Kristianstad: Mit nackten Tatsachen den Verein retten
„Vi behöver ert stöd!“ („Wir brauchen Eure Unterstützung!“) – mit einem Hilferuf der besonderen Art versucht der finanziell schwer angeschlagene Erstligaverein Kristianstads DFF frisches Geld in die Kasse zu spülen. Die Spielerinnen ließen sich mit nacktem Oberkörper ablichten, auf dem sie nichts weiter trugen als aufgemalte Rückennummern.
Was auf den ersten Blick wie eine nette PR-Aktion aussieht, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als ernste Angelegenheit. Die schwachen Zuschauerzahlen gepaart mit dem mangelnden Interesse der Sponsoren haben bei einem der budgetschwächsten Vereine der Damallsvenskan für eine finanzielle Schieflage im Verein gesorgt.
Hoffnung auf mehr Zuschauer Man hofft, beim heutigen Heimspiel gegen AIK Stockholm eine größere Zuschauerzahl ins Stadion zu locken als die durchschnittlich 800 Zuschauer, die sonst die Heimspiele besuchen.
Bis zum 31. August diesen Jahres muss der Verein schuldenfrei sein und so lässt man nichts unversucht, um dem drohenden Zwangsabstieg zu entkommen. „Ohne Euch kein Fußball“, ließ man auf der vereinseigenen Website vermelden.
Und so bittet der Verein um Zahlung von 10 000 Schwedische Kronen (rund 900 Euro), um den Verein zu unterstützen. Im Gegenzug nimmt man an einer Verlosung teil, wo man unter anderem eine halbseitige Anzeige im lokalen Kristianstad Bladet im Wert von 30 000 Schwedischen Kronen (rund 2 700 Euro) gewinnen kann.
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