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2009

Birgit Prinz: „Haben geschlafen und werden endlich dafür bestraft“

Dass Birgit Prinz, Rekordnationalspielerin in Diensten des 1. FFC Frankfurt, die Öffentlichkeit scheut und nicht besonders gerne Interviews gibt, ist bekannt. Doch wenn sie einmal in Fahrt ist, erfährt man meist Interessantes. So auch diesmal. „National wie international ist das gleich: Wir haben geschlafen und werden endlich dafür bestraft“, so die bemerkenswerte Aussage der dreifachen Weltfußballerin in einem Interview.

Dies sei allerdings ein „wichtiger Prozess“. „Noch ist nichts verloren, aber wenn wir so weiter machen wie in der Hinrunde, dann haben wir auch keinen Titel verdient“, so Prinz im Gespräch mit der Fuldaer Zeitung .

Schwere EURO Für die Europameisterschaft in Finnland erwartet Prinz eine enge Auseinandersetzung: „Ich prophezeie, dass bei der EM der ein oder andere Favorit stürzt – hoffentlich sind es nicht wir.“ Die eigene Vorrundengruppe sei nicht unproblematisch. „Norwegen ist schon immer stark, Frankreich wird immer besser, und Island ist auch nicht schlecht.“

Über die Pläne, das DFB-Pokalfinale ab 2010 eigenständig an einem anderen Ort als Berlin auszutragen, zeigt sie sich erfreut. „Ich persönlich finde es gut, aber ich weiß, dass es auch andere Stimmen gibt.“

Karriere bis 2012? Wie lange Prinz ihre eigene aktive Karriere noch fortsetzen wird, steht noch nicht fest. Bei der Frage nach der Teilnahme an den Olympischen Spielen 2012 hält sie sich ein Hintertürchen offen. „Voraussichtlich nicht“, so die Einschätzung. Bisher ist die WM 2011 im eigenen Land als krönendes Karriereende vorgesehen. „Es sieht so aus, dass dann Schluss ist.“

Schlagwörter: 1. Bundesliga • 1. FFC Frankfurt • Birgit Prinz • EURO 2009