Frauen-Bundesliga: Alex Popp rettet Wolfsburg den Sieg

Von am 16. Oktober 2016 – 16.37 Uhr 27 Kommentare

Am 5. Spieltag der Frauenfußball Bundesliga gewannen der VfL Wolfsburg und der 1. FFC Frankfurt erst nach Rückstand. Auch Meister FC Bayern München kam nur zu einem knappen Erfolg.

Alex Popp sorgte beim 2:1 (1:1)-Auswärtssieg des VfL Wolfsburg bei der TSG 1899 Hoffenheim mit ihrem Treffer in der 89. Minute für einen späten Erfolg der „Wölfinnen“. Kristin Demann hatte die Gastgeberinnen früh in Führung gebracht (4.), Nilla Fischer kurz vor der Pause ausgeglichen (45.).

Laudehr köpft Bayern zum Sieg

Der FC Bayern München kam beim SC Sand zu einem knappen 1:0 (1:0)-Erfolg. Simone Laudehr erzielte per Kopf den einzigen Treffer der Partie (43.). „Wir müssen unsere Lehren daraus ziehen und auch mal die Freistöße nutzen, wie es Bayern gezeigt hat“, so ein enttäuschter Sander Trainer Colin Bell.

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Frankfurt dreht Partie gegen Jena

Der 1. FFC Frankfurt rang den FF USV Jena mit 2:1 (0:0) nieder. Nach dem Führungstreffer der Gäste durch Julia Arnold (51.) gelang Mandy Islacker der Ausgleich (64.). Den Erfolg der Frankfurterinnen machte dann Jackie Groenen perfekt (73.).

Spielszene TSG 1899 Hoffenheim gegen den VfL Wolfsburg

Alex Popp (Mi.) traf zum späten Wolfsburger Sieg © foto2press / Oliver Zimmermann

Freiburg souverän

Keine Mühe hatte der SC Freiburg sich mit 4:0 (1:0) bei Aufsteiger Borussia Mönchengladbach durchzusetzen. Hasret Kayikci (13.), Giulia Gwinn (48.) und zweimal die eingewechselte Sandra Starke (79., 83.) sorgten für einen ungefährdeten Sieg der Elf aus dem Breisgau.

Jetzt lesen
Bayer Leverkusen macht Aufstieg perfekt

Erster Saisonsieg für Leverkusen

Bayer 04 Leverkusen feierte mit einem 1:0 (1:0)-Erfolg beim MSV Duisburg im fünften Spiel den ersten Saisonsieg. Merle Barth erzielte den einzigen Treffer der Partie (23.), Leverkusen verdrängte Duisburg durch den Dreier auf einen Abstiegsplatz.

Potsdam verteidigt Tabellenführung

Der 1. FFC Turbine Potsdam verteidigte bereits am Samstag durch einen 2:0 (1:0)-Sieg gegen die SGS Essen die Tabellenspitze. Elise Kellond-Knight (11.) und Svenja Huth (68.) erzielten die Potsdamer Treffer gegen einen Gegner, der nach dem Platzverweis gegen Vanessa Martini (11.) fast die komplette Spielzeit in Unterzahl agieren musste.

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Tabelle Frauen-Bundesliga

Platz Team Spiele S U N Tore Tordifferenz Punkte
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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

27 Kommentare »

  • Detlef sagt:

    @Ludwig,
    Meine Kritik wäre zunächst sie Selbe gewesen!!!
    Keine Kommunikation mit ihrer Assi vor der Elferentscheidung!!!

    Zumindest hätte ein Beharren darauf die These von Aldur bestätigt, daß sich Frau Kunkel absolut sicher war, daß das Foul im Sechzehner passiert ist!!! 😉

    (-12)
  • Ludwig sagt:

    Ich geb auf.

    (6)
  • Neutral77 sagt:

    @ Ludwig, ja es ist sinnlos !!!

    @ Detlef, zeig mir mal ein einziges Spiel (egal in welcher Liga), wo ein Schirri etwas pfeift um dann zu seinem Linienrichter zu laufen, um ihn nach seiner Meinung zu fragen (glaubst du es war im 16er, oder auf der Linie oder gar außerhalb?) !!!

    (8)
  • Detlef sagt:

    @Neutral77,
    Endlich jemand der mich versteht!!! 🙂
    Wenn eine Schiri etwas entschieden hat, kann deren Assi ihr etwas vom Pferd erzählen, sie wird es ignorieren!!!

    Ist sie sich aber unsicher, ist sie für den Tipp von außen wahrscheinlich sehr dankbar!!! 😉
    Zumal, wenn sie sich bereits fälschlicherweise festgelegt hat!!!
    Doch solange das Spiel nicht wieder freigegeben ist, darf die Schiri ihre Entscheidung noch revidieren!!! 😉

    Und heute muß (Dank moderner Technik) nicht mal beim FF die Schiri mehr zur Assi laufen!!!
    Eine kurze Frage ins Headset, auf Antwort warten, fertig!!! 🙂

    Warum bloß fällt es Euch so schwer zuzugeben, daß die Schiri einen Fehler gemacht hat???
    Spielerinnen machen Fehler, Trainer machen auch Fehler!!!
    Nur die Schiris sind so etwas wie Göttinnen, die niemals Fehler machen???

    Auch Schiris müssen aus ihren Fehlern lernen, genau wie Spielerinnen und Trainer!!!
    Ich hoffe Frau Kunkel fragt in Zukunft erst ihre Assi, wenn sie sich nicht absolut sicher ist!!! 😉

    (-9)
  • Aldur sagt:

    Detlef sagt:
    „Kunkel hat doch zunächst richtig gesehen, daß ein Foul vorlag, und somit das Spiel unterbrochen!!!“
    Jetzt hat sie alle Zeit der Welt, sich mit ihrer Assi zu verständigen, „was hast Du gesehen, Elfer oder nur Freistoß“???“

    Das würde auf mich eher unsouverän wirken. Ein Schiri sollte, schon das Selbstbewusstsein haben, auf Grund seiner eigenen Wahrnehmung zu entscheiden. Aber eben auch bereit sein, Hinweise seiner Assistenten zu berücksichtigen, wenn diese möglicherweise einen besseren Blickwinkel haben.

    „Warum bloß fällt es Euch so schwer zuzugeben, daß die Schiri einen Fehler gemacht hat???“

    Ich dachte eigentlich bisher, dass das unser einzig gemeinsamer Nenner in der Sache wäre. Der Diskurs ging ja eher um die Frage, ob sie bei ihrer ersten (falschen) Entscheidung auf Elfmeter geraten hatte, wie Du ihr unterstellst, oder diese auf Grund ihrer eigenen Wahrnehmung getroffen und dann den Hinweis Ihrer besser postierten Assistentin berücksichtigt hat. Und natürlich, ob dies positiv oder negativ zu bewerten ist. Da tendiere ich nach wie vor zu Ersterem.

    (3)
  • busyr sagt:

    Ich kann mich da der allgemeinen Meinung nur anschließen und fand die Leistung der der Schiedsrichterin, soweit wie ich das Spiel gesehen habe, durchaus gut.

    Das ein/e Schiedsrichter/in pfeift und dann erstmal seine/n Assisten/tin fragt, ist schon eine absolut absurde Vorstellung. Der/die Schiri entscheidet immer zunächst nach seiner/ihrer Wahrnehmung (mal ganz wenige, wirklich chaotische oder schwierige Szenen wie bspw. Rudelbildungen, Mehrfach-Tätlichkeit u. ä. außen vorgelassen). Bekommt er/sie dann von dem/der Assisenten/in den Hinweis, dass er/sie falsch liegt, kann er/sie sich überlegen, wie zu reagieren ist – entweder den Hinweis annehmen und Entscheidung korrigieren oder den Hinweis ablehnen. Genau so funktioniert nun mal das Schiedsrichter-TEAM (!!!), auch wenn du es in deinen Vorstellungen gerne anders sehen würdest. Im vorliegenden Fall, wo es nun wirklich um eine haarscharfe, erst in der Zeitlupe erkennbare Situation geht, hat die Schiedsrichterin sich entschieden, ihrer Assistentin zu vertrauen und den Mut gehabt, somit ihre erste Entscheidung korrekterweise zu korrigieren. Dafür ziehe ich eher den Hut, als dass ich das ich auf die Idee käme, das noch zu korrigieren. Vorallem bei den Männern fehlt nämlich viel zu oft genau dieser Mut und die Einsicht, dass ein Assistent an der Linie eventuell durch die seitliche Ansicht den viel besseren Blick hat.

    Einen Fehler, den du, lieber Detlef, hier unterstellen willst, hätte die Schiedsrichterin nur gemacht, wenn sie auf Ihrer Entscheidung bestanden hätte. Allerdings fände ich den, auf Grund der sehr knappen Szene dann auch nicht so extrem wild. Ich weise da nur einfach mal als Beispiel auf den katastrophalen Schiedsrichter gestern in der 2. Liga Herren beim Spiel Düsseldorf vs. Bielefeld hin. Der hat wirklich sehr grobe Fehler gemacht, wo es nicht mal Zeitlupen gebraucht hat, um diese zu erkennen (bspw. einen der lächerlichsten gegebenen Elfmeter, die ich je gesehen habe). Dagegen war die Frau in Potsdam am letzten Samstag wirklich vernünftig, hat bei dieser deutlich schwierigeren Szene alles richtig gemacht (egal ob nun die Assistentin mit unterstützt hat – aber dafür ist das ja auch ein Schiedsrichter-TEAM !!!) und ich habe ihr nach der Szene sogar echt Respekt gezollt, das komplett richtig entschieden zu haben (und dachte noch bei mir, dass das bei den Männern wohl zumindesten 50 % falsch entschieden worden wäre, bei den Graupen, die dort teilweise entscheiden dürfen).

    (4)
  • Detlef sagt:

    @busyr,
    Bist Du selbst Schiri???
    Eigentlich wollte ich die Diskussion hier beenden, da ich anscheinend der Einzige bin, der im Handeln von Frau Kunkel in besagter Szene einen Fehler bei ihr sieht!!!

    Es war übrigens gar nicht so knapp, daß es nur in der Slowmo zu sehen war!!!
    TURBINE-Fans, die deutlich näher am Geschehen dran waren als ich, sagten nach dem Spiel, daß es deutlich vor der Linie war!!!
    Die Schiri stand demzufolge zu weit weg, um sich absolut sicher sein zu können!!! 😉

    Es kann ja wirklich so sein, daß unter Schiris die Regel gilt, daß man im Zweifelsfall erst einmal etwas entscheidet, egal ob richtig oder falsch, und dann abwartet, ob seine Assis irgend eine Einwände haben!!!

    Das ist für mich die Methode „Try and Error“, und hat mit Souveränität nix zu tun!!!

    Vielleicht ist das auch der Grund dafür, daß es nicht selten vorkommt, daß Schiris Entscheidungen auf Zuruf von Spielerinnen oder Trainern treffen!!!

    (-4)