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2010

DFB-Team erteilt Finnland Lehrstunde

Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft hat beim Algarve Cup auch ihr zweites Spiel gewonnen. Nach dem 4:0-Sieg gegen Dänemark präsentierte sich die DFB-Elf in noch größerer Torlaune. Nadine Keßler feierte ihr Debüt im Nationaldress, Alexandra Popp erzielte ihre ersten Treffer.

Beim 7:0 (1:0)-Sieg gegen Finnland in der auf zwei Positionen veränderten Startaufstellung – Bianca Schmidt und Inka Grings spielten für die verletzte Kim Kulig und Fatmire Bajramaj – kam die deutsche Tormaschinerie in der zweiten Halbzeit mächtig ins Rollen, nachdem Inka Grings für den einzigen Treffer der ersten 45 Minuten gesorgt hatte (34.).

Popp trifft doppelt Birgit Prinz kam erneut auf der Sechser-Position im defensiven Mittelfeld zum Einsatz, Babett Peter wechselte im Verlauf der Partie in die Innenverteidigung. Doch die Positionswechsel schadeten der Elf von Bundestrainerin Silvia Neid nicht. Im Gegenteil. Neben Sonja Fuss und Nadine Keßler kam Alexandra Popp zu einem weiteren Einsatz im Nationaldress und bedankte sich mit den Treffern zum 2:0 (61.) und 4:0 (66.), Grings hatte das zwischenzeitliche 3:0 erzielt (65.) und erhöhte gar auf 5:0 (70.).

Überforderter Gegner Keßler mit ihrem ersten Länderspieltor und Martina Müller durften sich ebenfalls noch über Treffer freuen. In der Schlussphase schraubten die beiden beim munteren Scheibenschießen das Endergebnis auf 7:0 (77. und 84.). Popp wäre fast noch ihr dritter Treffer gelungen, als sie nur die Querlatte traf (87.), auch ein zweistelliges Ergebnis lag in Reichweite.

Punkt gegen China nötig Trotz der beiden klaren Erfolg ist dem deutschen Team der Einzug ins Finale noch nicht sicher. Im abschließenden Gruppenspiel am kommenden Montag (18.00 Uhr) gegen China benötigt die DFB-Elf noch ein Remis, um erstmals seit 2006 beim Algarve Cup wieder das Endspiel zu bestreiten. Die Chinesinnen haben nach dem Remis gegen Finnland (1:1) und dem 2:0-Sieg gegen Dänemark vier Punkte auf der Habenseite.

Neid zufrieden “Wir haben uns in der ersten Halbzeit sehr viele Chancen erarbeitet, waren in der Verwertung aber etwas schlampig. Insgesamt sind wir aber natürlich sehr zufrieden. Wir haben sieben Tore erzielt und wieder zu null gespielt”, so Neid .