So lief die Saison bisher: TSG 1899 Hoffenheim

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Die TSG 1899 Hoffenheim kann man wohl als die Minimalisten im bisherigen Saisonverlauf der Allianz Frauen-Bundesliga bezeichnen. Nur der MSV Duisburg hat weniger Tore erzielt als die Kraichgauerinnen – doch mit ihren gerade einmal zwölf Treffern liegt die TSG immerhin auf dem sechsten Tabellenrang.

Die zweite Saison sei die schwerste, heißt es immer. Doch beim Vorjahresaufsteiger TSG 1899 Hoffenheim läuft es gut. Immerhin hat sich die TSG bereits acht Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge erarbeitet, obwohl das Team eine der schwächsten Offensiven der Liga hat und „Nummer 1“ Alisa Vetterlein krankheitsbedingt in dieser Saison noch kein Spiel im Tor stand.

Wenig Tore, viel erreicht
Die aktuelle Spielzeit begann für die TSG durchwachsen. Nach einem Unentschieden gegen Bayer 04 Leverkusen folgten die erwarteten Niederlagen die die Spitzenteams aus Wolfsburg und München, ehe am vierten Spieltag ein knapper 1:0-Erfolg gegen den zu dieser Zeit noch formschwachen MSV Duisburg gelang. Doch mit wenig kamen die Kraichgauerinnen auch im weiteren Saisonverlauf zum Erfolg. Auch Aufsteiger SC Sand wurde nur knapp mit 1:0 bezwungen, vom FF USV Jena trennte man sich am siebten Spieltag mit 1:1. Gegen die SGS Essen (3:1) und den Herforder SV (3:0) wurde deutlicher gewonnen.

Angespannte Personalsituation
Doch auf der anderen Seite ließen die Hoffenheimerinnen auch nicht viel zu. Einziger Ausreißer war das deutliche 1:7 gegen den 1. FFC Frankfurt am zehnten Spieltag, dort kassierte man fast so viele Treffer wie an den neun Spieltagen zuvor (10). Sein Team habe „fast immer gute Leistungen gezeigt“, bilanzierte Trainer Jürgen Ehrmann zum Jahresende. Dabei war die personelle Situation oftmals angespannt: Vetterlein schon vor Saisonbeginn krank, Neuzugang Vanessa Wahlen erlitt im Dezember einen erneuten Kreuzbandriss, langzeitverletzt ebenfalls Katharina Kiel. Torhüterin Kristina Kober zog sich eine Knieverletzung zu (mittlerweile wieder ins Lauftraining eingestiegen). Christine Schneider fiel mit Fußproblemen aus. „Unsere Truppe haut sich immer voll rein und versucht, verletzungsbedingte Ausfälle so gut es geht zu kompensieren“, lobte Ehrmann.

Martina Moser
Für die TSG um Spielführerin Martina Moser lief es 2014 erfolgreich. © TSG 1899 Hoffenheim

Kräfte sammeln
Und so ist Platz sechs mit 15 Punkten ein mehr als achtbares Zwischenergebnis für die TSG, der allerdings zum Ende des Jahres dann etwas die Puste ausging, sodass die Winterpause freudig erwartet wurde. „Die Pause ist zwar nur kurz, aber meine Spielerinnen können für den wichtigen Kampf um den Klassenerhalt wieder Kräfte sammeln“, so Ehrmann.

Unter den ersten acht landen
Mittlerweile hat die TSG die Vorbereitung für die Rückrunde aufgenommen. Trotz der guten Platzierung bleibe der Klassenerhalt das vorrangige Ziel. Allerdings möchte das Team diesen so schnell wie möglich schaffen. „Dann“, so Ehrmann, „können die Platzierungsspiele beginnen.“ Unter den ersten acht möchte man landen, denn dann „können wir uns die erste Runde des DFB-Pokals in der kommenden Saison von außen anschauen und müssen nicht nach Aue fahren“, scherzte Ehrmann. In der ersten Runde des DFB-Pokals haben die besten acht Vereine ein Freilos.

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Markus JuchemDetlef Neueste Kommentartoren
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Detlef
Detlef

@Nora,
Was denn nun, Platz 6 oder Platz 12??? 😉