Champions League: Wolfsburg gegen Frankfurt

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Heute Abend ab 19.15 Uhr (live auf Eurosport) empfängt der VfL Wolfsburg im Halbfinal-Hinspiel der UEFA Women´s Champions League den 1. FFC Frankfurt zum rein deutschen Duell, das für beide Teams kaum offene Fragen bereithält.

„Zwischen den beiden Teams gibt es keine Geheimnisse mehr“, erklärt etwa Frankfurts Topstürmerin Mandy Islacker. „Ich erwarte ein enges und intensives Duell. Wolfsburg hat in den vergangenen Jahren alles gewonnen, das sagt alles, sie haben keine Schwachstellen.“

Einsatz von Marozsán und Garefrekes möglich

Viel wird für die Frankfurterinnen davon abhängen, ob Mittelfeld-Regisseurin Dzsenifer Marozsán (Wadenprellung) und Kapitänin Kerstin Garefrekes (Sprunggelenksverletzung) werden spielen können, eine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen. „Ob Marozsan und Garefrekes spielen können, entscheidet sich erst kurzfristig am Sonntagnachmittag“, so Frankfurts Trainer Matt Ross. Beide nahmen am Abschlusstraining teil, so dass ein Einsatz wahrscheinlicher geworden ist.

Auch Wolfsburg mit Verletzungssorgen

Der VfL Wolfsburg ist seit dem Aufeinandertreffen im DFB-Pokal im November 2013 in sechs Spielen gegen Frankfurt und zudem im Jahr 2016 ungeschlagen. Doch die „Wölfinnen“ müssen ihrerseits auf die verletzten Caroline Hansen, Julia Simic und Noelle Maritz verzichten.

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„Erste Elf komplett auf Augenhöhe“

„Ich bin überzeugt, dass wir ein Spiel auf Augenhöhe sehen werden und dass auch nach Sonntag sich noch beide Mannschaften berechtigte Hoffnungen auf den Finaleinzug machen können. Wenn man die beiden Teams vergleicht, befindet sich die erste Elf komplett auf Augenhöhe“, so Ralf Kellermann, Trainer und Sportlicher Leiter beim VfL Wolfsburg.

Finale am 26. Mai

Im zweiten Halbfinale kommt es bereits ab 15 Uhr zum rein französischen Duell zwischen Olympique Lyon und Paris Saint-Germain. Die Sieger der beiden Duelle bestreiten am 26. Mai in Reggio Emilia das Finale.

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sangokakuFFFanF.B.Herr Schulze Neueste Kommentartoren
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FFFan
FFFan

„Ich bin überzeugt, dass wir ein Spiel auf Augenhöhe sehen werden und dass auch nach Sonntag sich noch beide Mannschaften berechtigte Hoffnungen auf den Finaleinzug machen können.“ (R.Kellermann)

Tja, so kann man sich täuschen…

Herr Schulze
Herr Schulze

In Frankfurt breitet sich derweil die Tristesse bis hoch in die zur Vereinsspitze aus. In den Zeitungen ist der Weggang nicht mehr nur von Maroszan, aondern auch von Laudehr, die offensichtlich eine Ausstiegsoption hat, mehr oder minder schon durch. Auch Bartusiak wird mit Fragezeichen gehandelt. Und Dietrich spricht jetzt offen davon, aus finanziellen Gründen in den nächsten Jahren nur noch Platz drei bis fünf anzusteuern, was allerdings nach gewaltigem Frust klingt.
Schließlich ist der FFC weniger an den Finanzen von Dietrich gescheitert, die einigen internationalen Topeinkäufen zu Stammplätzen auf der Bank verhalfen, sondern am fußballerischen Unvermögen.

F.B.
F.B.

Deinem letzten Satz kann ich nur zustimmen. Frankfurt hatte – bedingt durch die schwache Hinrunde der Wölfinnen – alle Chancen auf den zweiten Platz und man hat es selbst durch Niederlagen gegen Freiburg, Essen und ein Unentschieden gegen Bremen verspielt. Sicher hatte man einige hochkarätige Abgänge, aber die Qualität der Mannschaft ist immer noch so hoch, dass man sich nicht zweimal derart gegen Freiburg abschießen lassen muss. Ich bin sehr gespannt, wer bei Frankfurt in der nächsten Saison noch auf dem Platz stehen wird. Ob sich eine D. Marozsan allerdings in Frankreich durchsetzen wird, bezweifele ich stark. Seit Jahren geht… Weiterlesen »

FFFan
FFFan

@ Herr Schulze:

Ein ausführliches Interview mit FFC-Manager Dietrich:

Er spricht da auch davon, fehlende individuelle Klasse in Zukunft mit Teamgeist und Charakterstärke wettmachen zu wollen – zwei Attribute, die bisher eher nicht mit dem FFC in Verbindung gebracht wurden…

sangokaku
sangokaku

Solange Dietrich nicht endlich selbst „Charakterstärke“ vorlebt und sich höchstpersönlich aus dem vordersten, sportlichen Bereich verzieht, wird sich nicht viel ändern (ob nun mit oder ohne Kohle) :
häufige Trainerwechsel und lange Spielerinnengesichter werden bleiben.

Aber diese Einsicht wird sich wohl in dieser Inkarnation nicht mehr durchsetzen können.
(Hilft halt nur noch beten. 😉 )