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2015

FFC Frankfurt zieht locker ins Champions-League-Finale ein

Nach einer konzentrierten Leistung und einem neuerlich hohen Sieg ist der 1. FFC Frankfurt gegen Brøndby IF souverän ins Finale der UEFA Women’s Champions League eingezogen, das am 14. Mai in Berlin ausgetragen wird. Dabei trafen gleich zwei Spielerinnen dreimal ins Schwarze.

Nach dem 7:0 im Hinspiel ließ der 1. FFC Frankfurt auf dem neu verlegten Rasen des Brøndby-Stadions einen 6:0 (5:0)-Sieg folgen. Célia Šašić erhöhte ihr Torkonto im laufenden Wettbewerb mit drei Treffern (14., 25., 39.) auf 13 Tore, auch Verónica Boquete gelangen drei Tore (7., 32., 84.).

Rekordergebnis zog der 1. FFC Frankfurt mit einem Gesamtergebnis von 13:0 ins Finale ein. Noch nie zuvor hatte sich ein Halbfinalist dermaßen deutlich durchgesetzt, der bisherige Rekord war das 11:1 von Umeå IK gegen Kolbotn IL im Jahr 2006. Für Frankfurt ist es bereits die sechste Finalteilnahme in der UEFA Women’s Champions League (bzw. UEFA Women’s Cup).

Drei Wechsel in der Startformation Gegenüber dem Hinspielerfolg sechs Tage zuvor nahm FFC-Trainer Colin Bell drei Wechsel vor: Für Peggy Kuznik, Bianca Schmidt und Simone Laudehr standen diesmal Saskia Bartusiak, Kozue Ando und Kerstin Garefrekes in der Startformation. „Wir wollen mit einer weiteren Top-Leistung ins Champions-League-Finale einziehen!“, hatte Bell vor der Partie erklärt und die Spielerinnen ließen seinen Worten Taten folgen.

Frühe Führung durch Boquete Denn der FFC machte dort weiter, wo er in der Vorwoche aufgehört hatte. Es dauerte nur bis zur siebten Minute, da war die Spanierin Verónica Boquete erstmals zur Stelle (7.). Und noch bevor die erste Viertelstunde vorbei war, legte Célia Šašić einen weiteren Treffer nach 14.).

Schumann auf der Hut Die einzige Torchance der Däninnen machte Desirée Schumann zunichte, als sie einen Schuss von Julie Tavlo-Petersson parierte (23.). Doch das Toreschießen war den Frankfurterinnen vorbehalten, Šašić traf nach schöner Vorarbeit von Ando erneut (25.).

Boquete und Šašić treffen im Wechsel Minuten später war dann wieder Boquete an der Reihe, die nach Pass von Ana-Maria Crnogorcevic keine Mühe hatte, den vierten Frankfurter Treffer zu erzielen (32.). Mit einem Aufsetzer von der Strafraumgrenze war gegen überforderte Däninnen danach wieder Šašić erfolgreich (39.).

Islacker trifft Latte Mit Laura Störzel und Mandy Islacker für für Marith Prießen und Ana-Maria Crnogorcevic ging es in die zweiten Halbzeit, in der es die Frankfurterinnen etwas ruhiger angehen ließen. Dennoch war Frankfurt weiterhin gefährlicher als der Gegner, Islacker hatte Pech bei einem Lattenschuss (61.).

Finalgegner Paris oder Wolfsburg Für den Schlusspunkt sorgte dann erneut Boquete, die das halbe Dutzend voll machte und für den 6:0-Endstand sorgte (84.). Im Finale am 14. Mai im Friedrich-Ludwig-Jahn-Park in Berlin geht es für den 1. FFC Frankfurt nun gegen den Sieger der Partie Paris Saint-Germain gegen den VfL Wolfsburg . Die Französinnen gehen mit einem 2:0-Vorsprung ins morgige Rückspiel.