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2015

1. FFC Frankfurt gewinnt Champions League

Der 1. FFC Frankfurt hat die UEFA Women’s Champions League gewonnen. Die Frankfurterinnen setzten sich im Endspiel gegen Paris Saint-Germain durch, wobei der Siegtreffer erst in der Nachspielzeit fiel.

2:1 (1:1) hieß es am Ende für den 1. FFC Frankfurt. Der Siegtreffer gelang der eingewechselten Mandy Islacker. Für die Frankfurterinnen ist es der vierte Sieg in der Königsklasse, wobei die ersten drei Titel noch zu Zeiten des UEFA Women’s Cup geholt wurden.

Frankfurt dominiert Der 1. FFC Frankfurt startete engagiert ins Spiel und hatte zunächst mehr vom Spiel. Dzsenifer Marozsán hatte in der achten Minute per Freistoß die erste Möglichkeit, PSG-Torhüterin Katarzyna Kiedrzynek war allerdings zur Stelle. Zwei Minuten später klärte die Polin gegen Célia Sasic . Auch in der Folge investierten die Frankfurterinnen mehr, während sich Paris im Spiel nach vorne schwer tat. Klare Chancen waren zunächst aber Mangelware.

Sasic trifft In der 32. Minute machte es Sasic dann besser. Nach Vorarbeit von Kerstin Garefrekes traf die Stürmerin zum 1:0 für die Frankfurterinnen. Die hochverdiente Führung hielt aber nur bis zur 40. Minute, dann war Marie-Laure Delie nach einem Eckball ebenfalls per Kopf zur Stelle und traf zum etwas überraschenden Ausgleich.

Frankfurter Schwächephase Nach dem Seitenwechsel hatte der FFC in der Anfangsphase die Möglichkeit, wieder in Führung zu gehen, nutzte seine Möglichkeiten allerdings nicht. In der Folge verlor der FFC ein wenig den roten Faden, wenngleich sich in der 61. Minute nochmals eine Großchance auftat; Annike Krahn klärte für PSG allerdings auf der Linie. Trotz Frankfurter Schwächephase konnten die Französinnen selbst weiterhin kaum Möglichkeiten erarbeiten. In der 66. Minute reagierte FFC-Trainer Colin Bell und verstärkte mit der Einwechselung von Mandy Islacker die Offensive.

Laudehr verletzt In der 84. Minute verletzte sich Frankfurts Simone Laudehr – ausgerechnet im Zweikampf mit Nationalmannschaftskollegin Annike Krahn – und musste ausgewechselt werden. Die Diagnose ist bislang noch unklar. Die Uhr lief, beide Mannschaften steuerten auf eine Verlängerung zu. In der 87. Minute versuchte es Islacker mit einem Schuss aus der zweiten Reihe, verfehlte das Tor jedoch. In der Nachspielzeit machte sie es dann besser. Nach Vorarbeit von Marozsán und Kopfball von Garefrekes traf die Stürmerin mit dem linken Außenrist zum entscheidenden 2:1.