DFB-Pokal: Wolfsburg und Essen komplettieren Halbfinale

Von am 14. März 2018 – 22.13 Uhr 19 Kommentare

Der VfL Wolfsburg und die SGS Essen haben am Mittwochabend nach dem 1. FFC Turbine Potsdam und dem FC Bayern München das Halbfinale im DFB-Pokal erreicht.

Torjubel der SGS Essen im DFB-Pokal gegen den SC Freiburg

Die SGS Essen bejubelt ein Tor beim Überraschungssieg gegen den SC Freiburg © imago / Markus Endberg

Die Wolfsburgerinnen gewannen vor 1.082 Zuschauern im AOK-Stadion gegen den SC Sand mit 2:1 (0:0).

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Hansen trifft doppelt

Caroline Graham Hansen wurde mit zwei Toren (61., 66.) zur Matchwinnerin, für Sand gelang Isabelle Meyer mit einem Elfmeter nur noch der Ehrentreffer (79.).

Die SGS Essen setzte sich gegen den favorisierten SC Freiburg vor 613 Zuschauern im Stadion Essen mit 5:2 (1:0, 2:2) nach Verlängerung durch.

Freiburg rettet sich in die Verlängerung

Lea Schüller sorgte aus der Distanz für die Essener Führung (20.), Carolin Schiewe glich anfangs der zweiten Halbzeit aus (47.). Nach der neuerlichen Essen-Führung durch Ina Lehmann (71.), rettete Schiewe mit ihrem zweiten Treffer die Elf aus dem Breisgau in die Verlängerung (90.+2).

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Freutel versetzt Freiburg den K.o.

Dort hatte dann die SGS Essen mit drei Treffern das bessere Ende für sich. Zweimal Sarah Freutel (100., 117.), und Nicole Anyomi (119.) versetzten dem SC Freiburg den Pokal-K.o.

Lachende Gesichter in Essen

Essens Trainer Daniel Kraus freute sich: „Es ist schön, heute Abend in viele lachende Gesichter schauen zu dürfen. Nach dem ernüchternden Ligaspiel gegen Freiburg haben wir heute von Anfang an gezeigt, dass wir daraus gelernt haben. Wie wir den Rückschlag des späten Ausgleichs weggesteckt und in der Verlängerung noch drei Tore gemacht haben ist mehr als respektabel.“

„Gegen einen sehr guten Gegner verloren“

Freiburgs Trainer Jens Scheuer meinte: „Es wird heute Abend schwer werden, in den Schlaf zu finden nach 120 aufwühlenden Minuten. Natürlich tut die Niederlage sehr weh, aber wenn ich es einer Mannschaft gönne, im Pokal ins Halbfinale zu kommen, dann ist es die SGS. Wir haben heute gegen einen sehr guten Gegner verloren. Wir haben alles reingeworfen, in einigen Situationen aber unglücklich agiert. Das passiert an solchen Tagen. Wir müssen das akzeptieren und uns schnell wieder aufrichten, da wir am Samstag ein schweres Spiel in Potsdam vor uns haben.“

Potsdam und Bayern bereits am Dienstag erfolgreich

Bereits am Dienstag hatten sich der 1. FFC Turbine Potsdam (2:0 beim 1. FFC Frankfurt) und der FC Bayern München (15:0 beim 1. FC Saarbrücken) für das Halbfinale qualifiziert.

Auslosung am Montag live ab 13 Uhr

Die Auslosung zum DFB-Pokal-Halbfinale findet am Montag, 19. März, 13 Uhr, im Rahmen der Kommission Frauen-Bundesligen in der Zentralverwaltung in Frankfurt statt. Die Paarungen werden von Ex-Nationalspielerin Saskia Bartusiak gezogen. Die Auslosung kann live über Facebook, Youtube oder DFB-TV verfolgt werden.

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

19 Kommentare »

  • Aldur sagt:

    Die SGS erreicht mit der wahrscheinlich besten Heimspiel-Leistung der Saison verdient das Pokal-Halbfinale. Das Spiel war bereits in der ersten Hälfte von hoher Intensität, allerdings spielte sich das Meiste noch zwischen beiden Sechzehnern ab. Erst im zweiten Durchgang mehrten sich auch die Abschlußaktionen auf beiden Seiten, wobei die SGS insgesamt ein Übergewicht hatte.

    Kurioserweise resultierten alle vier Treffer der regulären Spielzeit aus teils abenteuerlichen Aussetzern der beiden Torfrauen. Speziell Benkarth hatte hier einen gebrauchten Tag erwischt. Beim 1:0 fängt sie den Ball außerhalb Ihres Sechzehners ab und spielt ihn dann Schüller in die Füße, die aus gut 20 Metern cool ins leere Tor vollendet. Beim 2:1 faustet Benkarth eine Mitspielerin an, von wo der Ball vor die Füße von Lehmann prallt, die ihn aus drei Metern über die Linie des abermals verwaisten Freiburger Tores bugsiert.

    Beide Freiburger Treffer resultieren aus quasi identischen Situationen: Freistoß hoch in den Sechzehner, Weiß kommt raus, aber nicht an den Ball, der dann ins Tor verlängert wird.

    Aber auch der neuerliche Nackenschlag, mit dem 2:2 kurz vor Ende der regulären Spielzeit, warf die Frauen in granatrot heute nicht aus der Bahn – im Gegenteil: Die erste Hälfte der Verlängerung gehörte zum Besten, was ich in dieser Saison von der SGS gesehen haben. Folgerichtig das 3:2, als sich Dallmann auf rechts durchsetzte, und mit einer flachen Hereingabe die völlig blank stehende Freutel fand. Auch danach spielte die SGS weiter nach vorn, und kam unter anderem noch zu einem Lattentreffer.

    Erst im zweiten Durchgang der Verlängerung zogen sich die Essenerinnen weiter zurück und verlegten sich auf Konter. Einen solchen vollendete abermals Freutel zum 4:2, nachdem sie kurz zuvor schon einmal allein auf Benkarth zugelaufen war, den Ball aber noch verdaddelt hatte. Auch das 5:2 resultierte aus einem Konter, bei dem Anyomi zunächst an der Latte scheiterte, den Abpraller dann aber per Kopf über die Linie drückte.

    Insgesamt war die SGS sicher nicht 3 Tore besser, der Sieg ist aber hochverdient. Mal schauen, was die Auslosung jetzt bringt. Mit Potsdam hat die SGS ja ein Händchen in Sachen Pokal… 😉

    PS:
    @Markus: Ines Lehmann ist eigentlich eine Ina 😉

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  • Markus Juchem sagt:

    @Aldur: Danke, korrigiert.

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  • bale sagt:

    wow hätte ich nicht gedacht,das sgs gewinnt,nun hoffe nicht,das es der Unruhe im Freiburg team geschuldet ist.
    soll Freiburg eben nr.2 in Tabelle werden.oder durch eine andere glückliche Fügung,haben wir 3 freie Plätze.

    (-1)
  • enthusio sagt:

    Die SGS Essen hat heute eine klare Antwort auf die erschreckend schwache Leistung beim 0:3 gegen den gleichen Gegner vor einigen Wochen in der Bundesliga gegeben.
    In einem mitreißenden und von aggressivem Pressing besonders auf Essener Seite geprägten Spiel dominierte Essen den Gegner in der 1. Halbzeit völlig, doch die Freiburger Abwehr konnte einige gefährliche Hereingaben von Dallmann und Turid Knaak entschärfen.
    Nach einem krassen Torwartfehler von Benkarth, die Lea Schüller den Ball in die Füße spielte, traf diese zur verdienten Führung.
    Die einzige echte Freiburger Torchance hatte Puntigam, doch ihren Knaller konnte Lisa Weiß mit den Fingerspitzen über die Latte lenken.

    Die Freiburgerinnen kamen, nachdem der unzufriedene Sven Scheuer mit Petermann und Hegenauer für Minge und Rebecca Knaak zwei neue Spielerinnen einwechselte, völlig verändert aus der Kabine und Lena Petermann erzielte postwendend den Ausgleich.
    Freiburg übernahm nun die Kontrolle über das Spiel, auch wenn Essen die besseren Torchancen hatte. Dallmann schaufelte aus kurzer Distanz nach präziser Vorlage von Turid Knaak die Kugel über das Tor, Schüller brachte kurz darauf nach einer Ecke zuwenig Druck hinter den Ball.

    So benötigte Essen erneut einen Patzer von Benkarth, den Ina Lehmann zur erneuten Führung nutzte. Anyomi hätte in der 83. Minute erhöhen müssen, schob den Ball aber frei vor dem Tor kläglich vorbei.
    Auf der Gegenseite hatte dann auch Freiburg eine dicke Torchance, aber Giulia Gwinns Schuss aus kurzer Distanz bedeutete kein Problem für Lisa Weiß.

    Der erlösende Ausgleich für Freiburg fiel dann in allerletzter Minute, als nach einem hoch hereingeschlagenen Freistoß die Essener Abwehr den Ball nicht klären konnte und eine Freiburger Spielerin (Schiewe ?) zum Entsetzen der Essener Fans den Ball über die Linie drückte.

    Doch die Essenerinnen waren nicht gewillt, das Spiel verloren zu geben und erzeugten mit langen Bällen hinter die Freiburger Abwehr immer wieder Gefahr vor dem Freiburger Tor.
    Die eingewechselte Sarah Freutel verwertete dann in der 100.Minute eine Vorlage der bärenstarken Linda Dallmann, die ihr Gegenüber Lina Magull auf Freiburger Seite klar in den Schatten stellte.

    Diese erneute Führung brach endgültig den Widerstand der Breisgauerinnen, denn nun rollte Angriff auf Angriff auf Laura Benkarths Tor. Diese konnte direkt nach Wiederanpfiff und Freiburger Ballverlust reaktionsschnell einen gefährlichen Schuss Lea Schüllers abwehren, doch kurz darauf wäre auch sie machtlos gewesen, aber Schüller traf nur die Latte. Doch Benkarth konnte sich noch einige Male auszeichnen, pflückte u.a. der allein auf sie zustürmenden Sarah Freutel den Ball vom Fuss, während auf der Gegegenseite Petermannn mit der letzten Freibuger Torchance an Weiß scheiterte.
    Nach einem erneuten Konter gelang es Freutel diesmal, Benkarth zu überwinden und Anyomi erhöhte sogar auf 5:2, nachdem ihr Schuss zunächst gegen die Latte knallte, sie den Abpraller aber per Kopf verwertete.

    Der Kanpfgeist und unbändige Siegeswille der Essenerinnen machte heute den Unterschied aus. Freiburg konnte eigentlich nur in der 2. Halbzeit und zu Beginn der Verlängerung überzeugen, ließ sich dann aber immer wieder von den langen Bällen der Essenerinnen überrumpeln.

    Jetzt darf man gespannt sein, welchen Brocken Saskia Bartusiak der SGS am Montag zulosen wird. Ein Heimspiel wäre nicht schlecht. 🙂

    (22)
  • Pauline Leon sagt:

    linda dallmann war wieder unglaublich, überall im feld zu finden, monsterstark im dribbling und bei der balleroberung, im prinzip an allen toren beteiligt. was wäre essen ohne sie.
    hotte sollte ihr genius versuchen zu würdigen.
    ein super-spiel, das beste essener spiel seit dem 3:2 gegen frankfurt, vor paar jahren. zmindest aus meiner erinnerung. Es fühlte sich heute an wie championsleague finale!

    (6)
  • FFFan sagt:

    @ aldur & enthusio:

    Danke für die ausführlichen Spielberichte!

    P.S.: „Sven“ Scheuer heißt eigentlich Jens!

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  • xyz sagt:

    Man darf hier nicht vergessen,wer dafür gesorgt hat dass Essen im Halbviernale gelandet ist. Sarah Freute ! Diese Spielerin ist der SGS seit Ewigkeiten treu und sie hat vor Jahren dafür gesorgt,dass die SGS überhaupt einmal ein DFB Endspiel in Köln erleben durfte.

    (4)
  • enthusio sagt:

    Interessant, dass Wolfsburgs Trainer Lerch in diesem wichtigen Spiel gegen die unbequeme Mannschaft aus Sand seinen Stars Harder und Dickenmann eine Verschnaufpause gegönnt hat, zumal ja auch Pajor verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stand.
    In der IV bekam Goeßling den Vorzug vor Wedemeyer, da wollte er wohl kein Risiko eingehen.
    Übrigens hat Isy Kerschowski nach monatelanger Verletzungspause gestern wieder ihr Comeback gefeiert.

    Turbine Potsdam bewundere ich dafür, dass die Spielerinnen in den entscheidenden Momenten immer voll da sind.
    Auf die beiden Halbfinalpaarungen freue ich mich riesig.

    Nachtrag zum Spiel Essen-Freiburg: Das 1:1 hat offensichtlich Schiewe erzielt, der Stadionsprecher nannte aber Petermann. Auch beim 2:2 konnte er die Freiburger Torschützin nicht erkennen. Die Bilder auf dfb.tv werden wohl Aufschluss geben.

    (6)
  • Per Larssen sagt:

    Ein paar Eindrücke vom gestrigen Spiel des VFL Wolfsburg gegen den SC Sand. Insgesamt ein sehr spannendes, temporeiches und kurzweiliges Spiel, in welchem Sand insbesondere in der ersten Hälfte ein Klassespiel gezeigt hat. Und wer weiß, wie diese Begegnung verlaufen wäre, wenn Feiersinger ihre Megachance im Duell mit Schult verwandelt hätte….

    @enthusio: Stichwort „kein Risiko in der Innenverteidigung eingehen“…. Goeßling hat gestern wohl einen absolut gebrauchten Tag erwischt, der seinen Tiefpunkt in einem Katastrophen(fehl)pass hatte, welcher zu oben genannter Großchance führte. Vielleicht wäre Wedemeyer hier doch die bessere Wahl gewesen…?

    Die Erleichterung auf Wolfsburger Seite nach den beiden Toren von Hansen war förmlich zu spüren (ebenso wie die Erleichterung nach dem Schlusspfiff).

    (15)
  • holly sagt:

    Sorry wenn ich an j.wedemeyer norgel. Aber sie hat in der 1 Mannschaft immer nur alibipasse gespielt. Sie hat Talent aber sie sollte irgendwo hin wechseln wo sie mehr spielen darf.

    (1)
  • Per Larssen sagt:

    @holly
    Da stimme ich Dir sogar zu, was sicherlich zu einem nicht unerheblichen Teil an der fehlenden Spielpraxis liegt. Ob darüber hinaus der Spielaufbau nun gerade zu einer der Stärken von Wedemeyer gehört… ich weiß es nicht, bin mir aber zumindest unsicher. Mein „Vergleich“ bezog sich eigentlich nur auf das vorausgegangene Zitat von enthusio im Hinblick auf „Risiko“ – und hier war Lena Goeßlings Performance gestern einfach eine der Hauptschwachstellen im Spiel der Wolfsburgerinnen (und damit gewissermaßen auch ein Risiko).
    Gut gefallen haben mir unabhängig davon in Halbzeit eins insbesondere das agile Spiel des SC Sand (hier vor allem die Leistung von Vetterlein und Feiersinger) sowie in Hälfte zwei das zunehmend besser und bissiger werdende Spiel der Wolfsburgerinnen, denen es außerdem gelang, auch auf engstem Raum mit nur einem Kontakt präzise Pässe zu spielen und damit den Ball schnell laufen zu lassen.

    (4)
  • Die Mannschaft sagt:

    I do not get why Gössling plays as a CB for Wolfsburg these days? I find her a lot better as a defensive midfielder, where she’s proved herself for years to be a top top player. Why not give Joelle Wedemeyer a chance? Very talented centerback, I definitely imagine her within the NT in the future.

    (2)
  • enthusio sagt:

    @xyz:

    Hier gibt es ein schönes Interview mit Sarah Freutel:

    https://www.dfb.de/news/detail/freutel-halbfinale-der-totale-wahnsinn-183227/

    (1)
  • Volker sagt:

    Leider war ich nicht in der Lage das Spiel sehen zu können, Danke für die Spielanalysen.
    Nach dem ganzen Depressiven Scheiß der letzten Tage kommen meine Essenerinnen und knallen da so ein Ding raus. Entschuldigt bitte meine Sprache aber besser kann ich meine ‎Emotionen nicht rüberbringen. So schön kann Fußball sein. Und ich war nicht dabei,verdammt! Essen liegt gut 100km von hier entfernt und ich leide zur Zeit am einem Knochenödem deshalb nicht.

    (3)
  • KÖNIGIN sagt:

    BRAVO SGS Essen …. Nach langer Zeit war ich mal wieder live im Stadion – und trotz der kalten Temperaturen wurde es als Essener Fan nie „kalt“ ums Herz … Das war ein wirklich tolles, spannendes Spiel – mit allem, was das Fußball-Herz so braucht oder manchmal auch nicht – in Sachen Spannung… Die Ruhrpott-Mädels haben mit Kampf, Mut und auch teilweise viel Spielwitz verdient gewonnen – auch wenn Lisa Weiß bei mindestens zwei Gegentoren nicht so sicher war – egal ihre Mitspielerinnen haben dafür alles in die sog. Waagschale geschmissen… 🙂 Also jetzt ist egal, wer im Halbfinale kommt – SGS Essen kann das packen … GLÜCK AUF…

    (4)
  • GG sagt:

    Die Spielzusammenfassung des VfL Wolfsburg (https://www.vfl-wolfsburg.de/info.html – sh Video „Hansen schießt VfL ins Halbfinale“) veranschaulicht mehrfache Umzulänglichkeiten von Lena.
    Mag sein, dass die Absicht des Trainergespanns um Stephan Lerch war, Routine auf der linken IV-Position einzusetzen … wie schon häufiger in dieser Saison praktiziert (und damit Babs auf LV bzw. die Auswechselbank). Aber – wie ebenfalls auch bereits häufiger in dieser Saison (frappierend z.B. beim Heimspiel gegen die Torbienen) – sie erweist sich als schwächste Stelle im Mannschaftsgefüge. Womöglich hat aber auch die Präsenz von Horst Hrubesch das Ihrige zu dieser Leistung beigetragen (wie – jedoch in Bezug auf eine andere Person – in der Vergangenheit schon nachzuvollziehen).
    Jedenfalls halte ich JO für eine – auch schon bewährte – Alternative !! Sie braucht einfach etwas Spielpraxis … nicht nur gelegentliche Kurzeinsätze, sondern über einige Partien in Folge.
    Leider (!?!) ist bereits heute absehbar, das sie diese vermutlich sobald nicht bekommen wird: Nach der Auswärtspartie in Jena steht das UWCL-Heimspiel gegen den tschechischen (!! – sh. N11-Gegner am 07.04.2018) Meister an. Und, Stephan Lerch und Britta Carlson haben in letzter Zeit immer wieder gezeigt, dass „Name“ bzw. Anzahl von Auswahlnominierungen offenbar mehr zählen als Leistung. Jedenfalls gebe ich die Hoffnung nicht auf … und, etwas mehr Vertrauen „in die Zukunft“ (JO) wird sich auszahlen (bin ich ganz sicher) !

    (4)
  • Altwolf sagt:

    Nun das Ergebnis ist bekannt u. d. wichtigen Spielszenen auf d. youtube-Kanal des VFL WOB gut einzusehen.

    Kaltes, aber trockenes Wetter um die 5° lockten trotz der späten Anspielzeit 1082 Zuschauer ins Stadion. Viele jedoch mit längerer Anreise verzichteten wohl auf e. Anwesenheit vor Ort.

    Bei d. Aufstellung, St. Lerch ist kein Freund der Rotation, bevorzugt das Eingespieltsein, hatte doch L.Gößling d. IV-Position neben N.Fischer inne, A.Blässe u. N. Maritz gaben die AV, während Sara BG neben A.Popp d.zentrale MF besetzten, liefen C.Hansen vorne rechts, K.Minde vorne links, T.Wullaert u. E.Masar/Mc.Leod vorne zentral auf.
    Da die „Neuen“ ja für d. CL gesperrt sind, bekommen sie offenbar zunehmend Einsatzzeiten in d. übrigen Wettbewerben.
    Neben M.Frohms,C.Neto,K.Baunach, Z.Jakabfi,I.Kerschowski,J.Wedemeyer saß auch P.Harder auf der Bank, L. Dickenmann auf d. Tribüne.

    Bei P.Harder hieß es, sie hätte e. Fersenprellung, wäre jedoch bei entsprechend negativem Verlauf, sicher eingewechselt worden.

    Das Spiel selbst eigentlich wie immer, der SC Sand defensiv sehr gut eingestellt,aggressiv, handlungsschnell und sehr kompakt mit einigen gut vorgetragenen Angriffen insbes. in HZ 1, gerade über L.Santos auf d. re. Aussenbahn, wo K.Minde anfangs noch gut agierte, jedoch im weiteren Verlauf etwas abbaute u. mir noch nicht austrainiert erscheint. Erinnert mich an d. Anfangszeit v. Sara B.G., die inzwischen topfit ist, kaum noch Foul spielt und sich auch spielerisch deutlich weiterentwickelt hat.

    Neben der Glanztat v. A.Schult bei der verlängerten Hereingabe, den wir Zuschauer schon drin gesehen hatten, fiel schon auf, das L.Gößling bei ihrer Spieleröffnung doch des Öfteren die blau gekleideten Sandianerinnen bei ihren Pässen übersehen hatte u. gerade bei dem Rückpass auf sie, muß sie nur den Ball nach rechts prallen lassen um L.Feiersinger ins Leere laufen zu lassen, statt dessen spielt sie ihr d. Ball nach links in d.Füsse.
    Auch hier war der Rückstand eigentlich schon klare Sache, wenn nicht Almut auch hier die richtigen Teile ihres Körpers verwehrend einsetzte.

    Bis zum 16er konnten d. Wölfinnen trotzdem rel. häufig mit ordentlichen Kombinationen d. SC Sand unter Druck setzen, jedoch, auch nicht ganz ungewohnt, mit fahrigem Zuspiel o. Abschlüssen sich die Torchancen selbst zunichte machen.

    So war es dann wichtig, das Caro dann statt von rechts kommend mal die Seite wechselte und nun mit ihrem rechten Fuß dann auch mal wieder mit e. präzisen Abschluß das Tor erzielte, wie sie auch bei ihrem 2.Tor einfach handlungsschneller war, die Situation gut erfasste u. vollstreckte. Dies tat dem Spiel d. Wölfinnen sichtbar gut.

    Damit die Spannung jedoch nicht ganz verloren ging, gab es mal wieder ein Geschenk, was Lena dann überreichte. Wirklich nicht ihr Tag.

    Insgesammt d. SC Sand wieder ein starker Gegner, der defensiv gut stand, auch wenn d. Wölfinnen ausreichend Torchancen erspielten, sich aber selbst durch Unkonzentriertheiten u. Fahrigkeit das Leben unnötig schwer machten. Positiv A.Schult u. C.Hansen, die anderen mit ordenlicher Leistung ohne grosse Fehler, bis auf d. von Lena.

    Es fehlt derzeit noch an Spielharmonie u. Effektivität, aber die sollten nun in den englischen Wochen mit genügend Spielen schon kommen.

    Glückwunsch an d. Essenerinnen für diese offenbar gute Leistung.
    Es zeigt sich, auch der SC Freiburg braucht die herausragende Leistung seiner Entscheidungsspielerinnen, wie sie diesmal auf Essener Seite den Unterschied ausmachte.

    (9)
  • holly sagt:

    Ich hoffe nun auf die sgs im finale

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  • FFFan sagt:

    Alle Tore des Viertelfinales gibt es bei DFB-TV:

    https://tv.dfb.de/video/das-viertelfinale-alle-spiele-alle-tore/20896/

    Und hier noch ein Spielbericht zu Saarbrücken-München:

    https://miasanrot.de/dfb-pokal-frauen-saarbruecken-bayern/

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