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2015

Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern und dem VfL Wolfsburg

Nach dem Klassiker zwischen dem 1. FFC Frankfurt und dem 1. FFC Turbine Potsdam am vergangenen Wochenende steht am 15. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga bereits das nächste Spitzenspiel an: Meister und Tabellenführer VfL Wolfsburg ist bei Verfolger FC Bayern München zu Gast. Trainer Sven Kahlert trifft mit dem SC Sand auf seinen Ex-Club.

Anstoß zur Spitzenpartie im Grünwalder Stadion ist am Sonntag um 14 Uhr, die Begegnung wird live auf DFB-TV übertragen.

Spitzenspiel erarbeitet “Die Ausgangslage, heute als Tabellenzweiter in dieses Spitzenspiel gehen zu dürfen, hat sich meine Mannschaft mit einer bärenstarken Vorrunde erarbeitet”, freut sich Bayern-Trainer Thomas Wörle auf das direkte Duell um die Tabellenspitze. Beide Teams konnten letzte Woche erfolgreich ins WM-Jahr 2015 starten: Während Wolfsburg die Heimaufgabe gegen Bayer 04 Leverkusen mit 5:0 löste, setzten sich die Bayern mit 2:1 in Hoffenheim durch. Beide Teams sind in der aktuellen Saison noch ohne Niederlage in der Liga. “Wir benötigen eine außergewöhnliche Leistung, ein brilliant funktionierendes Kollektiv, dazu eine mitreißende Zuschauerkulisse im Grünwalder Stadion, um hier Paroli bieten zu können”, so Wörle weiter. Momentan hat der VfL Wolfsburg an der Tabellenspitze zwei Zähler Vorsprung auf den FC Bayern München.

  1. FFC Frankfurt reist zum SC Sand Auf dem dritten Rang folgt mit weiteren fünf Punkten Rückstand der 1. FFC Frankfurt, der sich in der vergangenen Woche mit seinem deutlichen Sieg gegen den 1. FFC Turbine Potsdam die Chancen auf die Qualifikation zur Champions League gewahrt hat. An diesem Wochenende ist der FFC beim SC Sand zu Gast. Seit Dezember wird der Aufsteiger vom ehemaligen FFC-Trainer Sven Kahlert trainiert, der seinen Vertrag dort am Donnerstag auch bereits verlängert hat .

“Nach dem Trainerwechsel im Dezember ist ein Ruck durch die Mannschaft des SC Sand gegangen, wie man auch an der Leistung des Aufsteigers im DFB-Pokal-Viertelfinale ablesen konnte, als der VfL Wolfsburg in die Verlängerung bezwungen werden konnte. Sand verfügt in Patricia Hanebeck, Ilaria Mauro und Anne van Bonn – um nur einige zu nennen – über erfahrene Bundesliga-Spielerinnen sowie in Sven Kahlert über einen Trainer, der den FFC bestens kennt und sein Team entsprechend gut auf uns einstellen wird”, sagt Frankfurts Trainer Colin Bell.

Freiburg erwartet stürmische Potsdamerinnen Nach der Niederlage in Frankfurt empfängt der 1. FFC Turbine Potsdam am Sonntag den SC Freiburg. Laut Statistik eine klare Sache für die Potsdamerinnen, denn in 28 Aufeinandertreffen konnte der Sportclub nur eine Partie gewinnen und zweimal ein Remis erreichen – interessanterweise aber nie im eigenen Stadion, sondern immer in Potsdam. Freiburgs Trainer Dietmar Sehrig rechnet, auch und gerade wegen der Potsdamer Niederlage aus der Vorwoche, mit motivierten Gastgeberinnen: “Turbine wird nach der klaren Niederlage gegen den FFC Frankfurt sicherlich sehr stürmisch und offensiv auftreten. Sie wollen vermutlich einiges wiedergutmachen.”

SGS in Jena, Leverkusen empfängt Herford Die fünftplatzierte SGS Essen ist beim FF USV Jena zu Gast. Während es für die Essenerinnen um die Verteidigung des fünften Ranges geht, will sich der USV weiter von den Abstiegsrängen entfernen. Gleiches gilt für Bayer 04 Leverkusen, das mit 13 Punkten derzeit auf dem neunten Rang liegt. Die Werkself empfängt Tabellenschlusslicht Herforder SV. In der Hinrunde konnten die Herforderinnen im eigenen Stadion gegen Leverkusen zumindest ein Unentschieden erreichen.

MSV will ersten Heimsieg Für den Herforder SV ist der Klassenverbleib kaum noch zu schaffen. Bereits neun Punkte beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer. Bessere Chancen hat hingegen der MSV Duisburg, den nur drei Zähler von Platz zehn trennen. Am Sonntag empfangen die “Zebras” die TSG 1899 Hoffenheim und hoffen auf den ersten Heimsieg der Saison.

„Unsere Aufgabe muss es sein, hinten aufmerksam und gedankenschnell zu agieren und im Vorwärtsspiel möglichst effektiv unsere Schnelligkeit auszuspielen, damit wir diesen starken Gegner besiegen können. Hoffenheim spielt nämlich sehr aggressiv und bissig, hat vorne und hinten Qualität“, sagt MSV-Trainerin Inka Grings . Mit einem Sieg würden wir einen Riesenschritt zum Klassenerhalt machen. Dann kann uns Duisburg kaum noch einholen. “Bei einem Remis wäre ich auch schon zufrieden, dann würden wir den Abstand halten. Aber auf einen Punkt kann man schlecht spielen. Wir müssen dort auf jeden Fall hoch diszipliniert agieren”, so TSG-Trainer Jürgen Ehrmann.