15 Bewerber für DFB-Pokalfinale der Frauen 2010

Von am 5. Mai 2009 – 11.17 Uhr 11 Kommentare

15 Städte, Vereine und Stadion-Betreiber haben sich für die Ausrichtung des DFB-Pokalfinales der Frauen im Jahr 2010 beworben. Unter den Interessenten befinden sich unter anderem die Bundesligisten FC Schalke 04, Bayer 04 Leverkusen, der VfL Wolfsburg, Arminia Bielefeld, der VfL Bochum und der FC Energie Cottbus, zudem die Stadt Köln und die Betreiber der Commerzbank-Arena in Frankfurt am Main. Überraschend gehört Sinsheim nicht zu den Bewerberstädten.

Darüber hinaus wurden zum Ablauf der Ausschreibungsfrist am 4. Mai weitere Bewerbungen vom Sportforum Leipzig, der Nürnberg Stadion-GmbH, dem 1. FSV Mainz 05, 1. FC Kaiserslautern und MSV Duisburg sowie den Städten Magdeburg und Dresden abgegeben.

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„Wir freuen uns über die große Resonanz. Dass sich 15 Kandidaten bewerben, beweist eindrucksvoll, dass das DFB-Pokalfinale der Frauen für den deutschen Fußball einen hohen Stellenwert besitzt und die Zeit reif ist, das Endspiel als eigene Veranstaltung durchzuführen und damit auch im Vorfeld der WM 2011 zusätzliche Aufmerksamkeit für den Frauenfußball zu gewinnen“, äußert DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach.

Entscheidung am 12. Juni
Die Entscheidung über die Vergabe des eigenständigen Frauen-Pokalendspiels ab 2010 fällt das DFB-Präsidium auf seiner Sitzung am 12. Juni 2009. Zu den Anforderungen, die der neue Standort erfüllen muss, zählt unter anderem, dass die Kapazität des Stadions mindestens 20 000 Zuschauer beträgt und ein Interesse des Bewerbers besteht, das Pokalfinale auch über 2010 hinaus auszutragen. Der Standort für die Frauen-Endspiele ab 2011 wird allerdings erst nach der Auswertung des Finales 2010 festgelegt.

Seit 1985 wird das DFB-Pokalfinale der Frauen gemeinsam mit dem Endspiel der Männer im Olympiastadion Berlin ausgetragen. Im vorerst letzten DFB-Pokal-Finale der Frauen, das gemeinsam mit den Männern in Berlin ausgetragen wird, stehen sich am 30. Mai, ab 16.30 Uhr, der 1. FFC Turbine Potsdam und der FCR 2001 Duisburg gegenüber.

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Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

11 Kommentare »

  • Sonja sagt:

    Ich denke, dass die ganz großen Stadien wie Köln oder Frankfurt keine Chancen haben werden. Kombiniert mit geographischen Faktoren und FF-Affinität und -Engagement in den jeweiligen Regionen oder Stäften lautet mein Tipp: Bochum, Leverkusen oder Duisburg.

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  • Crackfly sagt:

    Ich bin für Bochum *g*. Neutral, spitze erreichbar von überall (nicht KMmäßig, sondern halt im Verkehrsknotenpunkt der Bundesrepublik 😉 )

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  • suplo sagt:

    Warum sollen nicht auch zum jährlichen Pokalfinale mehr als 40.000 Fans in die Commerzbank-Arena kommen?
    Die Region Frankfurt hat doch nun schon mehrfach bewiesen, dass es genug Frauenfußballfans für die Nutzung des Stadions gibt. Das sollten man nutzen!

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  • Marcel sagt:

    Schön das soviele Interesse haben aber bei manchen frag ich mich warum ?

    Markus weisst du eigentlich obs 2010 dann auch wenn nötig eine Verlängerung gibt weil ARD/ZDF wollen ja das die Frauen weiterhin am gleichen Tag spielen wie die Männer da besteht ja mal wieder die Gefahr das die wegfällt.

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  • Markus Juchem sagt:

    @Marcel: Gute Frage. Zum Thema Verlängerung oder nicht habe ich bisher keine Infos. Bin mir auch nicht sicher, ob das schon feststeht, aber es besteht wohl wirklich die Gefahr, dass sie weiterhin wegfällt, um die TV-Planung zu erleichtern.

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  • mrx sagt:

    Von der zentralen Lage und der guten Verkehrsanbindung via Auto und Bahn wäre eigentlich das neutrale Kassel ein guter Standort. Leider scheitert das momentan am maroden Auestadion und der fehlenden Bewerbung. Als Anfangsstandort wäre das ideal gewesen, da man mit dem HR auch gleich einen kompetenten und FF-freundlichen Fernsehsender an der Hand gehabt hätte.

    Der Pott muss erstmal beweisen, dass sie genügend Laufkundschaft und Zuschauerinteresse generieren können. Die angestrebten 15.000 für das UEFA-Cup-Finale dürften meiner Meinung nicht reichen, aber ist ja noch etwas Zeit für Werbung. 😉

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  • Markus Juchem sagt:

    Das Auestadion war wegen seiner zu geringen Kapazität nie ein Thema. Frankfurt hat dank UEFA-Pokal-Finale und Länderspiel gegen Brasilien den großen Vorteil, schon zweimal erfolgreich bewiesen zu haben, größere Zuschauermengen mobilisieren und bewältigen zu können. Dazu die DFB-Nähe, es wird schwer werden für die Konkurrenz.

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  • mrx sagt:

    Könnte man aber jetzt gleich mitändern… Wenn jemand mitgedacht hätte. 😉

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  • suplo sagt:

    Auch wenn ich persönlich allein aus Eigeninteresse Frankfurt als Austragungsort bevorzugen würde, darf m.E. nicht die Nähe zum DFB den Ausschlag für die Wahl des Pokalfinalstandortes geben. Ich glaube aber auch, dass Frankfurt aufgrund der bereits erwähnten erfolgreichen Spiele der letzten Jahre und der guten Fan- und Infrastruktur auch ohne diesen Fakt eine gute Wahl wäre.

    Dagegen spricht allerdings, dass grundsätzlich der 1. FFC Frankfurt mit dieser Standortwahl einen Vorteil hätte. Wenn wir die laufende Saison mal als unrühmliche Ausnahme betrachten, ist die Wahrscheinlichkeit ihrer Finalteilnahme immer noch am größten.

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  • Karen sagt:

    Ich bin für Leverkusen Schalke Köln und Bochum!!!!alles bei mir in der Nähe

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  • helena sagt:

    Na, dann bin ich für Dresden – da ist das Stadion keine zweitausend Meter von mir entfernt;-).
    Aber mal ernsthaft: Schalke, Köln und Bochum haben sich bislang doch noch nicht sonderlich um den FF verdient gemacht, warum sollten sie also mit einer solchen Veranstaltung mit (hoffentlich)hoher TV-Präsenz schmücken dürfen? Eigentlich gehörte das Finale entweder nach Duisburg oder nach Frankfurt (Essen und München wären natürlich auch interessante Städte gewesen, aber die haben sich ja offensichtlich nicht beworben). Und da Frankfurt mit dem Endspiel der FF-WM (und kürzlich mit dem Brasilienspiel) sehr wichtige Spiele ausgerichtet hat resp. ausrichten wird, wäre eigentlich Duisburg die richtige Wahl.

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Bundesliga 2019/20
16.08.19 18.30 Uhr 1. FFC Frankfurt 3 Turbine Potsdam 2 17.08.19 13.00 Uhr FF USV Jena 1 TSG Hoffenheim 6 17.08.19 13.00 Uhr SC Freiburg 1 Bayern München 3 18.08.19 14.00 Uhr 1. FC Köln 2 MSV Duisburg 1 18.08.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg 1 SC Sand 0 18.08.19 14.00 Uhr SGS Essen 3 Bayer Leverkusen 1 23.08.19 19.15 Uhr Bayern München 1. FFC Frankfurt 24.08.19 13.00 Uhr TSG Hoffenheim 1. FC Köln 25.08.19 14.00 Uhr MSV Duisburg VfL Wolfsburg 25.08.19 14.00 Uhr SC Sand SGS Essen 25.08.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam FF USV Jena 25.08.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen SC Freiburg 13.09.19 19.15 Uhr 1. FC Köln Turbine Potsdam 15.09.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg TSG Hoffenheim 15.09.19 14.00 Uhr SC Freiburg SC Sand 15.09.19 14.00 Uhr Bayern München Bayer Leverkusen 15.09.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt FF USV Jena 15.09.19 14.00 Uhr SGS Essen MSV Duisburg 20.09.19 19.15 Uhr TSG Hoffenheim SGS Essen 21.09.19 13.00 Uhr Turbine Potsdam VfL Wolfsburg 22.09.19 14.00 Uhr SC Sand Bayern München 22.09.19 14.00 Uhr FF USV Jena 1. FC Köln 22.09.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen 1. FFC Frankfurt 22.09.19 14.00 Uhr MSV Duisburg SC Freiburg 27.09.19 19.15 Uhr Bayer Leverkusen SC Sand 28.09.19 13.00 Uhr SGS Essen Turbine Potsdam 29.09.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt 1. FC Köln 29.09.19 14.00 Uhr Bayern München MSV Duisburg 29.09.19 14.00 Uhr SC Freiburg TSG Hoffenheim 29.09.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg FF USV Jena 11.10.19 19.15 Uhr 1. FC Köln VfL Wolfsburg 12.10.19 13.00 Uhr TSG Hoffenheim Bayern München 13.10.19 14.00 Uhr SC Sand 1. FFC Frankfurt 13.10.19 14.00 Uhr FF USV Jena SGS Essen 13.10.19 14.00 Uhr MSV Duisburg Bayer Leverkusen 13.10.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam SC Freiburg 18.10.19 19.15 Uhr Bayer Leverkusen TSG Hoffenheim 20.10.19 14.00 Uhr SC Sand MSV Duisburg 20.10.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt VfL Wolfsburg 20.10.19 14.00 Uhr SC Freiburg FF USV Jena 20.10.19 14.00 Uhr SGS Essen 1. FC Köln 20.10.19 14.00 Uhr Bayern München Turbine Potsdam 27.10.19 14.00 Uhr FF USV Jena Bayern München 27.10.19 14.00 Uhr MSV Duisburg 1. FFC Frankfurt 27.10.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg SGS Essen 27.10.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim SC Sand 27.10.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam Bayer Leverkusen 27.10.19 14.00 Uhr 1. FC Köln SC Freiburg 03.11.19 14.00 Uhr Bayern München 1. FC Köln 03.11.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt SGS Essen 03.11.19 14.00 Uhr SC Freiburg VfL Wolfsburg 03.11.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen FF USV Jena 03.11.19 14.00 Uhr SC Sand Turbine Potsdam 03.11.19 14.00 Uhr MSV Duisburg TSG Hoffenheim 23.11.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg Bayern München 23.11.19 14.00 Uhr SGS Essen SC Freiburg 23.11.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam MSV Duisburg 23.11.19 14.00 Uhr 1. FC Köln Bayer Leverkusen 23.11.19 14.00 Uhr FF USV Jena SC Sand 23.11.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt TSG Hoffenheim 01.12.19 14.00 Uhr SC Freiburg 1. FFC Frankfurt 01.12.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen VfL Wolfsburg 01.12.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim Turbine Potsdam 01.12.19 14.00 Uhr Bayern München SGS Essen 01.12.19 14.00 Uhr MSV Duisburg FF USV Jena 01.12.19 14.00 Uhr SC Sand 1. FC Köln 08.12.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim FF USV Jena 08.12.19 14.00 Uhr MSV Duisburg 1. FC Köln 08.12.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam 1. FFC Frankfurt 08.12.19 14.00 Uhr Bayern München SC Freiburg 08.12.19 14.00 Uhr SC Sand VfL Wolfsburg 08.12.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen SGS Essen