Das Glückwunschtelegramm nach Wattenscheid kann schon geschrieben werden – dafür wieder Spannung im Süden

Von am 1. Mai 2007 – 22.02 Uhr 2 Kommentare

Lange Zeit sah es in den zweiten Ligen so aus, als ob der Süden die Nase vorne hat und Saarbrücken frühzeitig als erster Aufsteiger feststeht. Nicht mehr heute, nachdem am Sonntag der 19. Spieltag und heute einige Nachholspiele ausgetragen wurden. Vier Spiele vor Schluss ist Wattenscheid im Norden fast schon durch, während die Mannschaft von Trainer Guido Mey zuletzt etwas ins Straucheln geriet und sich – Jena im Nacken – keine weiteren Patzer erlauben darf. Mit dem SuS Timmel steht schließlich im Norden der erste Absteiger fest.

Der 19. Spieltag könnte in der 2. Liga Nord der Spieltag gewesen sein, an dem die Vorentscheidung fiel (siehe Ergebnisse). Tabellenführer Wattenscheid entführte beim 5:1-Sieg in Leipzig locker drei Punkte, während die Verfolger erneut die nötige Konstanz vermissen ließen. Berlin musste sich beim Absteiger aus Timmel mit einem 1:1 begnügen, Gütersloh verlor gar in Herford mit 0:1.

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Am Samstag Verfolgerduell zwischen Gütersloh und Berlin

Zwar fanden die Berlinerinnen heute im Nachholspiel gegen Neubrandenburg (siehe Stenogramm) auf die Siegerstraße zurück, doch beträgt ihr Rückstand auf die Frauen von der Lohrheide vier Spiele vor Saisonende nun acht Punkte. Spätestens am Samstag, wenn der Dritte aus Gütersloh den Zweiten aus Berlin empfängt, wird klar sein, wer sich überhaupt noch minimale Hoffnungen auf die Eliteliga machen darf. Aber eigentlich, das wage ich zu behaupten, kann die Sektmarke von den Wattenscheiderinnen schon mal ausgewählt werden, ist doch auch ihr Torverhältnis das mit Abstand beste.

Timmel erster Absteiger

Für den SuS Timmel kam das überraschende Unentschieden gegen TeBe Berlin zu spät, die Ostfriesinnen können ihren Rückstand von 10 Punkten in den noch ausstehenden drei Spielen nicht mehr wettmachen. Dem Vorletzten Jahn Calden gelang beim 1:1 gegen Kiel ein Achtungserfolg, der aber auch Voraussetzung war, um sich weiterhin realistische Hoffnungen auf den Klassenverbleib machen zu können. Eine Vorentscheidung für die Nordhessinnen dürfte schon am Sonntag fallen, wenn sie den Herforder SV empfangen, der selbst noch nicht ganz sicher gerettet ist.

Die Lichter ausgehen könnten in der Süd-Staffel schon am nächsten Spieltag für den Karlsruher SC. Die Badenerinnen haben drei Spiele vor Schluss sieben Punkte Rückstand auf Erzgebirge Aue, die zudem noch ein Spiel mehr zu absolvieren haben. Eine Gelegenheit mehr, um zu punkten, haben zwar noch die Kurstädterinnen vom SC 07 Bad Neuenahr II, doch der direkte Wiederabstieg scheint auch für sie kaum mehr abzuwenden, wird doch das Nachholspiel am Sonntag beim Tabellendritten VfL Sindelfingen gewiss kein Zucherschlecken.

Jena fordert Saarbrücken heraus

Apropos Sindelfingen – dem VfL und dem FF USV Jena ist es zu verdanken, dass die Spannung in die 2. Liga Süd zurückgekehrt ist. Und natürlich dem Nervenflattern bei Spitzenreiter Saarbrücken. Zum zweiten Mal in Folge kamen die Saarländerinnen gegen einen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte nur zu einem Remis (siehe Ergebnisse) und können sich nun trotz noch zweier Nachholspiele keinen weiteren Lapsus mehr leisten.

Denn das nächste Nachholspiel am Sonntag führt sie ausgerechnet zum FF USV Jena, dem nun ärgsten Verfolger, nachdem die Thüringerinnen die letzten sechs Spiele alle gewinnen konnten. Auf eine muss der Tabellenführer dabei besonders aufpassen: Ivonne Hartmann erzielte beim 6:3-Erfolg in Sand am Sonntag ganze vier Tore (siehe Stenogramm) und belegt mit 16 Saisontoren nun schon Platz drei in der Torschützenliste. Genug Ansporn also für Jena, am Sonntag zumindest vorübergehend die Tabellenführung zu übernehmen.

2 Kommentare »

  • Christian sagt:

    Herford ist inzwischen unabsteigbar, hat die Borussia doch 7 Punkte Vorsprung auf Neubrandenburg, das derzeit den Relegationsplatz belegt und nur noch max. 6 Punkte aus den letzten beiden noch anstehenden Saisonspielen ergattern kann.

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  • Katja Öhlschläger sagt:

    Zumindest sehr unwahrscheinlich ist der Herforder Abstieg, das stimmt. Dennoch kann Neubrandenburg noch neun Punkte auf sein Konto scheffeln, angefangen am 13. Mai ausgerechnet in Herford. Am 20. Mai geht es dann nach Leipzig, am 28. Mai empfängt man schließlich zu Hause Holstein Kiel.

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Bundesliga 2019/20
16.08.19 18.30 Uhr 1. FFC Frankfurt 3 Turbine Potsdam 2 17.08.19 13.00 Uhr FF USV Jena 1 TSG Hoffenheim 6 17.08.19 13.00 Uhr SC Freiburg 1 Bayern München 3 18.08.19 14.00 Uhr 1. FC Köln 2 MSV Duisburg 1 18.08.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg 1 SC Sand 0 18.08.19 14.00 Uhr SGS Essen 3 Bayer Leverkusen 1 23.08.19 19.15 Uhr Bayern München 1. FFC Frankfurt 24.08.19 13.00 Uhr TSG Hoffenheim 1. FC Köln 25.08.19 14.00 Uhr MSV Duisburg VfL Wolfsburg 25.08.19 14.00 Uhr SC Sand SGS Essen 25.08.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam FF USV Jena 25.08.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen SC Freiburg 13.09.19 19.15 Uhr 1. FC Köln Turbine Potsdam 15.09.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg TSG Hoffenheim 15.09.19 14.00 Uhr SC Freiburg SC Sand 15.09.19 14.00 Uhr Bayern München Bayer Leverkusen 15.09.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt FF USV Jena 15.09.19 14.00 Uhr SGS Essen MSV Duisburg 20.09.19 19.15 Uhr TSG Hoffenheim SGS Essen 21.09.19 13.00 Uhr Turbine Potsdam VfL Wolfsburg 22.09.19 14.00 Uhr SC Sand Bayern München 22.09.19 14.00 Uhr FF USV Jena 1. FC Köln 22.09.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen 1. FFC Frankfurt 22.09.19 14.00 Uhr MSV Duisburg SC Freiburg 27.09.19 19.15 Uhr Bayer Leverkusen SC Sand 28.09.19 13.00 Uhr SGS Essen Turbine Potsdam 29.09.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt 1. FC Köln 29.09.19 14.00 Uhr Bayern München MSV Duisburg 29.09.19 14.00 Uhr SC Freiburg TSG Hoffenheim 29.09.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg FF USV Jena 11.10.19 19.15 Uhr 1. FC Köln VfL Wolfsburg 12.10.19 13.00 Uhr TSG Hoffenheim Bayern München 13.10.19 14.00 Uhr SC Sand 1. FFC Frankfurt 13.10.19 14.00 Uhr FF USV Jena SGS Essen 13.10.19 14.00 Uhr MSV Duisburg Bayer Leverkusen 13.10.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam SC Freiburg 18.10.19 19.15 Uhr Bayer Leverkusen TSG Hoffenheim 20.10.19 14.00 Uhr SC Sand MSV Duisburg 20.10.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt VfL Wolfsburg 20.10.19 14.00 Uhr SC Freiburg FF USV Jena 20.10.19 14.00 Uhr SGS Essen 1. FC Köln 20.10.19 14.00 Uhr Bayern München Turbine Potsdam 27.10.19 14.00 Uhr FF USV Jena Bayern München 27.10.19 14.00 Uhr MSV Duisburg 1. FFC Frankfurt 27.10.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg SGS Essen 27.10.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim SC Sand 27.10.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam Bayer Leverkusen 27.10.19 14.00 Uhr 1. FC Köln SC Freiburg 03.11.19 14.00 Uhr Bayern München 1. FC Köln 03.11.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt SGS Essen 03.11.19 14.00 Uhr SC Freiburg VfL Wolfsburg 03.11.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen FF USV Jena 03.11.19 14.00 Uhr SC Sand Turbine Potsdam 03.11.19 14.00 Uhr MSV Duisburg TSG Hoffenheim 23.11.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg Bayern München 23.11.19 14.00 Uhr SGS Essen SC Freiburg 23.11.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam MSV Duisburg 23.11.19 14.00 Uhr 1. FC Köln Bayer Leverkusen 23.11.19 14.00 Uhr FF USV Jena SC Sand 23.11.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt TSG Hoffenheim 01.12.19 14.00 Uhr SC Freiburg 1. FFC Frankfurt 01.12.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen VfL Wolfsburg 01.12.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim Turbine Potsdam 01.12.19 14.00 Uhr Bayern München SGS Essen 01.12.19 14.00 Uhr MSV Duisburg FF USV Jena 01.12.19 14.00 Uhr SC Sand 1. FC Köln 08.12.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim FF USV Jena 08.12.19 14.00 Uhr MSV Duisburg 1. FC Köln 08.12.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam 1. FFC Frankfurt 08.12.19 14.00 Uhr Bayern München SC Freiburg 08.12.19 14.00 Uhr SC Sand VfL Wolfsburg 08.12.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen SGS Essen