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2009

DFB-Kader gegen Brasilien mit Überraschungen

Bundestrainerin Silvia Neid hat den Kader der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft für das Länderspiel gegen Brasilien am Mittwoch, 22. April, in Frankfurt benannt. In das 20 Spielerinnen umfassenden Angebot kehren die beim Algarve Cup fehlenden Birgit Prinz, Annike Krahn und Simone Laudehr zurück. Nominiert wurden auch Jennifer Zietz vom 1. FFC Turbine Potsdam und Martina Müller vom VfL Wolfsburg, die zuletzt nur auf Abruf im Kader standen .

Ebenfalls mit dabei ist Sonja Fuss, die beim Turnier in Portugal nur in den Kader gerutscht war, weil sich ihre Teamkollegin Krahn kurzfristig verletzt hatte.

Nur eine Bayern-Spielerin Der FC Bayern München stellt in Melanie Behringer nur eine Nationalspielerin, Bianca Rech steht erneut nur auf Abruf genauso wie Katharina Baunach und die ab der kommenden Saison in München spielende Isabell Bachor.

Silvia Neid benennt Brasilien-Kader (Video)

Nicht im Kader steht Bayern-Stürmerin Nicole Banecki. Weiterhin verzichten muss Neid auf die verletzten Kerstin Stegemann und Ariane Hingst sowie auf die erkrankte Célia Okoyino da Mbabi.

„Ich denke, mit diesem Kader sind wir sehr gut für diese Begegnung aufgestellt“, so Neid. Die Partie gegen Brasilien soll als weitere Standortbestimmung für die vom 23. August bis 10. September in Finnland stattfinden Europameisterschaft dienen.

Volle Konzentration „Wir haben in den vergangenen eineinhalb Jahren dreimal gegen Brasilien gespielt, insofern kennen wir deren Qualitäten sehr genau. Sie haben Weltklasse-Spielerinnen in ihren Reihen, die, jede für sich, ein Spiel allein entscheiden können. Gegen so einen Gegner darf man sich keine Fehler erlauben und muss mit höchster Konzentration über 90 Minuten spielen“, erläutert Neid.

Das Spiel soll dazu dienen, Mängel im deutschen Spiel aufzudecken, die es bis zum Sommer noch zu beseitigen gilt. „Grundsätzlich sind Spiele gegen starke Gegner wichtig für die Weiterentwicklung jeder einzelnen Spielerin. erklärt die Bundestrainerin. „Jeder kann sich jederzeit verbessern“, betont Neid.

Schlagwörter: A-Nationalmannschaft • Jennifer Zietz • Silvia Neid