Vanessa Bernauer und Noelle Maritz verlängern

Von am 14. März 2016 – 15.25 Uhr

Noelle Maritz und Vanessa Bernauer haben bei Frauenfußball Bundesligist VfL Wolfsburg ihre im Sommer auslaufenden Verträge bis zum 30. Juni 2018 verlängert.

Bernauer wechselte im Sommer 2014 vom BV Cloppenburg an den Mittellandkanal. Die 27 Jahre alte Mittelfeldspielerin war zuvor in Spanien bei Levante UD und in der Schweiz beim FC Zürich aktiv.

Training unter Top-Bedingungen

Ihr Ziel in Wolfsburg: „Tagtäglich mit Spielerinnen von Top-Qualität zu trainieren und das unter Top-Bedingungen, macht einfach nur Spaß. Ich freue mich, Teil dieses Teams zu sein. Seitens des Clubs spüre ich große Wertschätzung. Ich bin dankbar für das Vertrauen und will das mit der Vertragsverlängerung zurückgeben. Wir haben in meinem ersten Jahr einen Titel geholt und nun noch die Möglichkeit auf zwei Trophäen. Die wollen wir natürlich unbedingt gewinnen.“

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Noelle Maritz

Noelle Maritz bleibt bis 2018 beim VfL Wolfsburg © Mirko Kappes / girlsplay.de

Maritz hat große Ziele

Ihre Landsfrau Noelle Maritz schnürt seit 2013 beim VfL Wolfsburg die Fußballschuhe, entdeckt hatte sie Ralf Kellermann beim Zypern Cup. Mit den Grün-Weißen gewann Maritz 2014 das Double aus deutscher Meisterschaft und Champions League und im Jahr drauf den DFB-Pokal. Maritz freut sich „weiterhin in diesem internationalen Topteam mit einem sehr professionellen Umfeld tätig zu sein. Es ist der optimale Weg für meine Weiterentwicklung. Ich freue mich auch darauf, mit dieser Mannschaft große Ziele zu erreichen.“

Freude über Planungssicherheit

Der sportliche Leiter und Cheftrainer Ralf Kellermann freut sich, weiter mit den beiden Spielerinnen planen zu können: „Noelle spielt trotz ihres noch jungen Alters sehr ruhig und abgeklärt. Auf sie als Außenverteidigerin ist Verlass. Vanessa hat durch den langen Ausfall von Nadine Keßler viel Verantwortung im Mittelfeld übernommen und dabei überzeugt.“

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.