Trainer sind nur die ersten Opfer der Professionalisierung

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Szene aus dem Spiel 1. FFC Frankfurt gegen 1. FFC Turbine PotsdamEs ist kein Zufall, dass der Trainerjob in der Frauenfußball-Bundesliga in dieser Saison zum Schleudersitz geworden ist. Die zunehmende Professionalisierung der Strukturen im deutschen Frauenfußball mit Blickrichtung WM 2011 im eigenen Land und darüber hinaus geht in den Vereinen nicht geräuschlos über die Bühne.

Zumindest 8 der 12 in die Saison 2007/2008 gestarteten Bundesligatrainer werden in der kommenden Spielzeit nicht mehr an der Seitenlinie stehen. Der frühere Dornröschenschlaf einiger Vereine ist nun einem oft übertriebenen Aktionismus gewichen.

Doch nicht nur Trainer, sondern auch Spielerinnen werden die Folgen der sich verändernden Frauenfußball-Landschaft in Zukunft zu spüren bekommen.

Von den sechs führenden Bundesligateams in der Tabelle wird in der kommenden Saison nur noch beim 1. FFC Turbine Potsdam derselbe Trainer an der Seitenlinie stehen. Dr. Hans-Jürgen Tritschoks, Thomas Obliers, Sissy Raith, Dietmar Schacht und Bernd Huneke gaben aus ganz unterschiedlichen Gründen ihre Trainertätigkeit auf, einzig Bernd Schröder hat das große Stühlerücken schadlos überstanden.

Bayern-Trainerin Sissy Raith wechselt nach der Saison zum Bayerischen Fußball-Verband (BFV)Berufliche Sicherheit
Der beäugt das Geschehen mit Argwohn: „Wenn ich teilweise höre, die Vereine mussten die Reißleine ziehen, dann frage ich mich schon. Wenn wir glaubwürdig bleiben wollen, dürfen wir nicht das Gelaber des Männerfußballs mitmachen“, so Schröder.

Dass in Tritschoks, Raith und Obliers gleich drei Trainer die berufliche Sicherheit dem zunehmend unberechenbarer werdenden Trainer-Amt vorziehen, verwundert nicht, spricht aber auch nicht für großes Vertrauen in die rasche Fortentwicklung des Frauenfußballs.

„Man kann den Trainer-Job in der Frauen-Bundesliga nicht mehr in Feierabendarbeit machen“, sagte unlängst Ferdi Seidelt, Vorstand beim FCR 2001 Duisburg. Das sieht man auch beim 1. FFC Frankfurt so, wo man einen Vollzeit-Trainer beschäftigen will. Ein unabdingbarer Schritt, denn bei den Spielerinnen, die selbst immer größeren zeitlichen Aufwand erbringen müssen, um auf Topniveau mitzuhalten, schwindet die Akzeptanz für Trainer, die sich nur in Teilzeit in den Dienst der Mannschaft stellen.

Verändertes Anforderungsprofil
Im Frauenfußball verändert sich das Aufgabenprofil eines Trainers zunehmend. Nicht nur sportliche Führung, taktische Ausrichtung und Fähigkeiten als Psychologe sind gefragt,  Repräsentativität gegenüber und der Umgang mit den Medien werden zunehmend wichtiger. Und so ist denn wohl auch zu erwarten, dass man beim 1. FFC Frankfurt zukünftig auf einen Trainer setzen wird, der auch neben dem Platz eine gute Figur abgibt. Und zudem auf mittlere bis lange Sicht die Planungssicherheit bietet, die auch Sponsoren gerne sehen.

Doch nicht nur bei den Spitzenclubs hat ein Umdenken eingesetzt. So haben auch Vereine wie der SC Freiburg, Wattenscheid 09 oder TSV Crailsheim ihre Trainer vor die Tür gesetzt. Nicht immer gaben die Vereine bei ihrem Vorgehen dabei eine gute Figur ab, mehr hektische Betriebsamkeit als eine langfristige Konzeption schienen die Antriebsfeder für das Handeln zu sein. Neue sportliche Impulse hat einzig die Trainerwechsel in Freiburg freigesetzt.

Dr. Hans-Jürgen Tritschoks beendet seine TrainertätigkeitDen Zug nicht verpassen
Die internationale Entwicklung zeigt, wohin der Weg in den kommenden Jahren gehen wird. Die Topteams in Schweden, England, Frankreich, Norwegen, Dänemark, Russland oder Italien arbeiten unter hoch professionellen Bedingungen und sind zunehmend ein Sammelbecken für Nationalspielerinnen geworden. In Deutschland gilt es, im internationalen Maßstab noch einiges an Arbeit zu verrichten, will man auf Augenhöhe bleiben. „Man muss zusehen, dass man diesen Weg mitgeht und den Zug nicht verpasst“, sagt Tritschoks.

Auch der koordinierte internationale Frauenfußball-Kalender, der bisher seinen Namen nicht verdient, wird in den kommenden Jahren vereinheitlicht und optimiert werden, was weitreichende Folgen haben dürfte. Denn dann werden die Vereine verstärkt auch auf ausländische Spielerinnen setzen, wenn sich die Abstellungsproblematik für Länderspiele entschärft. Die jungen deutschen Nachwuchsspielerinnen, die heute in den Vereinen noch reichlich Spielpraxis sammeln können, werden perspektivisch weniger Einsatzzeiten erhalten.

Trainingspensum muss wachsen
Drei- bis viermal in der Woche zu trainieren wird zukünftig nicht ausreichen, um an der Spitze mitzuhalten. „Da wird man vielleicht noch U19-Europameister, mehr aber nicht“, so Tritschoks. „Wenn man sieht, dass Teams sieben oder acht U19- bzw. U20-Nationalspielerinnen in ihren Reihen haben und trotzdem weit hinter der nationalen Spitze sind, kann etwas am System nicht stimmen“, kritisiert der scheidende Frankfurter Trainer.

Die Bundesligateams werden ihre Kader in Zukunft also qualitativ in der Breite weiter aufrüsten müssen. Durch die Unterschiede in der Finanzkraft dürfte die sportliche Kluft zwischen oben und unten innerhalb der Liga dann wieder zunehmen.

Letzte Aktualisierung am 18.11.2019 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Max DiderotMarkus JuchemoliistViolADetlef Neueste Kommentartoren
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Max Diderot
Max Diderot

Ob die Demissionen von Trainern tatsächlich als Opfer zu qualifizieren sind, vermag ich schlussendlich nicht zu bewerten. Ich betrachte sie eher als einen normalen Prozess, dem die meisten von uns im aktuellen beruflichen Auf und Ab unterliegen. Es ist bedauerlich, dass es nur in seltensten Fällen zu Karrieren wie jene von Guy Roux, der beinahe 44 Jahre Trainer des AJ Auxerre war, aber es ist so. Außerdem eröffnen sich heute viele andere Möglichkeiten, im oder außerhalb des Fußballsports, so dass Alternativen (i.e. Schulen) vorhanden sind. Wenn ich mich richtig entsinne, ist der Begriff Trainer relativ neu im deutschen Wortschatz. Dem… Weiterlesen »

Markus Juchem
Markus Juchem

Vielen Dank für Deinen Kommentar, Max. Die Titulierung der abtretenden Trainer als Opfer wollte ich gar nicht als Wertung verstanden haben wissen, ob sie positiv oder negativ zu deuten ist. Es sollte mehr Ausdruck dessen sein, dass in den Vereinen offenbar, seitdem Deutschland den Zuschlag für die WM 2011 erhalten hat, ein purer Aktionismus ausgebrochen zu sein scheint. Nach wie vor fehlt es – zumindest soweit ich das persönlich überblicken kann – an den mittel- bis langfristigen Konzepten in ganz verschieden Bereichen. Dazu gehört sicherlich auch der Bereich der Trainer. Aber wie Du schon schreibst, gehören noch viele andere Bereiche… Weiterlesen »

ViolA
ViolA

ich sehe das ähnlich mit dem ausgebrochenen aktionismus. ob sich dessen grund in der wm vergabe wiederfindet vermag ich nicht zu sagen. allerdings muss ich sagen, dass ich diesem hin und her nicht viel abgewinnen kann. natürlich kann es durchaus vorteile bringen den trainer zu wechseln, dass sei unbestritten. diese handhabe aber, dass immer wenn es einem verein etwas schlechter geht und mal 1-2 spiele in folge verloren werden (bei den spitzenteams) und ein paar mehr bei den weniger guten teams, dass da immer gleich der notstand ausgerufen wird und sofort alles auf den trainer geschoben wird finde ich ehrlich… Weiterlesen »

Max Diderot
Max Diderot

Da stimme ich Dir vollkommen zu, Markus, wenn Du auf die fehlende mittel- bis langfristige Planung hinweist. Aber dieses Problem, die fehlende Bereitschaft, warum auch immer, eine Planung festzuschreiben und sie periodisch den Gegebenheiten anzupassen, war ja auch lange das kardinale Problem der Männerligen. Erst die Installation der DFL hat hier Abhilfe geschaffen. Und diese Selbstregulation ist auch für die Damenligen notwendig, damit die Interessen gemeinsam vertreten werden können. Es ist doch nachgerade lächerlich, dass der neue, gestern verabschiedete TV-Vertrag eine Kumulation der Fernsehgelder des DFB-Pokals auf voraussichtlich 50 Millionen Euro anpeilt, und der Großteil davon (80%) den Profiklubs der… Weiterlesen »

Detlef
Detlef

Ich glaube, hier ist ein ganz klarer Fall von Aktionismus im Spiel!!! FF ist relativ jung, wenn man ihn mit dem MF vergleicht!!! All die Probleme, die sich jetzt beim FF zeigen, gab, bzw gibt es ja auch noch beim MF!!! In den oberen Ligen der Männer, wird durch Geld sehr viel übertüncht!!! Der gute alte Spruch;“Geld schießt keine Tore“, stimmt eben doch nicht!!! Das gilt für den FF genauso wie für den MF!!! Allerdings ist Tritschoks Analyse der Potsdamer Eliteschule, absolut nicht zutreffend!!! Nur weil sein Team, in einem Spiel mit 4:0 gewonnen hat, kann man doch nicht behaupten,… Weiterlesen »

Max  Diderot
Max Diderot

Detlef, setz doch für einen kurzen Moment einmal die Vereinsbrille ab und versuch Dir zu vergegenwärtigen, dass der Übergang vom Junioren- in den Seniorenbereich die wahrscheinlich wichtigste Schnittstelle ist. Es ist doch augenscheinlich, dass vielen jungen Akteuren noch jene Raffinesse und Cleverness fehlt, die erfahrene Mitstreiter ihnen voraus haben. Und es ist eine mentale Angelegenheit, permanente Prozesse des Wiederholens und Verbesserns, die elementare Fähigkeiten fortentwickeln. Ich würde Tritschoks Aussage auch nicht als Häme interpretieren. Sie ist realistisch und weist darauf hin, dass sich sowohl Spielerinnen als auch Trainer keinen Stillstand erlauben dürfen. Bestenfalls professionell sein, im Sinne von, mit Hingabe… Weiterlesen »

Markus Juchem
Markus Juchem

Detlef, ich hatte auch nicht das Gefühl, dass die Bemerkung hämisch gemeint war. Du erwähnst einzelne gute Ergebnisse von Turbine, die sind ja auch aller Ehren wert, dennoch liegen zwischen dem 1. und dem 3. Tabellenplatz 13 Punkte. Das ist eine ganze Menge. Und darauf bezog sich auch die Tritschoks-Kritik. Als Siegfried Dietrich zum Abschluss der Pressekonferenz am Montag Bernd Schröder und seinem Team alles Gute für dei Zukunft wünschte, und sagte, dass man davon ausgehe, dass Turbine mit seinem jungen Team bald wieder auf der große Bühne zurück sein werde, hat Schröder abgewunken. Aber ich schreibe das mal auf… Weiterlesen »

Detlef
Detlef

@Max, auch ohne TURBINE-Vereinsbrille, finde ich Tritschoks Äußerungen nach wie vor als anmaßend und überheblich!!! Ich war nach dem Spiel noch lange im Stadion, und habe auch persönlich mit ihm gesprochen!!! Ich stimme ihm durchaus zu, wenn er kritisch hinterfragt, ob “ ewige Waldläufe, und Laufen allgemein“ für Fußballspielerinnen auf Dauer sinnvoll sind, wenn sie nicht mit dem Ball stattfinden!!! Natürlich sind alle TURBINEN konditionell TOPFIT, aber es fehlt noch bei vielen an der Ballbehandlung!!! Schröder hat ja in der Winterpause groß angekündigt, in Zukunft verstärkt auf die Technik wert legen zu wollen!!! Davon ist im Moment noch nicht all… Weiterlesen »

nadine
nadine

Detlef berichtete: >> … Ich war nach dem Spiel noch lange im Stadion, und habe auch persönlich mit ihm gesprochen!!! Ich stimme ihm durchaus zu, wenn er kritisch hinterfragt, ob ” ewige Waldläufe, und Laufen allgemein” für Fußballspielerinnen auf Dauer sinnvoll sind, wenn sie nicht mit dem Ball stattfinden!!! Natürlich sind alle TURBINEN konditionell TOPFIT, aber es fehlt noch bei vielen an der Ballbehandlung!!! … >> SO schlecht kann nun auch nicht alles in Potsdam gewesen sein. Immerhin äußerte sich Hr. Tritschoks vor einigen Wochen in einem Interview insofern, als dass (die ehemaligen Potsamerinnen) Petra Wimbersky und Conny Pohlers in… Weiterlesen »

Detlef
Detlef

@Markus, natürlich war Schröder mächtig angefressen, und fasste die „guten Wünsche“ von Dietrich möglicherweise als „nochmal Nachtreten“ auf!!! Aber das ist halt so, wenn sich zwei Erzrivalen treffen, und der eine muss seine klare Niederlage auch noch analysieren!!! Ich glaube nicht, dass sich Tritschoks „Kritik“ nur auf die 13 Punkte bezog, die ja in Wirklichkeit etwas geschönt sind, da Frankfurt ja ein Spiel mehr bestritten hat!!! TURBINE hat zu viele Punkte im Tabellenkeller verloren!!! Gegen Crailsheims „Zweite“ hat man geradezu überheblich gespielt, und am Ende die Quittung bekommen!!! Gegen Hamburg und Freiburg konnten wir unsere vielen Chancen nicht verwerten, wieder… Weiterlesen »

Markus Juchem
Markus Juchem

Ich hatte die Kritik so aufgefasst, dass Tritschoks meint, bei allem Talent im Juniorinnenbereich müssen die Spielerinnen und auch die Vereine begreifen, dass noch nichts erreicht ist und die Arbeit dann erst richtig los geht. Wie Max schon schrieb, der Übergang vom Juniorinnen- zum Seniorinnenbereich ist ein größerer, als viele das denken.

Frankfurt hat sich in den vergangenen Jahren einen finanziellen Vorsprung erarbeitet, von dem sie heute natürlich gegenüber der Konkurrenz profitieren. Es gilt für die anderen Verein, diese Differenz zu verkleinern, auch wenn dies kein leichtes Unterfangen wird.

Detlef
Detlef

@Markus, das stellt doch niemand in Abrede!!! Natürlich ist eine gute Juniorin, noch nicht automatisch eine gute A-Spielerin!!! Aber was tun, wenn Du fast nur Junioren in Deiner Mannschaft hast??? Ich kann doch in einer sechsten Klasse nicht bemängeln, dass sie trotz 6-8 Stunden Unterricht pro Tag, nicht genauso gut sind, wie eine achte Klasse, mit dem selben Lernpensum!!! Und von einem AZUBI kann ich (noch) nicht die gleiche Fertigkeit erwarten, wie von einem Gesellen!!! Also was wollte Tritschoks damit zum Ausdruck bringen??? TURBINE hatte schon immer den Anspruch, oben mitzumischen!!! Und momentan hat man eben noch (wieder) eine AZUBIMANNSCHAFT!!!… Weiterlesen »

Max  Diderot
Max Diderot

… und wenn die Gesellinnen selbstbewusster ihre Interessen vertreten, vielleicht auch inhaltlich Kritik üben, dann beißen sie auf Granit? Es liegt mir fern, Dich provozieren zu wollen, Detlef, aber einige der Potsdamer Wechsel waren doch nicht ausschließlich auf die besseren wirtschaftlichen Bedingungen in anderen Regionen zurückzuführen. Und damit erreichen wir doch wieder den Kern der eigentlichen Fragestellung. Alles ist im Wandel, und warum soll dies nicht auch für Potsdam gelten. Aus der Ferne erscheint mir Bernd Schröder wie ein Souverän; ob und inwieweit er auch gegensätzliche Auffassungen toleriert oder gar akzeptiert, vermag ich nicht zu beurteilen, aber mir dünkt es… Weiterlesen »

Detlef
Detlef

@Max, wie ich schon weiter oben schrieb, bin ich auch „Schröders größter Kritiker“, zumindest in Potsdamer-Fankreisen!!! Ich kann beileibe nicht alles gut heißen, was er sagt oder tut!!! Das kann man sicher aus vielen Beiträgen herauslesen!!! Es gab nicht wenige Wechsel, die ausschließlich, bzw größtenteils wegen Bernd Schröders Führungsstils stattgefunden hatten!!! Ganz genau weiß ich es von CONNY, BRITTA und OMMEL!!! Über Umwege habe ich es auch von KARO und ULLI erfahren!!! Das ist alter DDR-Führungsstil, den man auch von Ede Geyer in Cottbus kannte!!! Das kriegt man auch nicht mehr raus, das steckt zu tief drin in ihm!!! Wer… Weiterlesen »

ViolA
ViolA

soweit ich weiß ist auch piwi aus solchen gründen gegangen. ich honoriere schröders arbeit, denn er leistet wirklich großartige arbeit, aber ich denke auch, dass ihn und den verein noch weit mehr spielerinnen in der zukunft verlassen werden einfach aus dem grund, dass die spielerinnen dort reifen und sich irgendwann sagen: dass lasse ich mir nicht gefallen! im moment sind die meisten wohl noch zu jung dazu. ich finde es schade, aber im moment ist turbine mehr ein absprungbrett als ein verein bei dem die wirklich guten spielerinnen wie piwi, wie conny, etc. bleiben wollen. sicher werden auch ein paar… Weiterlesen »

Markus Juchem
Markus Juchem
oliist
oliist

^ Selten habe ich über patzige Antworten derart schmunzeln müssen.Da wäre ich gern Mäuschen gewesen.Noch etwas Popkorn dazu und man könnte von ganz großem Kino sprechen.
Bei so vielen panischen Entscheidungen,wie sie in dieser Saison schon getroffen worden sind,könnte man glatt meinen,es ginge jetzt schon um Millionen potenzieller Euro.
Punkt No.17,der FF-wird-sich-dem-Männerfussball-mehr & mehr-anpassen-Liste,wäre also erreicht:Chaotische Entscheidungen der Verantwortlichen,bei denen man sich erst nach einigem Grübeln entscheiden kann,ob man lachen oder weinen soll.Tst,tst,tst. 😉

Markus Juchem
Markus Juchem
Max Diderot
Max Diderot

Das ist eigentlich alles sehr betrüblich. Oder, mit Blick auf den aktuellen Tabellenplatz der Wattenscheiderinnen, wer die rote Laterne hat braucht für den Spott nicht zu sorgen. Nein, Wattenscheid hat doch eine Tradition im Frauenfußball, seit Anfang der siebziger Jahre, und keine schlechte Perspektive (wenn auch im Moment diese Aussage aberwitzig erscheinen mag ob des Blickes auf die Ligatabelle). Es gab ja im (Gesamt-) Verein immer wieder ‚mal finanzielle oder zwischenmenschliche Turbulenzen. Trotzdem scheint der Klub gut organisiert zu sein und über entsprechende Gremien zu verfügen. Liegt es möglicherweise an den Genen der streitlustigen Westfalen? Mit Verlaub, am liebsten würde… Weiterlesen »