Vivianne Miedema verlässt den FC Bayern München

Von am 18. Mai 2017 – 11.25 Uhr 50 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist FC Bayern München wird in der kommenden Saison ohne seine Topstürmerin Vivianne Miedema auskommen müssen. Darüber hinaus werden neben der Japanerin Mana Iwabuchi sieben weitere namhafte Spielerinnen den Verein verlassen.

Zahlreiche namhafte Abgänge

Folgende Spielerinnen werden den Verein somit verlassen: Caroline Abbé, Katharina Baunach, Vanessa Bürki, Lisa Evans, Nora Holstad, Mana Iwabuchi, Vivianne Miedema, Sarah Romert, Stefanie van der Gragt.

Vivianne Miedema in Aktion

Der FC Bayern München verliert seine Torgarantin Vivianne Miedema © Karsten Lauer / girlsplay.de

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Auch Veränderungen im Betreuerstab

Darüber hinaus wird es auch im Betreuerteam Veränderungen geben: Athletikttrainerin Simone Schubert (seit 2007 beim FCB) und Physiotherapeut Herman Kandemir (seit 2013) werden den Verein verlassen.

Abschied am Sonntag

Sie alle werden am Sonntag (14 Uhr) im Rahmen des letzten Saisonspiels gegen die SGS Essen im Grünwalder Stadion verabschiedet.

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

50 Kommentare »

  • enthusio sagt:

    Dann hat sie ihren alten Verein zum Abschied in die Champions League geschossen, während sich ihr neuer Verein als Tabellendritter nicht qualifiziert hat.
    Schade, dass diese Weltklassespielerin die Bundesliga verlässt.

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  • OrbisJack sagt:

    Wow, ein NICHT CL-Teilnehmer! Bin überrascht, aber das kann man mit ein ander Lokmittel erklären, Geld. Also, Kellermann hat davon gesprochen dass die Gefahr besteht dass die Deutschen Vereine viel schwerer haben wird. Ob man jetzt noch an die ‚ausgeglichene Liga‘ konzept hält oder mit den reichen im Ausland mithält. Mit City, Chelsea, Arsenal und noch Liverpool (sollten die doch noch Bock haben), gibts 4 Vereine die mit Wolfsburg und Bayern mithalten oder überbieten können…

    Anderseits, droht die WSL ge au wie die Premier League zu werden…den Showcase für Spielerinnen die in anderen Länder das Sport gelernt haben?

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  • O. Christ sagt:

    Bei Arsenal trifft Miedema auf niederländischen Kolleginnen, während in Bayern ihr nahestehende Spielerinnen ausgeschieden sind bzw. ausscheiden. Interessant: Zu dem oben verlinkten Facebook-Eintrag findet sich auch ein Kommentar mit einigen Likes, offenbar aus Reihen von Fans der Bayern-Frauen, der dem Verein eine Verantwortung für die Nicht-Verlängerung zuschiebt. Was sich dahinter verbirgt, kann ich als Außenstehender nicht beurteilen. Vielleicht sind verschiedene Beweggründe für diese Wechsel-Entscheidung zusammengekommen.

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  • Dussel Duck sagt:

    Ich finde es völlig normal, dass Miedema zu einem neuen Verein gewechselt ist. Sie ist vor 3 Jahren, gerade mal 18, ins Ausland gegangen, hat eine neue Stadt und eine neue Sprache kennen gelernt. Jetzt ist sie knapp 21 und eine international gesuchte Spielerin. Ich glaube, sie will einfach wieder ein neues Land erleben. Ich würde das an ihrer Stelle so machen. Als Profisportlerin ist das schön einfach: Man unterzeichnet ’nen neuen Vertrag, und der Verein kümmert sich um alle Formalitäten vor Ort. Toll! Ich glaube, sie ist schlicht deshalb zu Arsenal gegangen, weil London eine interessante Millionenstadt ist. Wahrscheinlich zieht’s sie in 3 Jahren weiter nach Paris oder Barcelona (wenn die Gesundheit mitmacht – toi toi toi).
    Ich wunder mich, dass nicht noch viel mehr deutsche Nationalspielerinnen ähnlich handeln. Ich war während meines Studiums zwei Jahre im Ausland – da habe ich wichtige und schöne Erfahrungen fürs ganze Leben gemacht. Well done, Ms. Miedema!

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  • Helmut sagt:

    Sarah Romert hat über Facebook wegen ihrer Knieprobleme ihren Rücktritt vom Leistungsport erklärt. Sie hat in 6 Jahren gerade mal 55 Plichtspiele für den FCB absolviert. Das sagt genug aus über ihre Leidenszeit.

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  • Zaunreiter sagt:

    Die Chicago Red Stars haben Yuki Nagasato verpflichtet:

    https://equalizersoccer.com/2017/05/24/red-stars-sign-japanese-mf-yuki-nagasato/

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  • FFFan sagt:

    @ O.Christ:
    „Bei Arsenal trifft Miedema auf niederländischen Kolleginnen, während in Bayern ihr nahestehende Spielerinnen ausgeschieden sind bzw. ausscheiden.“

    Das kann man eigentlich nicht behaupten. Im Gegenteil: mit J.Roord hat der FC Bayern nun sogar eine der besten Freundinnen Miedemas aus der ‚Elftal‘ geholt; vielleicht hat man gehofft, ‚Viv‘ so doch noch von einer Vertragsverlängerung überzeugen zu können, auch wenn die Verpflichtung Roords davon natürlich unabhängig war…

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  • vikkybummsy sagt:

    Aus Arbeitnehmersicht ein Wahsinns-Deal. Mehr Gehalt, weniger Arbeit (keine CL) und mehr Freizeit in einer tollen Stadt. Alles richtig gemacht. Mann könnte richtig neidisch werden :-). Solange in einem der reichsten Länder der Welt mit einem der reichsten Verbände der Welt der Liga-Frauenfussball zum Schattendasein verurteilt ist, wird sich daran wohl auch künftig nichts ändern. Andere Länder haben diese Markt-Lücke für sich entdeckt und weitere werden folgen. Armes Deutschland.

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  • tomasz87 sagt:

    Bayern ist noch nie toll gewesen wenn mussten denken? Lieber 1 Miedema bezahlen wertvoller als 3 andere von ihren Kader alle zusammen. Hoeness geht zu Frauenfussball für andere Gründe als gute Fussball zu sehen dann?

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  • tavalisk sagt:

    @OrbisJack: „Miedema hat öffentsichtlich ein Megadeal in Wolfsburg oder Frankreich ausgehandelt“

    genau – beim FC Arsenal Wolfsburg in Frankreich

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