FC Bayern München ist Deutscher Meister

Von am 10. Mai 2015 – 16.01 Uhr 32 Kommentare

Der FC Bayern München ist zum ersten Mal seit 1976 Deutscher Meister. Am letzten Spieltag gewannen die Münchnerinnen gegen die SGS Essen und profitierten dabei von Remis zwischen dem 1. FFC Frankfurt und dem VfL Wolfsburg. Zweiter Absteiger ist der MSV Duisburg.

Die Münchnerinnen gewannen von 5.230 Zuschauern durch Treffer von Melanie Leupolz (5.) und Vivianne Miedema (30.). Der 1. FFC Frankfurt und der VfL Wolfsburg trennten sich nach Toren von Vero Boquete (7.) und Martina Müller (54.) 1:1 (0:0).

Leupolz und Miedema treffen
Die Münchnerinnen verabschiedeten vor dem Spiel Dagny Brynjarsdóttir und Katja Schroffenegger, die beide den Verein verlassen. Dann ging es gleich ordentlich zur Sache: Melanie Leupolz sorgte mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze für die frühe und beruhigende Führung (5.). Bayern drückte weiter aufs Tempo und belohnt sich schnell mit dem zweiten Treffer, als Vivianne Miedema Maß nahm (30.). Lena Lotzen vergab  mit einem Lattenschuss die frühe Entscheidung (39.).

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Essen zu harmlos
In der zweiten Halbzeit verwalteten die Münchnerinnen die Führung, Essen versprühte nur sehr sporadisch einen Hauch von Gefahr, etwa bei einem Schuss von Linda Dallmann in Halbzeit eins und einem weiteren Versuch von Sara Doorsoun-Khajeh in der Schlussphase. Am Ende stand ein souveräner Sieg und der erste Meistertitel seit dem Jahre 1976, die geballte Freude entlud sich, nachdem der Schlusspfiff aus Frankfurt übermittelt wurde.

Potsdam dreht Spiel gegen Jena
Mit einem 3:1-Sieg gegen den FF USV Jena hat sich der 1. FFC Turbine Potsdam aus der Saison verabschiedet. Nach 1:0-Führung der Jenaerinnen durch einen Treffer von Susann Utes (18.) drehten die Potsdamerinnen durch Tore von Genoveva Anonma (36.), Jennifer Zietz (47.) und Amela Krso (87.) die Partie. Turbine stand bereits vorher als Tabellenvierter fest. Der Abstand auf die SGS Essen auf dem fünften Rang beträgt zwanzig Punkte.

FC Bayern München feiert den Meistertitel. © foto2press / Sven Leifer

FC Bayern München feiert den Meistertitel. © foto2press / Sven Leifer

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Hoffenheim verspielt 2:0-Führung
Hinter der SGS beendet die TSG 1899 Hoffenheim die Saison auf dem sechsten Rang. Die Kraichgauerinnen kamen zwar am letzten Spieltag nicht über ein 2:2 gegen den SC Freiburg hinaus, hielten damit aber ihren Drei-Punkte-Vorsprung auf den Sportclub. Silvana Chojnowski brachte die TSG in der 33. Minute in Führung und erhöhte nach einer knappen Stunde auf 2:0. Die Freiburgerinnen kamen allerdings zurück ins Spiel. Zunächst gelang Hasret Kayikci der Anschlusstreffer (62.), zehn Minuten später Sandra Starke der Ausgleich.

4:0 reicht Duisburg nicht
Drei weitere Punkte hinter dem Sportclub folgt der FF USV Jena vor der punktgleichen Werkself von Bayer 04 Leverkusen. Neben dem Herforder SV steht darüber hinaus der MSV Duisburg als zweiter Absteiger fest. Zwar erledigte der MSV seine Pflicht und gewann gegen den HSV nach Toren von Stefanie Weichelt (33., 64.), einem Eigentor von Ashley Grove (48.) sowie einem Treffer von Kristina Sundov (86.),deutlich mit 4:0, da aber auch der SC Sand drei Punkte einfuhr, jubelt nun der SC über den Klassenverbleib. Sand gewann bei Bayer 04 Leverkusen mit 1:0. Nach torloser erster Halbzeit erzielte Ilaria Mauro den entscheidenden Treffer für den SC Sand.

Ergebnisse Allianz Frauen-Bundesliga, 22. Spieltag

FC Bayern München SGS Essen 2:0 (2:0)
MSV Duisburg Herforder SV 4:0 (1:0)
Bayer 04 Leverkusen SC Sand 0:1 (0:0)
1. FFC Frankfurt VfL Wolfsburg 1:1 (1:0)
1. FFC Turbine Potsdam FF USV Jena 3:1 (1:1)
TSG 1899 Hoffenheim SC Freiburg 2:2 (1:0)

Tabelle

Rang Verein Spiele Tore Punkte
1. FC Bayern München 22 56:7 56
2. VfL Wolfsburg 22 67:4 55
3. 1. FFC Frankfurt 22 74:19 53
4. 1. FFC Turbine Potsdam 22 52:24 48
5. SGS Essen 22 32:36 28
6. TSG 1899 Hoffenheim 22 29:40 26
7. SC Freiburg 22 34:62 23
8. FF USV Jena 22 25:40 20
9. Bayer 04 Leverkusen 22 23:42 20
10. SC Sand 22 27:43 19
11. MSV Duisburg 22 18:49 17
12. Herforder SV 22 18:89 5

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

32 Kommentare »

  • spoonman sagt:

    @waiiy
    Eurosport hatte ursprünglich geplant, FRA-WOB zu zeigen. Dann kam die Ankündigung des HR, ebenfalls zu übertragen. Daraufhin ist Eurosport auf FCB-SGS umgeschwenkt. Ich kenne die Verträge nicht genau, aber ich vermute mal, dass das auf Betreiben des DFB geschah, damit beide Spiele im Fernsehen laufen.

    Die Liveschaltungen ins jeweils andere Stadion habe ich als guten Service empfunden. Und zusätzlich gab es beide Spiele in voller Länge als Livestreams. Insgesamt war das eine geradezu luxuriöse Berichterstattung vom Bundesligafinale 🙂

    Die HR-Übertragung hatte in Hessen übrigens 7,9% Marktanteil (60.000 Zuschauer). Gegen die zeitgleich stattfindende Formel 1 ist das schon ein starker Wert. Zum Vergleich: Der WDR kam in seinem Sendegebiet zeitgleich mit Männerfußball (Erfurt – Duisburg) auf 1,2%, der MDR (Magdeburg – Dynamo Berlin) hatte 5,4%.

    Zuschauerzahlen der Eurosport-Übertragung habe ich bisher nicht gefunden.

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  • Jennifer sagt:

    „Herzlichen Glückwunsch“ an den FC Bayern Frauenfussball! So was von super! Wer die ganze Saison kein einziges Spiel verliert, hat es verdient Deutscher Meister zu sein!

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  • Jennifer sagt:

    @Herr Schulze: Gut, dass dieses schroffe Verhalten von Colin Bell hier mal zur Sprache kommt. Ich wundere mich schon die ganze Zeit, dass das noch niemand herausgepickt hat (oder ich habe es verpasst). Auch sein Geschrei an der Seitenlinie, in dem er immer wieder die Schiedsrichterinnen runterputzt finde ich eines Trainers der Frauen-Bundesliga unwürdig. Ich sehe diese Rumpelstilzchen Art nur im TV, aber kann mir von seinem Verhalten durchaus ein Bild machen. Dann noch eine junge Spielerin verantwortlich zu machen ist wirklich unterster Stil.

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  • wfm sagt:

    @Herr Schulze
    Vielleicht darf man mal Trapatoni zitieren: „Ein Trainer ist nicht ein Idiot! Ein Trainer sehen was passieren in Platz.“
    Wenn Du den FFC ein wenig verfolgt hättest, wüsstest Du das Bell nicht aus Jux und Tollerei auf Bianca verzichtet hat, sie war nämlich angeschlagen und konnte schon der CHL und gegen Hoffenheim nicht auflaufen. Sie unter diesen Umständen von Anfang an zu bringen war deshalb riskant. Die fehlende Spielpraxis merkete man ihr dann leider auch an, denn ihre Flanken waren entgegen ihrerer früheren Spiele nicht sehr überzeugend. Übrigens war Veró schon angeschlagen ins Spiel gegangen und wurde deshalb auch ausgewechselt.
    Bell musste die arme Kathi rausnehmen, obwohl sie bis zum ihrem Patzer hervorragend gespielt hat, denn sie war in der Tat verunsichert, wohl auch weil ihr das schon früher einmal passiert ist, dass sie unter Druck falsche Entscheidungen fällt. Anike Krahn hätte ihr in dieser Situation helfen können: Zur Not einfach mal ins Aus ballern.
    Es dürfte Dir nicht entgangen sein, dass es nach dem Gegentor eine sehr kritische Phase für den FFC gab. Da ist dann für einen Trainer kaum Gelegenheit eine verunsicherte Spielerin zu trösten. Das haben aber ihre Mitspielerinnen getan.

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  • Detlef sagt:

    @waiiy,
    okay, dann hatte ich Dich falsch verstanden!!!

    Allerdings hat Glück für mich nix mit Stärke oder Schwäche zu tun!!!
    Denn Glück hat auch nicht immer der Tüchtige, aber immer der „Glücklichere“!!! 😉

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  • Rudi sagt:

    @Herr Schulze, ihr Beitrag hat meine volle Zustimmung!
    @Jennifer, dein Beitrag zu Herrn Bell meine volle Zustimmung! Der gehört mal auf die Tribüne geschickt, vielleicht ändert er sich dann. Ich verstehe auch den 1.FFC nicht warum er an diesem Trainer so fest hält?
    Für Donnerstag wünsche ich dem 1.FFC viel Glück, ich würds den Mädels vergönnen. Bin mir aber bei weitem nicht sicher ob sie das Spiel gegen Paris gewinnen?!

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  • Herr Schulze sagt:

    @wmf: Danke für den Kommentar. Dass Boquete angeschlagen war, ist jedenfalls nicht kommuniziert worden. Ich habe aber schon von Bianca Schmidts Muskel-Problemen gehört, die chronisch zu sein scheinen, denn das hört man schon ziemlich lange. Es ist ganz sicher so, dass Bianca Schmidt noch stärker spielen und passen kann. So lange sie auf dem Platz war, gehörte sie aber – wie fast immer, wenn sie spielt – zu den Besten. Deutlich unter ihren Möglichkeiten blieben am Sonntag andere wie vor allem Celia Sasic und auch Simone Laudehr – auch verletzt?
    Was „die arme“ Hendrich angeht, so glaube ich auch, dass sie eher froh war, rausgenommen zu werden. Ich habe ja nun kein sofortiges Vieraugengespräch erwartet, sondern das Ausbleiben einer simplen Geste und das selbstherrliche Beharren darauf, dass allein dieser Fehler das Spiel entschieden habe, moniert. Letzteres soll uns doch wohl sagen: Ich, der Trainer, habe alles richtig gemacht.

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  • wfm sagt:

    @Herr Schulze
    Was Veró betrifft, so lässt man sich vor so wichtigen Spielen natürlich nur ungern in die Karten schauen und manchmal geht es ja inzwischen auch im (semi-)professionellen Fußball der Frauen auch um Tage wenn nicht Stunden, ob eine Spielerin auflaufen kann oder nicht.
    Was die Leistungen einiger Spielerinnen betrifft ist an die alte Weisheit von Bernd Schröder zu erinnern, dass nämlich Aktion und Reaktion zusammenhängen. WOB ist ja kein kleiner Verein und einen dummen Trainer haben sie auch nicht, so dass sie natürlich ihrerseits alles daran setzen die „gefährlichen Gegenspielerinnen“ zu neutralisieren. Zudem erhielt gerade Simon, die in dieser Saison schon Superspiele abgeliefert, eine Rolle in dem Konzept von Bell, die Lücke, die Jess Fishlock hinterlassen hat, zu füllen, wodurch ihr natürlich Offensivkraft verloren geht.
    Was das Verhalten von Bell angeht, konnte ich zumindest sein Verhalten in HZ 1 nachempfinden, denn die WOB-Mädels gingen da ganz schön zur Sache und angesichts des CHL-Finales machte er sich gewiss schon Sorgen, weil auch in meinen Augen die Schiri zunächst doch sehr viel laufen ließ, was auch gelbwürdig war.
    Zudem hat er ja im Interview ganz neutral von einem individuellen Fehler gesprochen. Natürlich weiß man, dass es Kathy Hendrichs Fehler war. Dennoch steckt darin schon auch eine Botschaft an die Mannschaft, nicht zuletzt angesichts des kommenden Spiels: Nicht die Mannschaft und die Taktik insgesamt war schuld, dass man nicht gewonnen hat, sondern es war ein individueller Fehler wie er immer mal wieder vorkommen kann und ja auch bei WOB zum 1:0 für den FFC geführt hat. Wie er sich später verhalten hat weiß ich nicht, so wie ich ihn bisher erlebt habe, und wie es Simon einmal in einem Interview erwähnt hat, haut er nicht drauf, sondern versucht zu zeigen, wie es besser gehen kann. Nur nebenbei: gegen das Geschrei von Wörle, zumindest in Frankfurt bei der Pokalniederlage, ist Bell ein Weisenknabe.

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  • Altwolf sagt:

    GW an die Bayern-Frauen zum Meistertitel.

    Sie haben nicht den „besten“ Fußball gespielt, den würde ich eher dem 1.FFC zuordnen, aber sie haben das „Momentum“ genutzt, daß es den Wölfinnen nicht gelungen ist in den beiden „Entscheidungsspielen“ das eine „entscheidende“ Tor mehr zu erzielen.
    Hier könnte das Fehlen einer N.Keßler den Unterschied zu den beiden Vorjahren gemacht haben, da mit ihr zuletzt immer dieses „entscheidende“ Tor zum Titel erzeilt werden konnte.

    Keine „verlorene“ Saison, sondern genauso wie die letzten beiden Spielzeiten eine sehr gute Leistung, denn nicht nur die Gegnerinnen waren stärker und trotz des Ausfalls einer Kessi war selbst das „Trippel“ möglich, denn nur je 1 Tor gegen PSG u. am Sonntag gegen den 1.FFC haben dort gefehlt, was durch entsprechende Chancen konkret möglich war.
    Gerade die tolle Parade von D.Schumann bei C.Hansens Schuß zur möglichen 2:1 Führung zeigte dies deutlich.

    Bitter für den 1.FFC, der nun lediglich über den CL-Sieg die Saison retten kann, obwohl auch sie eine starke Saison gespielt haben.

    Ich habe jedoch meine Zweifel daran zu glauben,obwohl ich ihnen das wirklich wünsche diesen Titel zu holen.

    Aber der 1.FFC hat kein Team, was z. B. Rückstände gegen stärke Teams dreht und vor allem einen Trainer, der nicht in schwierigen Situationen motiviert u. die Spielerinnen nochmals zu Steigerungen emotionalisiert, sondern ist in solchen Situationen eher ein Handicap.

    An N.Maritz haben bei ihrem Stolpern weder Mitspielerinnen noch Trainer herumkritisiert, sondern sie bestärkt weiterzumachen.
    Reaktion bei K.Hendrich ?? Eher umgekehrt.

    Freuen wir uns doch auf die nächste „tolle“ Saison mit spannenden Spielen und hoffentlich 3 CL-Teilnehmern aus unserer Liga.

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  • Sokrates sagt:

    Zunächst einmal Glückwunsch an die Bayern (und ganz besonders an Gina) zum Meistertitel! Glückwunsch auch an die Wölfinnen zu einer erneut sehr starken Saison unter sehr schwierigen Bedingungen. Die Erfolge von WOB in den letzten drei Jahren sind überragend! Auch die Fans aus Wolfsburg haben mich beeindruckt. Es waren ganz viele Wolfsburg-Fans (schätzungsweise 200) im Stadion, die so gut wie alle Trikots oder T-Shirts mit Namen aus der Frauenmannschaft trugen, ihre Mannschaft unterstützten und nach dem Schlusspfiff aufzununtern versuchten. (Richtig gut waren übrigens auch die FFC-Fans; es herrschte eine tolle Stimmung im Stadion.) Graham Hansen hat mich begeistert. Die Neunzehnjährige ist eine leichtfüßige Gazelle, die scheinbar mühelos ihre Gegenspielerinnen wie Slalomstangen ausstanzen kann. Dazu noch eine ebenfalls sehr schnelle und leichtfüßige Kreativspielerin wie Jakabfi („die magische Drei”) und eine unglaublich starke Innenverteidigung. Auffällig auch die körperliche und athletische Überlegenheit der Wölfinnen. Sie sind körperlich stärker, schneller, ausdauernder und wendiger als die Frankfurterinnen (und als die Turbinen?). Auch snd die Spielerinnen und ihr Trainer ruhig geblieben und haben die Nerven behalten, als sie vom FFC in der ersten halben Stunde ernorm unter Druck gesetzt wurden und Schwierigkeiten mit dem Aufbau ihres eigenen Spiels hatten. Ganz langsam kamen sie dann ins Spiel und wurden langsam immer stärker. Am Schluss waren sie dem 2:1 näher als der FFC.

    Der FFC hat die erste halbe Stunde über seine Verhältnisse gespielt und sich dabei (zu) sehr verausgabt. Die Mannschaft braucht einen neuen Athletik- und Fitnesstrainer (und einen viel besseren Co-Trainer), damit die Mannschaft körperlich nicht noch weiter zurückfällt gegenüber den Top-Frauenmannschaften der Männerlizenzvereine. Die Spielerinnen sollten aber vielleicht auch öfter mal das Tempo variieren (wie früher Renate Lingor) und das Tempo wenigstens vorübergehend aus dem Spiel nehmen, wenn man stehend k.o. ist. Ferner braucht man eine breitere und bessere Bank, die man öfter einsetzen kann und muss, während die Natio-Spielerinnen keine Stammplatz-Garantien haben dürfen und außerdem immer wieder ihre Ruhepausen brauchen. Die beiden Flügel müssen konsequent offensiv besetzt werden, so dass die Sturmspitze nicht so oft auf sich allein gestellt ist.

    Colin Bells Jähzorn ist sicher nicht jedermanns Sache und kann die Spielerinnen auch verunsichern, wie KG im Interview in der F.A.S. (10.5. 2015) angedeutet hat. Er steigert sich leider immer wieder minutenlang in seinen Ärger hinein und stand am Sonntag um die 30. Minute herum kurz vor einem Platzverweis. Allerdings ist er auch ein Einzelkämpfer in einem unprofessionellem Trainerteam.

    In Bezug auf das CL-Finale bin ich eher pessimistisch für den FFC. Die Mannnschaft scheint mir auch im Vegleich mit PSG mental (vgl. Altwolf) und körperlich unterlegen zu sein. Und Frankfurt scheint nicht mehr die ganz großen Mannschaften schlagen zu können (vgl. waiiy). Wäre diese FFC-Mannschaft überhaupt ein würdiger CL-Sieger? Oder hätte PSG nach seinen Siegen gegen Lyon und Wolfsburg den CL-Sieg nicht viel mehr verdient?

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  • Altwolf sagt:

    @Sokrates.

    Ein Kommentar, wie ihn nur ein Frauenfußball-Fan geben kann.

    Natürlich schwingt ein kleines „Schade“ bei mir mit, aber das Unentschieden war auch letztendlich gerecht.

    Da ich heute den Meldungen entnehmen konnte, das Kessi ein weiteres Jahr bleibt und Caro noch ein weiteres Jahr dranhängt, bin ich mehr als getröstet, denn Kessi in WOB ist wie schon Martina bisher, an Wertschätzung nicht an Titeln zu bemessen.

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  • KarlMai sagt:

    @Sokrates:

    Man kann immer nur die Gegner schlagen, die einem der Spielplan/das Los vor die Nase setzt.

    Wer das bei allen Hürden schafft, ist auch der würdige Sieger. Sollte das also Frankfurt sein, dann: ja.

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