DFB-Pokal: Wolfsburg und Potsdam im Viertelfinale
Titelverteidiger VfL Wolfsburg und der 1. FFC Turbine Potsdam haben das Viertelfinale im DFB-Pokal erreicht. Die Wolfsburgerinnen mussten den knappen Erfolg gegen die SGS Essen allerdings teuer bezahlen. Auch der FF USV Jena und der 1. FC Lübars kamen weiter.
Umkämpftes Spiel Der VfL Wolfsburg kam gegen die SGS Essen bei seinem Umzug ins alte Stadion am Elsterweg zu einem 2:1 (1:0)-Sieg. Alex Popps Führung nach Vorarbeit von Ramona Bachmann (22.) glich Essens Neuzugang Kozue Ando in der Schlussphase aus (83.), nachdem Popp zwei Minute zuvor bei einem Pfostenschuss die Entscheidung verpasst hatte.
Entscheidung durch Pajor, Schult verletzt Doch die Wölfinnen hatten noch eine Antwort parat, denn Ewa Pajor gelang nur kurz darauf der Siegtreffer (86.). Die Freude der Wolfsburgerinnen wurde jedoch durch die Verletzung von Nationaltorhüterin Almuth Schult überschattet, die in der 27. Minute mit Verdacht auf eine schwere Fußverletzung vom Platz musste.
Potsdam souverän Eine Woche nach dem 3:0-Erfolg in der Allianz Frauen-Bundesliga ließ der 1. FFC Turbine Potsdam gegen die TSG 1899 Hoffenheim erneut keine Zweifel aufkommen und kam zu einem souveränen 4:0 (2:0)-Erfolg. Svenja Huth brachte die Gastgeberinnen per Kopf in Führung (37.), nur kurz darauf erhöhte Marina Makanza zum 2:0 (40.). Die Französin war dann gleich nach Wiederanpfiff erneut erfolgreich (46.), Felicitas Rauch setzte den Schlusspunkt (48.). Auch die Potsdamerinnen hatten erneut Verletzungspech: Patricia Hanebeck und Inka Wesely musste bereits in der ersten halben Stunde ausgewechselt werden.
Jena ohne Mühe, Hegnach scheitert knapp Wenig Mühe hatte auch der FF USV Jena, der sich beim 1. FC Köln glatt mit 4:0 (1:0) durchsetzte. Amber Hearn (17.), Lucie Vonkova (57.), Iva Landeka (64.) und Jennifer Martin (66.). Nur knapp verpasste Fünftligist SV Hegnach eine weitere Überraschung. Gegen Zweitligist 1. FC Lübars setzte es eine 2:3 (1:1) -Niederlage. Die Treffer für die Gäste erzielten Madeleine Wojtecki (12.), Henrietta Csiszár (49.) und Evelyn Niciński (69.), für die Gastgeberinnen waren Selina Schneider (26.) und Jasmina Schmidt (86.) erfolgreich.