1. FFC Frankfurt verliert wichtige Punkte im Titelkampf

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Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Frankfurt hat im Kampf um die deutsche Meisterschaft einen Rückschlag hinnehmen müssen. Im Nachholspiel vom 11. Spieltag kam das Team von Trainer Günter Wegmann gegen die SG Essen-Schönebeck nicht über ein Unentschieden aus.

Am Ende mussten sich die Frankfurterinnen mit einem 2:2 (0:0) begnügen, zwei verlorene Punkte, die in der Endabrechnung nach dem 22. Spieltag fehlen könnten. Nach einer torlosen ersten Halbzeit brachte Caroline Hamann die Gäste überraschend in Führung (70.), doch die eingewechselte Sarah Schatton (77.) und Sandra Smisek (84.) schienen das Blatt noch einmal für die Gastgeberinnen zu wenden. Doch kurz vor Spielende gelang Sandra Deilmann noch der späte Ausgleich (89.).

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„Schade, dass wir die Führung nicht über die Zeit retten konnten. Aber das Tor war traumhaft“, so Frankfurts Trainer Günter Wegmann, dessen Team insgesamt zu wenig für den Sieg investierte. „Wir wollten den Gegner ständig in Bewegung halten, aggressiv früh attackieren. Das ist uns gut gelungen. Das Traumtor in der 90. Minute war die Krönung“, strahlte Essens Trainer Ralf Agolli.

Durchatmen bei Bad Neuenahr
Der SC 07 Bad Neuenahr gewann das wichtige Abstiegsduell gegen den FF USV Jena unter der erstmaligen Leitung des neuen Trainers Georg Engel mit  2:1 (1:0). Damit verbesserten sich die Kurstädterinnen in der Tabelle auf Platz neun. Zwei Treffer von Jasmin Stümper (20. und 50.) sorgten für ein erstes Durchatmen, Genoveva Anomna gelang für die Gäste zwar der schnelle Anschlustreffer (53.), doch zu einem Punktgewinn reichte es am Ende nicht mehr.

Herford ohne Chance
Bereits am Ostersamstag musste Aufsteiger Herforder SV gegen den Hamburger SV eine bittere 1:4 (0:2)-Niederlage einstecken. Die harmlosen Gastgeberinnen, bei denen Weltmeisterin Kerstin Stegemann in der zweiten Halbzeit ihr Comeback feierte, gerieten früh durch Tanja Vreden (6.) in Rückstand. Patricia Hanebeck (40.), erneut Vreden (59.) und Kim Kulig (83.) sorgten für einem komfortable Führung, ehe Maxine Mittendorf (87.) zumindest noch der Ehrentreffer gelang.

Herfords konsternierter Trainer Björn Kenter stellte fest: „In der ersten Halbzeit haben uns Welten getrennt.“  Hamburgs Trainer Achim Feifel hätte sich die Aufgabe vorher schwerer vorgestellt. „Wir haben relativ einfach viele Torchancen erspielt.“

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