeisterschaft ohne die USA

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Eine Weltmeisterschaft ohne das Team der Vereinigten Staaten. Was unvorstellbar klingt, war es bislang auch. Noch nie hat eine US-Mannschaft die Qualifikation zu einer WM verpasst. Bis jetzt: Die U17-Titelkämpfe in Trinidad & Tobago in diesem Jahr finden ohne die Amerikanerinnen statt. In der Nacht unterlagen sie Kanada nach Elfmeterschießen.

Durch den 5:3-Halbfinalerfolg hat Kanada das Endspiel der U17-CONCACAF-Meisterschaft erreicht. Finalgegner – und somit ebenfalls für die WM qualifiziert – ist Mexiko. „Als Mannschaft sind wir am Boden zerstört, und das wird auch noch eine Weile schmerzen“, so US-Nationalspielerin Olivia Brannon. Vor zwei Jahren gewann die Mannschaft in Neuseeland noch die Silbermedaille.

Neun Mannschaften bislang qualifiziert
16 Teams werden in Trinidad & Tobago (5. bis 25. September 2010) dabei sein, bislang haben neun von ihnen die Tickets in die Karibik gelöst. Neben dem Gastgeber sind dies Japan, Nordkorea, Südkorea (AFC), Kanada, Mexiko (CONCACAF) sowie Brasilien, Chile und Venezuela (CONMEBOL). Die Entscheidungen in Afrika und Ozeanien fallen im April.

Europäische Entscheidung im Juni
Die Entscheidung, welche Mannschaften aus Europa an der Weltmeisterschaft teilnehmen werden, fällt bei den kontinentalen Titelkämpfen in Nyon (Schweiz) im Juni. Vier Teams werden dort antreten, die besten drei qualifizieren sich für Turnier in der Karibik. Die deutsche Mannschaft startet im nächsten Monat in die zweite Qualifikationsrunde. Um in Nyon dabei sein zu können, muss sich die DFB-Auswahl gegen Norwegen, Finnland und Österreich durchsetzen.

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2 KOMMENTARE

  1. Wobei die Starterplatzverteilung alles andere als dem Leistungsprinzip untergeordnet ist.
    3 Starter aus Europa und ebenfalls 3 Starter aus Südamerika (dazu mit Chile und Venezuela zwei, die kaum konkurrenzfähig sein dürften), das entspricht einfach nicht dem Leistungsvermögen auf diesem Planeten.
    Es ist einerseits schön, dass eine WM bunt durch alle Kontinente geht. Andererseits kommt echte Spannung dann wohl erst nach der Gruppenphase auf.

  2. Im vorliegenden Fall hat sich für die USA einfach nachteilig ausgewirkt, dass es aufgrund der Gastgeberrolle Trinidad und Tobagos nur zwei weitere Startplätze gab. Diesmal gab es nicht die Chance, eine Halbfinalniederlage durch einen Sieg im Spiel um Platz 3 wieder auszubügeln.

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