DFL-Millionen für den deutschen Frauenfußball?
Nach der umstrittenen Entscheidung, die Vermarktung der Bundesligarechte in die Hände des 2002 in Insolvenz gegangenen Medienunternehmers Leo Kirch zu geben, hat Peter Danckert, SPD-Politiker und Vorsitzender des Sportausschusses des Deutschen Bundestages, mit einem überraschenden Vorschlag aufhorchen lassen.
Danckert schlägt vor, fünf Prozent des Gesamtbetrages pro Saison, „vielleicht 25 Millionen“, für die Fußball-Nationalmannschaft der Frauen auszugeben. „Die sind jetzt Weltmeisterinnen und vielleicht eines Tages auch Partner der DFL. Also da sollte auch ein bisschen Geld hinfließen“, so der Vorschlag. Die DFL erhält innerhalb von sechs Jahren insgesamt rund drei Milliarden Euro.
Populistischer Vorschlag in Zeiten der WM-Euphorie oder eine ernst zu nehmende Idee? Eure Meinungen sind gefragt!