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2008

U17-WM: Deutschland will ins Halbfinale stürmen

Showdown in Neuseelands Hauptstadt Wellington: Am morgigen Samstag (ab 4.00 Uhr live auf FIFA.com und im Womensoccer-Liveblogging ) will die deutsche U17-Frauenfußball-Nationalmannschaft mit einem Sieg gegen Kanada ins Halbfinale der erstmals ausgetragenen Weltmeisterschaft einziehen.

„Wir haben uns gewissenhaft vorbereitet und meine Mannschaft wird alles geben, um ins Halbfinale einzuziehen“, erklärt Trainer Ralf Peter .

Doch der deutsche Nachwuchs wird im Vergleich zu den drei Vorrundenspielen gegen die Kanadierinnen noch einmal eine Schippe draufpacken müssen. „Kanada ist eine physisch starke und aggressive Mannschaft. Allerdings ist der Gegner fußballerisch auszurechnen und wir haben einige Schwachstellen entdeckt, die wir ausnutzen wollen.“

Kanada ohne Cameron? Die Kanadierinnen müssen im Spiel gegen Deutschland zudem voraussichtlich auf ihre torgefährlichste Stürmerin verzichten. Tiffany Cameron, in der CONCACAF-Qualifikation mit fünf Toren in fünf Spielen erfolgreichste Torschützin, verletzte sich in der ersten Halbzeit des Spiels gegen Dänemark.

Doch das Team von Trainer Bryan Rosenfeld verfügt über eine gute Defensive, nur einen Gegentreffer musste die starke Torhüterin Geneviève Richard in der Vorrunde hinnehmen.

Deutschland mit Knaak und Sarholz Im Aufgebot der DFB-Frauen werden auch wieder die zuletzt wegen einer Knöchelverletzung geschonte Duisburgerin Turid Knaak und Stammtorhüterin Anna Felicitas Sarholz vom 1. FFC Turbine Potsdam stehen, die unter Beweis stellen will, dass ihre Patzer gegen Ghana einmalige Ausrutscher waren.

Die deutsche Mannschaft qualifizierte sich mit zwei Siegen (5:0 gegen Costa Rica und 3:2 gegen Ghana) sowie einen Remis (1:1 gegen Nordkorea) für das Viertelfinale, Kanada mit einem knappen 1:0-Sieg gegen Gastgeber Neuseeland und zwei Remis (1:1 gegen Kolumbien und 0:0 gegen Dänemark).

Vor allem offensiv sollten die DFB-Spielerinnen Vorteile haben. „Wichtig ist, dass unsere Hintermannschaft wieder so kompakt wie im ersten oder dritten Spiel steht“, so Sarholz.