Turbine Potsdam mit Arbeitssieg ins DFB-Pokal-Halbfinale
Der 1. FFC Turbine Potsdam hat mit einem 1:0 (1:0)-Sieg bei Zweitligist VfL Sindelfingen das Halbfinale im DFB-Pokal erreicht. Den Treffer des Tages erzielte Essi Sainio nach einer halben Stunde per Kopf. Im Halbfinale empfängt das Team von Bernd Schröder nun Wattenscheid 09, einen weiteren Zweitligisten.
Schon vor der Partie hatte Schröder davor gewarnt, das Spiel sei kein Selbstläufer. Und von Beginn an tat sich der Bundesligist schwer, seine deutliche Überlegenheit in Tore umzumünzen. Die Gastgeberinnen agierten aus einer kompakten Defensive und beschränkten sich offensiv darauf, auf Konter zu hoffen.
Sainio trifft Ein Kopfball von Bianca Schmidt (12.) und ein kraftvoller 18-Meter-Schuss von Anja Mittag (25.) sorgten für erste Gefahr vor dem Tor des Tabellenführers der 2. Bundesliga Süd. Nach einer halben Stunde war es dann aber soweit, nach Mittags Flanke von links stieg die finnische Nationalspielerin Essi Sainio zum Kopfball hoch, aus sieben Metern traf sie zur Führung.
Auf dem schwer bespielbaren Boden war Turbine auch nach dem 1:0 Ton angebend, doch Geduld war gefragt, da die gegnerische Defensive zu wenig Angriffsfläche bot. Nicole Rolser hatte für die Gastgeberinnen die einzige gute Aktion der ersten Halbzeit, doch Turbine-Kapitänin Jennifer Zietz passte auf (34.).
Wich-Tor aberkannt Unverändertes Bild in der zweiten Halbzeit, Turbine im Vorwärtsgang, Sindelfingen in der Defensive. Einem Treffer von Jessica Wich wurde nach einer guten Stunde wegen Behinderung von Torhüterin Ann-Kathrin Berger die Anerkennung verweigert (62.). In der Schlussphase der an Höhepunkten armen Partie vergab Mittag die Chance zum 2:0, Berger war auf der Hut (84.).
Am Ende feierte Turbine einen knappen, aber hoch verdienten Arbeitssieg. Im Halbfinale am 13. April empfängt Turbine Potsdam nun einen weiteren Zweitligisten. Im Karl-Liebknecht-Stadion wird dann Wattenscheid 09 zu Gast sein.
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