1. FFC Turbine Potsdam gewinnt DFB-Hallenpokal
Der 1. FFC Turbine Potsdam hat wie schon im Vorjahr den DFB-Hallenpokal gewonnen. In der Bördelandhalle von Magdeburg bezwangen die Potsdamerinnen vor der enttäuschenden Kulisse von 3.200 Zuschauern im Finale den Hamburger SV mit 2:1. Der 1. FFC Frankfurt, Triple-Sieger der Vorsaison, schied nach drei Niederlagen bereits in der Vorrunde aus.
Die Treffer für die Potsdamerinnen erzielten Leni Larsen Kaurin und Isabel Kerschowski, für die Hamburgerinnen traf Daniela Schacher. Das Team von Trainer Bernd Schröder durfte sich über den zweiten Erfolg in Serie und neben dem jeden Team zustehenden Antrittsgeld von 10.000 Euro über ein Sieger-Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro freuen. Dabei hatte Turbine nach drei Unentschieden nur als zweitbester Gruppendritter der Vorrunde den Sprung in die nächste Runde geschafft.
Frankfurt scheitert in Vorrunde Anders lief es für den in dieser Saison strauchelnden 1. FFC Frankfurt. Für die Frankfurterinnen war in diesem Jahr bereits vorzeitig Endstation, nach drei Niederlagen gegen den den SC 07 Bad Neuenahr, den Herforder SV und den FCR 2001 Duisburg scheiterte man bereits in der Vorrunde. In Gruppe A hatte sich der FC Bayern München mit fünf Punkte aus drei Spielen punktgleich vor dem SC Freiburg durch gesetzt.
In Gruppe B dominierte der FCR 2001 Duisburg mit drei Siegen klar das Geschehen, auf Platz 2 und 3 zogen der SC 07 Bad Neuenahr und der Herforder SV als bester Gruppendritter in die nächste Runde ein. In Gruppe C hatte der Hamburger SV die Nase vorne, vor der SG Essen-Schönebeck und dem 1. FFC Turbine Potsdam, der als zweitbester Gruppendritter weiter kam.
Viertelfinal-Aus für München und Duisburg Bundesliga-Spitzenreiter FC Bayern München musste sich im ersten Viertelfinale in einer hart umkämpften Partie Titelverteidiger Potsdam mit 3:4 geschlagen geben.
Auch für die Duisburgerinnen, in der Vorwoche noch Sieger des Turniers in Jöllenbeck , kam das frühzeitige Ende, gegen die SG Essen-Schönebeck setzte es ein 1:3 nach Neunmeterschießen.
Die Essenerinnen waren ihrerseits beim 0:4 im Halbfinale gegen Turbine Potsdam ohne Chance. Überraschungsteam SC 07 Bad Neuenahr musste sich dem HSV im zweiten Halbfinale ebenfalls deutlich mit 1:4 geschlagen geben.
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