DFB-Pokal: FC Bayern siegt erneut, Sand hat Mühe
Der FC Bayern München hat auch das zweite Duell mit dem 1. FFC Frankfurt binnen einer Woche gewonnen. Nach dem knappen Erfolg in der Bundesliga, setzten sich die Münchenerinnen auch im Achtelfinale des DFB-Pokals durch. Bayer 04 Leverkusen musste eine deutliche Niederlage einstecken, der SC Sand musste in Herford in die Verlängerung gehen.
Vor einer Woche hatte der FC Bayern München beim 1. FFC Frankfurt knapp mit 1:0 gewonnen, im Pokalspiel setzte sich der FCB nun mit einem Tor mehr durch.
Erste Halbzeit entscheidet 2:0 (2:0) hieß es nach neunzig Minuten an der Grünwalder Straße – wie schon vor Wochenfrist fiel die Entscheidung bereits in der ersten Halbzeit. Vivianne Miedema brachte den FCB vor 1760 Zuschauern in der 14. Minute mit 1:0 in Führung. Melanie Behringer verdoppelte in der 39. Minute. „Wir haben verdient gewonnen, weil wir unsere Chancen konsequent genutzt haben“, so FCB-Trainer Thomas Wörle, „wir waren von der ersten Minute an sehr gierig und sind geschlossen aufgetreten.“
Klarer Sieg für Freiburg Den deutlichsten Sieg des Tages fuhr der SC Freiburg ein. Die Breisgauerinnen gewannen gegen Bayer 04 Leverkusen mit 4:0 (2:0). Nach Toren von Hasret Kayikci (13.) und Clara Schöne (37.) stand es bereits zur Halbzeit 2:0 für die Gastgeberinnen. Vor 349 Zuschauern schraubten Lena Petermann (47.) und Giulia Gwinn (66.) das Ergebnis nach dem Seitenwechsel in die Höhe.
Pokalkrimi in Herford Deutlich mehr Mühe hatte der SC Sand. Der Erstligist trat beim Zweitligisten Herforder SV an, und erst nach Verlängerung stand es 4:3 (2:0, 2:2) für den Favoriten, der zunächst eine 2:0-Führung vergab. Ein Doppelschlag von Jovana Damnjanovic (26., 30.) sorgte für ein vermeintlich hohes Polster zur Halbzeit. Doch nach dem Wiederanpfiff meldeten sich die Gastgeberinnen zurück. Isabelle Knipp sorgte in der 50. Minute für den Anschlusstreffer, in der 90. Minute erzielte Christabel Oduro den Ausgleich und brachte die Gastgeberinnen so in die Verlängerung, die noch einmal Spannung versprach. Mit ihrem dritten Treffer sorgte Damnjanovic für das 3:2 (107.), Dominika Škorvánková legte in der 114. Minute das 4:2 für den Sportclub nach. Die Herforderinnen gaben sich nicht geschlagen. Giustina Ronzetti gelang in der 118. Minute erneut der Anschlusstreffer. Doch diesmal reichte die Zeit nicht mehr für den Ausgleich. „Uns fehlte gegenüber den Ligaspielen die Lockerheit und Dominanz“, so Sands Co-Trainerin Claudia von Lanken. „Wir haben Geschenke verteilt und hatten am Ende das Quäntchen Glück auf unserer Seite.“