SC Freiburg verpflichtet Sharon Beck

Von am 20. Februar 2018 – 10.35 Uhr 12 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist SC Freiburg hat zur kommenden Saison 2018/19 von der TSG 1899 Hoffenheim die vor kurzem erstmals in die Nationalelf berufene Sharon Beck verpflichtet.

Sharon Beck wechselt von Hoffenheim nach Freiburg

Sharon Beck wechselt von Hoffenheim nach Freiburg © imago /foto2press

Die 22-Jährige erklärt: „Der SC Freiburg hat in den letzten Jahren eine enorm positive Entwicklung genommen. Die Philosophie des Vereins weckt großes Interesse in mir, zudem gehört Freiburg zu den Top-Mannschaften Deutschlands. Ich möchte mich in und mit einer solch starken Mannschaft sportlich und persönlich weiterentwickeln und dabei helfen, die gezeigten Leistungen zu bestätigen.“

Schon lange auf dem Radar

Freiburgs Trainer Jens Scheuer meint: „Sharon Beck ist schon sehr lange bei uns auf dem Radar. Sie bringt herausragende Fähigkeiten mit und hat sich in den zwei Jahren in Hoffenheim unter Jürgen Ehrmann nochmal extrem entwickelt. Ich freue mich sehr, dass es nun gelungen ist, sie nach Freiburg zu holen.“

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

12 Kommentare »

  • Strike sagt:

    Da bin ich aber enttäuscht. Ein halbes Jahr endlich mal gute Leistung gezeigt und jetzt schon wieder den Verein wechseln. Bin gespannt ob sie da gut beraten ist. Klar ist Freiburg stark und spielt auch oben mit, aber ich glaube in Hoffenheim hatte sie die nötige Zeit und ein gutes Umfeld gefunden. Glaube nicht das alle Mittelfeldstars so freundlich die Konkurrenz empfangen. In Leverkusen war es nichts, in Essen nicht viel mehr und jetzt in Hoffenheim nach Berufung in die NATIO schon wieder weg. Schade, aber so ist der Fußball, leider. Ich fand die Hoffenheimerinnen ein sympathisches junges Team das sich auch entwickelt, mit Demann,Beck und Moser hätte es vielleicht zu Platz 4 gereicht. Sind da eigentlich auch Spielerberater am Werk???

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  • Fan 7 sagt:

    Völliger blödsinn ! Sie ist enorm gut drauf, ist 22 Jahre jung und muss diesen nächsten Schrittt gehen.Sie wird sich durchsetzen!! Ich wünsche ihr nur das beste, eine kickerin mit so enorm großen Potenzial. Sie wird auf sich aufmerksam machen.

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  • FFFan sagt:

    @ Fan 7:
    „Sie wird sich durchsetzen!!“

    Abwarten. In Freiburg ist es inzwischen auch nicht mehr so einfach. Man sieht es an den vor der Saison verpflichteten R.Knaak und J.Simic, die auch nicht immer von Beginn an spielen. Der Konkurrenzkampf im Kader des SC ist mittlerweile enorm und gerade der Typus Mittelfeldspielerin, den S.Beck verkörpert, ist dort mit R.Knaak, K.Fellhauer, S.Puntigam, J.Minge und C.Schöne schon zahlreich vertreten (wobei einige von diesen überwiegend in der Abwehr eingesetzt werden). Aber vielleicht verlässt auch die ein oder andere am Saisonende den Verein, wer weiß das schon?!

    Wie an anlässlich der Natio-Nominierung bereits geschrieben, sehe ich bei Sharon Beck großes Potential und wünsche ihr ebenfalls nur das Beste, aber ein ‚Selbstläufer‘ wird das bei ihrem neuen Verein nicht!

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  • strike sagt:

    Fan7 /Schritt gehen!
    So ein großer Schritt ist das doch nicht. Man könnte meinen Freiburg ist eine Weltauswahl, nur weil sie mal oben dabei sind. Duisburg, lässt grüßen!!!!
    Ich sehe das völlig anders, und würde mehr Vernunft und Demut verlangen. Abwarten was noch alles kommt. England, ist die neue Macht. Geld regiert die Welt.

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  • Fan2 sagt:

    @Strike: Duisburg als Eintagsfliege zu bezeichnen, sagt schon alles über das Fachwissen aus.

    Freiburg ist sicher keine Weltelf, aber mehr und mehr die deutsche Auswahlmannschaft. Auch Däbritz und Leupolz wären glaube ich froh, wieder in Freiburg spielen zu dürfen.

    Es ist aber auch bezeichnend, dass es mal wieder Freiburg ist, die sich ein deutsches Talent sichern. Gegenüber Wolfsburg und Bayern macht Freiburg da einen echt super Job.

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  • Strike sagt:

    Sehe ich auch mit wenig Fachwissen anders. Wolfsburg ist gut für die Bundesliga um international mitzuspielen. Bayern eigentlich auch, aber die bringen international nichts auf die Kette. Plus die deutschen Mädels werden irgendwie dort nicht besser.
    Klar ist Freiburg besser als Hoffenheim, die Sache ist nur die ob der Wechsel nach so kurzer Zeit immer Sinn macht für eine Spielerin. Däbritz, Mayer ? Freiburg ist sicherlich keine Eintagsfliege, sorry wenn das falsch rüber kommt. Aber Fan2 wird es uns erklären…..

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  • Detlef sagt:

    @ Strike,
    Auch wenn es mir wiederstrebt,aber in diesem Punkt muß ich Sheldon leider recht geben!!!
    Duisburg als „Eintagsfliege“ zu bezeichnen, ist eine Frechheit!!! 🙁

    Der FCR 2001 Duisburg, sowie sein Vorgänger FC Rumeln, gehörte viel länger zur deutschen- und auch europäischen Spitze, als Wolfsburg und Bayern zusammengenommen!!!

    Sie haben zwar nicht so viele Titel geholt, wie die beiden „Newcomer“, aber ihre Bilanz kann sich durchaus sehen lassen!!!

    (-2)
  • Strike sagt:

    Alles gut Leute, ganz so war das ja nicht gemeint. Will ja den Erfolg von Freiburg nicht schmälern ist ja auch gut. Und natürlich auch niemals den FC Rumeln, die kenne ich ja nicht und habe dann doch zu wenig Fachwissen.

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  • holly sagt:

    und wo steht duisburg heute mit diesen vergangenen erfolgen, die man sich mit der pleite des vereins erkauft hat?

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  • Fan2 sagt:

    @holly: Die Implusion von Duisburg lag doch nicht daran, dass man sich man finanziell über die Verhältnisse gelebt hat, sondern dass lag vor allen Dingen daran, dass dort die falschen Leute am Werk waren, die durch falsche Entscheidungen den Verein erst in den sportlichen und dann in den finanziellen Ruin getrieben haben.

    Duisburg hätte so niemals enden müssen, wenn dort die richtigen Leute am Werk gewesen wären. Doch wie gesagt – bis 2009 hat man mit Erfolg auf die eigene Jugend gesetzt, die war dann aber auf einmal so schlecht, dass man lieber auf die ausländische B-Prominenz gesetzt hat, die dann nicht mal 3-4 Jahre blieb. Hohe Rotation, wenig eigene Gewächse, immer größere Leistungsschwankungen, Chaos und Unruhe im Klub usw. So lief die Abwärtsspirale. Eine Abwärtsspirale übrigens, die in Kürze auch Wolfsburg blühen wird, wenn auf einmal jedes Jahr 2-3 zentrale Spielerinnen in Rente gehen werden.

    Wo ist denn da der Nachwuchs? Freiburg setzt weiterhin konsequent auf den eigenen oder auch fremden Nachwuchs, denen auch das Vertrauen gegeben wird. Solange sie das tun, wird der Verein stabil bleiben, selbst, wenn er mal für ein paar Jahre nicht den ganz großen Nachwuchs hervorbringen wird und nicht CL spielt. Man sieht es ja auch an Potsdam: Das eine Jahr im Abstiegskampf muss noch lange nicht das Ende bedeuten, wenn man die richtigen Konsequenzen zieht. Wo man rauskommt, wenn man die falschen Konsequenzen zieht, sieht man an Duisburg oder auch an Bad Neuenahr.

    (-3)
  • Detlef sagt:

    Das Kapitel FCR Duisburg ist ein langes und leidvolles, an dem sie natürlich nicht unschuldig waren!!!
    Aber damit würden wir hier den Fred sprengen, wo es ja um Frau Beck und den SC Freiburg geht!!! 😉

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  • SCF Klausi sagt:

    Auch Hasret Kayikci hat ihren am Saisonende auslaufenden Vertrag verlängert.

    https://www.scfreiburg.com/news/nationalspielerin-hasret-kayikci-verlangert-beim-sport-club

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