Champions League: Wolfsburg gegen Frankfurt

Von am 24. April 2016 – 10.15 Uhr 5 Kommentare

Heute Abend ab 19.15 Uhr (live auf Eurosport) empfängt der VfL Wolfsburg im Halbfinal-Hinspiel der UEFA Women´s Champions League den 1. FFC Frankfurt zum rein deutschen Duell, das für beide Teams kaum offene Fragen bereithält.

„Zwischen den beiden Teams gibt es keine Geheimnisse mehr“, erklärt etwa Frankfurts Topstürmerin Mandy Islacker. „Ich erwarte ein enges und intensives Duell. Wolfsburg hat in den vergangenen Jahren alles gewonnen, das sagt alles, sie haben keine Schwachstellen.“

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Einsatz von Marozsán und Garefrekes möglich

Viel wird für die Frankfurterinnen davon abhängen, ob Mittelfeld-Regisseurin Dzsenifer Marozsán (Wadenprellung) und Kapitänin Kerstin Garefrekes (Sprunggelenksverletzung) werden spielen können, eine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen. „Ob Marozsan und Garefrekes spielen können, entscheidet sich erst kurzfristig am Sonntagnachmittag“, so Frankfurts Trainer Matt Ross. Beide nahmen am Abschlusstraining teil, so dass ein Einsatz wahrscheinlicher geworden ist.

Auch Wolfsburg mit Verletzungssorgen

Der VfL Wolfsburg ist seit dem Aufeinandertreffen im DFB-Pokal im November 2013 in sechs Spielen gegen Frankfurt und zudem im Jahr 2016 ungeschlagen. Doch die „Wölfinnen“ müssen ihrerseits auf die verletzten Caroline Hansen, Julia Simic und Noelle Maritz verzichten.

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„Erste Elf komplett auf Augenhöhe“

„Ich bin überzeugt, dass wir ein Spiel auf Augenhöhe sehen werden und dass auch nach Sonntag sich noch beide Mannschaften berechtigte Hoffnungen auf den Finaleinzug machen können. Wenn man die beiden Teams vergleicht, befindet sich die erste Elf komplett auf Augenhöhe“, so Ralf Kellermann, Trainer und Sportlicher Leiter beim VfL Wolfsburg.

Finale am 26. Mai

Im zweiten Halbfinale kommt es bereits ab 15 Uhr zum rein französischen Duell zwischen Olympique Lyon und Paris Saint-Germain. Die Sieger der beiden Duelle bestreiten am 26. Mai in Reggio Emilia das Finale.

Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

5 Kommentare »

  • FFFan sagt:

    „Ich bin überzeugt, dass wir ein Spiel auf Augenhöhe sehen werden und dass auch nach Sonntag sich noch beide Mannschaften berechtigte Hoffnungen auf den Finaleinzug machen können.“ (R.Kellermann)

    Tja, so kann man sich täuschen…

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  • Herr Schulze sagt:

    In Frankfurt breitet sich derweil die Tristesse bis hoch in die zur Vereinsspitze aus. In den Zeitungen ist der Weggang nicht mehr nur von Maroszan, aondern auch von Laudehr, die offensichtlich eine Ausstiegsoption hat, mehr oder minder schon durch. Auch Bartusiak wird mit Fragezeichen gehandelt. Und Dietrich spricht jetzt offen davon, aus finanziellen Gründen in den nächsten Jahren nur noch Platz drei bis fünf anzusteuern, was allerdings nach gewaltigem Frust klingt.
    Schließlich ist der FFC weniger an den Finanzen von Dietrich gescheitert, die einigen internationalen Topeinkäufen zu Stammplätzen auf der Bank verhalfen, sondern am fußballerischen Unvermögen.

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  • F.B. sagt:

    Deinem letzten Satz kann ich nur zustimmen. Frankfurt hatte – bedingt durch die schwache Hinrunde der Wölfinnen – alle Chancen auf den zweiten Platz und man hat es selbst durch Niederlagen gegen Freiburg, Essen und ein Unentschieden gegen Bremen verspielt. Sicher hatte man einige hochkarätige Abgänge, aber die Qualität der Mannschaft ist immer noch so hoch, dass man sich nicht zweimal derart gegen Freiburg abschießen lassen muss.
    Ich bin sehr gespannt, wer bei Frankfurt in der nächsten Saison noch auf dem Platz stehen wird. Ob sich eine D. Marozsan allerdings in Frankreich durchsetzen wird, bezweifele ich stark. Seit Jahren geht sie praktisch bei jedem entscheidenenden Spiel völlig unter, das wird man beobachtet haben. Simone Laudehr steht in dieser Saison völlig neben sich und hat in meinen Augen auch keinen Platz im NM-Kader von Olympia verdient. In dieser Form fällt es mir schwer zu glauben, dass sie sich bei einem Topverein durchsetzen wird, die sind alle auf den Flügeln zu stark besetzt. Aber vielleicht geht sie ja auch wieder zurück nach Duisburg.
    Wichtig wird für Frankfurt sein, dass man endlich mal wieder einen vernünftigen Trainer bekommt. Colin Bell hatte zwar Erfolge vorzuweisen, gescheitert ist er letztendlich aber an seiner cholerischen Art und seiner destruktiven Körpersprache. Matt Ross ist hier das krasse Gegenteil: In der ersten Halbzeit gegen Wolfsburg wirkte er völlig ratlos und schien überhaupt nicht zu wissen, wie er auf die Mannschaft Einfluss nehmen und was er ändern kann. Da bahnt sich im Sommer sicher wieder ein Trainerwechsel an.

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  • FFFan sagt:

    @ Herr Schulze:

    Ein ausführliches Interview mit FFC-Manager Dietrich:

    Er spricht da auch davon, fehlende individuelle Klasse in Zukunft mit Teamgeist und Charakterstärke wettmachen zu wollen – zwei Attribute, die bisher eher nicht mit dem FFC in Verbindung gebracht wurden…

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  • sangokaku sagt:

    Solange Dietrich nicht endlich selbst „Charakterstärke“ vorlebt und sich höchstpersönlich aus dem vordersten, sportlichen Bereich verzieht, wird sich nicht viel ändern (ob nun mit oder ohne Kohle) :
    häufige Trainerwechsel und lange Spielerinnengesichter werden bleiben.

    Aber diese Einsicht wird sich wohl in dieser Inkarnation nicht mehr durchsetzen können.
    (Hilft halt nur noch beten. 😉 )

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Bundesliga 2019/20
16.08.19 18.30 Uhr 1. FFC Frankfurt 3 Turbine Potsdam 2 17.08.19 13.00 Uhr FF USV Jena 1 TSG Hoffenheim 6 17.08.19 13.00 Uhr SC Freiburg 1 Bayern München 3 18.08.19 14.00 Uhr 1. FC Köln 2 MSV Duisburg 1 18.08.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg 1 SC Sand 0 18.08.19 14.00 Uhr SGS Essen 3 Bayer Leverkusen 1 23.08.19 19.15 Uhr Bayern München 1. FFC Frankfurt 24.08.19 13.00 Uhr TSG Hoffenheim 1. FC Köln 25.08.19 14.00 Uhr MSV Duisburg VfL Wolfsburg 25.08.19 14.00 Uhr SC Sand SGS Essen 25.08.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam FF USV Jena 25.08.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen SC Freiburg 13.09.19 19.15 Uhr 1. FC Köln Turbine Potsdam 15.09.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg TSG Hoffenheim 15.09.19 14.00 Uhr SC Freiburg SC Sand 15.09.19 14.00 Uhr Bayern München Bayer Leverkusen 15.09.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt FF USV Jena 15.09.19 14.00 Uhr SGS Essen MSV Duisburg 20.09.19 19.15 Uhr TSG Hoffenheim SGS Essen 21.09.19 13.00 Uhr Turbine Potsdam VfL Wolfsburg 22.09.19 14.00 Uhr SC Sand Bayern München 22.09.19 14.00 Uhr FF USV Jena 1. FC Köln 22.09.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen 1. FFC Frankfurt 22.09.19 14.00 Uhr MSV Duisburg SC Freiburg 27.09.19 19.15 Uhr Bayer Leverkusen SC Sand 28.09.19 13.00 Uhr SGS Essen Turbine Potsdam 29.09.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt 1. FC Köln 29.09.19 14.00 Uhr Bayern München MSV Duisburg 29.09.19 14.00 Uhr SC Freiburg TSG Hoffenheim 29.09.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg FF USV Jena 11.10.19 19.15 Uhr 1. FC Köln VfL Wolfsburg 12.10.19 13.00 Uhr TSG Hoffenheim Bayern München 13.10.19 14.00 Uhr SC Sand 1. FFC Frankfurt 13.10.19 14.00 Uhr FF USV Jena SGS Essen 13.10.19 14.00 Uhr MSV Duisburg Bayer Leverkusen 13.10.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam SC Freiburg 18.10.19 19.15 Uhr Bayer Leverkusen TSG Hoffenheim 20.10.19 14.00 Uhr SC Sand MSV Duisburg 20.10.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt VfL Wolfsburg 20.10.19 14.00 Uhr SC Freiburg FF USV Jena 20.10.19 14.00 Uhr SGS Essen 1. FC Köln 20.10.19 14.00 Uhr Bayern München Turbine Potsdam 27.10.19 14.00 Uhr FF USV Jena Bayern München 27.10.19 14.00 Uhr MSV Duisburg 1. FFC Frankfurt 27.10.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg SGS Essen 27.10.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim SC Sand 27.10.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam Bayer Leverkusen 27.10.19 14.00 Uhr 1. FC Köln SC Freiburg 03.11.19 14.00 Uhr Bayern München 1. FC Köln 03.11.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt SGS Essen 03.11.19 14.00 Uhr SC Freiburg VfL Wolfsburg 03.11.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen FF USV Jena 03.11.19 14.00 Uhr SC Sand Turbine Potsdam 03.11.19 14.00 Uhr MSV Duisburg TSG Hoffenheim 23.11.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg Bayern München 23.11.19 14.00 Uhr SGS Essen SC Freiburg 23.11.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam MSV Duisburg 23.11.19 14.00 Uhr 1. FC Köln Bayer Leverkusen 23.11.19 14.00 Uhr FF USV Jena SC Sand 23.11.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt TSG Hoffenheim 01.12.19 14.00 Uhr SC Freiburg 1. FFC Frankfurt 01.12.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen VfL Wolfsburg 01.12.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim Turbine Potsdam 01.12.19 14.00 Uhr Bayern München SGS Essen 01.12.19 14.00 Uhr MSV Duisburg FF USV Jena 01.12.19 14.00 Uhr SC Sand 1. FC Köln 08.12.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim FF USV Jena 08.12.19 14.00 Uhr MSV Duisburg 1. FC Köln 08.12.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam 1. FFC Frankfurt 08.12.19 14.00 Uhr Bayern München SC Freiburg 08.12.19 14.00 Uhr SC Sand VfL Wolfsburg 08.12.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen SGS Essen