FC Bayern will Tabellenführung festigen, Köln den ersten Sieg
Der FC Bayern München an der Spitze – und mit bereits sechs Punkten Abstand folgt ein punktgleiches Quartett. Soweit die Ausgangslage vor dem achten Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga, der am Samstag mit dem Heimspiel des SV Werder Bremen gegen Bayer 04 Leverkusen eröffnet wird. Tags darauf treten die anderen Teams an, bei stehen sich der VfL Wolfsburg und die SGS Essen im Verfolgerduell gegenüber. Der 1. FFC Frankfurt tritt beim SC Freiburg an.
Mit der Tabellenspitze haben der SV Werder Bremen und Bayer 04 Leverkusen derzeit nichts zu tun. Für beide Mannschaften geht es um wertvolle Punkte gegen den Abstieg. Und in Bremen macht man sich durchaus Hoffnungen auf den zweiten Saisonsieg.
Bremen will punkten „Gegen Leverkusen wollen wir drei Punkte holen“, sagt Werders Torhüterin Jennifer Martens im Interview mit Womensoccer . „Wir müssen es ausnutzen, dass Leverkusen nicht so gut in die Saison gestartet ist, wie es sich die Mannschaft vielleicht erhofft hat. Das Team ist ein Gegner, gegen den man an einem guten Tag gewinnen kann.“ Momentan liegt ihr Team mit fünf Punkten auf dem vorletzten Rang. Die Werkself hat zwei Zähler mehr einfahren können und rangiert auf Platz neun.
Sand gegen Bayern auf DFB-TV In diesen Tabellenregionen lag der SC Sand als Aufsteiger in der vergangenen Saison. Momentan läuft es weit besser, der Sportclub liegt auf dem dritten Rang. Ob er den allerdings wird halten können, scheint fraglich. Die Mannschaft von Trainer Alexander Fischinger ist am Sonntag bei Spitzenreiter FC Bayern München zu Gast (14 Uhr, live auf DFB-TV). Zeitgleich stehen sich der VfL Wolfsburg und die SGS Essen gegenüber. Beide Teams haben momentan, wie auch der SC Sand, 13 Punkte auf dem Konto. Es wird also Bewegung in die ersten Ränge kommen.
Frankfurt will dranbleiben Eine gute Rolle dabei spielen möchte auch wieder der 1. FFC Frankfurt, für den es in den letzten Meisterschaftsspielen nicht optimal lief. Am Sonntag sind die Frankfurterinnen beim SC Freiburg zu Gast. „Unsere Zielsetzung erklärt sich bei einem Blick auf die Tabellensituation in der Bundesliga fast von alleine: Wir wollen dreifach punkten, um oben dran zu bleiben“, sagt FFC-Trainer Colin Bell, denn seine Mannschaft kann momentan ebenfalls 13 Punkte verbuchen. Der Respekt ist auf beiden Seiten groß. Beim FFC hat man vor allem die Freiburger Offensive mit Lena Petermann, Sandra Starke und Hasret Kayikci im Blick, „eine der aktuell stärksten der gesamten Liga“, so Bell. Sein Trainerkollege Jens Scheuer sieht in Frankfurt hingegen „auf allen Position Spitzenklasse“, erwartet aber, dass seine Mannschaft sich auf ihre Stärken besinnt. Sicherlich werde man das eigene Spiel auch ein wenig dem Gegner anpassen, wichtiger sei jedoch, „auf uns selbst zu schauen und damit erfolgreich zu sein.“
Liga-Debüt für Kölns Trainer In die Erfolgsspur finden will der 1. FC Köln, der am Sonntag (ebenfalls um 14 Uhr) die TSG 1899 Hoffenheim empfängt. An der Kölner Seitenlinie wird dann ein neuer Trainer stehen, Nico Reese hat nach dem sieglosen Ligastart Willi Breuer abgelöst . „Köln hat zwar erst einen Punkt geholt und ist Tabellenletzter, aber der Tabellenstand interessiert uns überhaupt nicht. Zuletzt haben sie in Essen erst in der 90. Minute 2:3 verloren“, warnt TSG-Trainer Jürgen Ehrmann davor, den Aufsteiger auf die leichte Schulter zu nehmen. Seine Mannschaft liegt momentan auf dem sechsten Tabellenrang.