Algarve Cup: DFB-Elf zieht locker ins Finale ein
Auch der dritte Gegner der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft entpuppte sich beim diesjährigen Algarve Cup als Fallobst. Nach den deutlichen Siegen gegen Dänemark und Finnland kamen auch die Asiatinnen aus China unter die Räder.
Der Welt- und Europameisterschaft durfte sich am Ende über einen 5:0 (3:0)-Sieg freuen und beendet die Gruppenphase mit drei Siegen aus drei Spielen und einem Torverhältnis von 16:0.
Im Finale am Mittwoch (17.00 Uhr) geht es nun gegen die USA, die dank eines 2:0-Siegs gegen Schweden das Endspiel erreichten.
Neuauflage des Finales von 2006 “Wir freuen uns, dass wir im Finale stehen. Es ist immer schön, ein Endspiel zu erreichen”, so DFB-Trainerin Silvia Neid nach dem ersten Finaleinzug seit 2006. Damals bezwang man die Amerikanerinnen im Elfmeterschießen und gewann zum bisher einzigen Mal den Algarve Cup.
Vier Änderungen in der Startelf Die auf vier Positionen gegenüber dem Finnland-Spiel veränderte deutsche Mannschaft – Ursula Holl, Célia Okoyino da Mbabi, Fatmire Bajramaj und Sonja Fuss kamen für Nadine Angerer, Inka Grings, Melanie Behringer und Saskia Bartusiak – ging früh in Führung.
Zwei Treffer von Mittag Bereits in der zweiten Spielminute fand eine lange Flanke von Kerstin Garefrekes den Weg ins Tor. Anja Mittag erhöhte nach Vorarbeit von Célia Okoyino da Mbabi per Kopf auf 2:0 (15.). Noch vor der Pause schraubte Mittag die Führung der überlegenen Deutschen auf 3:0 (42.).
Erste Länderspieltore für Turbine-Duo Trotz dreier Wechsel – Alexandra Popp, Melanie Behringer und Inka Grings kamen für Krahn, Garefrekes und Mittag – ließ die DFB-Elf nichts anbrennen. Babett Peter gelang ihr erstes Länderspieltor (75.), Jennifer Zietz sorgte in der Nachspielzeit ebenfalls mit ihrem ersten Treffer im Nationaldress für den Endstand, nachdem zuvor Li Danyang die Gelb-Rote Karte gesehen hatte (80.).
Finale ohne Krahn “Ich bin sehr zufrieden mit den Leistungen in der Vorrunde”, so das positive Fazit Neids. Annike Krahn wird im Finale nicht zur Verfügung stehen, da sie wegen Klausuren bereits am Dienstag nach Deutschland zurückfliegt. Nach der 0:1-Niederlage gegen die USA in Augsburg im vergangenen Herbst bekommt die DFB-Elf also frühe Gelegenheit zur Revanche.
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