WM-Quali: Hrubesch holt Knaak und Wedemeyer zurück

Von am 28. März 2018 – 13.19 Uhr 42 Kommentare

Interimstrainer Horst Hrubesch hat einen 23 Spielerinnen umfassenden Kader für die beiden WM-Qualifikationsspiele am 7. April gegen die Tschechische Republik in Halle an der Saale und am 10. April gegen Slowenien in Domzale benannt. Erstmals seit längerer Zeit ist auch wieder Turid Knaak dabei.

Joelle Wedemeyer am Ball für den VfL Wolfsburg

Joelle Wedemeyer steht wieder einmal im Aufgebot der Frauenfußball-Nationalelf © imago/foto2press

Knaak und Wedemeyer zurück im Kader

Nach einer Verletzungspause kehren Melanie Leupolz und Kristin Demann wieder in den Kader zurück. Erstmals seit längerer Zeit ist auch Turid Knaak von der SGS Essen wieder dabei, die zuletzt Anfang 2017 im Länderspiel gegen Kanada im Aufgebot stand. Ebenfalls wieder mit dabei ist Abwehrspielerin Joelle Wedemeyer vom VfL Wolfsburg.

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Sechs Ausfälle

Hrubesch erläutert: „Turid hat in den vergangenen Monaten eine gute Entwicklung genommen und sich zuletzt auf hohem Niveau stabilisiert. Sie hat sich diese Chance erarbeitet.“ Mit Tabea Kemme, Carolin Simon, Simone Laudehr, Babett Peter, Hasret Kayikci und Pauline Bremer fallen dagegen gleich sechs Spielerinnen verletzungsbedingt aus. Nach der Anreise am Dienstag sind bis zum Spiel vier Trainingseinheiten auf dem Platz geplant, daneben regenerative Maßnahmen.

Köpfe frei bekommen

Hrubesch erläutert: „Obwohl wir angesichts der hohen Belastungen der Spielerinnen in ihren Vereinen nur dosiert trainieren können, wollen wir die kurze Zeit, die wir haben, intensiv nutzen. Natürlich werden wir auch viele Gespräche führen. In erster Linie geht es darum, neue Impulse zu setzen und den Kopf freizubekommen, um das volle Leistungsvermögen abrufen zu können. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir die WM-Qualifikation am Ende erfolgreich durchziehen werden.“

Favoritenrolle gerecht werden

„Uns ist klar, dass wir in der Favoritenrolle sind, diesen Anspruch haben wir auch selbst“, betont Hrubesch. „Wir wollen diese Spiele gewinnen, wissen um unsere Qualität als Team und unsere Verantwortung. Aber unterschätzen werden wir die Gegnerinnen bestimmt nicht.“

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Ehrungen für Goeßling und Dallmann

Vor dem Anpfiff der Begegnung in Halle an der Saale wird Lena Goeßling für das Erreichen von 100 Länderspielen geehrt. Zudem erhält Linda Dallmann die Auszeichnung als „Nationalspielerin des Jahres“. Nach den Partien gegen Tschechien und Slowenien steht am 10. Juni in Kanada das nächste Länderspiel der DFB-Auswahl an. Die beiden abschließenden Partien in der WM-Qualifikation finden am 1. September in Island und am 4. September auf den Färöer statt.

Kader für die WM-Qualifikationsspiele gegen Tschechien und Slowenien

Tor: Laura Benkarth (SC Freiburg), Carina Schlüter (SC Sand), Almuth Schult (VfL Wolfsburg)

Abwehr: Anna Blässe (VfL Wolfsburg), Sara Doorsoun (SGS Essen), Johanna Elsig (1. FFC Turbine Potsdam), Verena Faißt (FC Bayern München), Kathrin Hendrich (1. FFC Frankfurt), Leonie Maier (FC Bayern München), Joelle Wedemeyer (VfL Wolfsburg)

Mittelfeld: Sara Däbritz (FC Bayern München), Linda Dallmann (SGS Essen), Kristin Demann (FC Bayern München), Lena Goeßling (VfL Wolfsburg), Turid Knaak (SGS Essen), Melanie Leupolz (FC Bayern München), Lina Magull (SC Freiburg), Dzsenifer Marozsán (Olympique Lyon)

Sturm: Svenja Huth (1. FFC Turbine Potsdam), Mandy Islacker (FC Bayern München), Lena Petermann (SC Freiburg), Alex Popp (VfL Wolfsburg), Lea Schüller (SGS Essen)

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

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