So lief die Saison bisher: MSV Duisburg
Im zweiten Teil unseres Rückblicks auf den bisherigen Saisonverlauf der zwölf Bundesligisten beschäftigen wir uns mit dem MSV Duisburg . Mit dem Ziel, die beste Mannschaft in Nordrhein-Westfalen zu werden, ist der MSV in die Saison gestartet. Doch stattdessen befindet sich die Mannschaft mitten im Abstiegskampf.
Sieben Punkte aus 13 Spielen hat der MSV derzeit auf dem Konto und liegt damit auf dem vorletzten Rang. Mit dem hohen Saisonziel in die Spielzeit gestartet, hat der MSV im Anschluss enttäuscht. Aber mittlerweile gibt es auch Lichtblicke.
Derby-Niederlage zum Auftakt Die Hoffnungen, das beste NRW-Team zu werden, erhielten gleich zum Saisonauftakt einen Dämpfer; der MSV verlor mit Inka Grings als neuer Trainerin vor etwas über 1000 Zuschauern den Auftakt gegen die SGS Essen mit 1:2. Rahel Kiwic brachte ihr Team mit einem Eigentor in der zweiten Minute ins Hintertreffen. Auch an den folgenden Spieltagen lief es kaum besser. Beim 1. FFC Frankfurt setzte es am zweiten Spieltag gar eine 0:6-Niederlage.
Tore ausgerechnet gegen Potsdam Nominell ist der Kader der MSV, der zwar immer wieder mit verletzungsbedingten Ausfällen zu kämpfen hatte, nach den Neuverpflichtungen sicherlich stärker einzuschätzen gewesen, doch es brauchte einige Zeit, ehe man sich gefunden hatte. Das Team musste sich bis zum siebten Spieltag gedulden, ehe es beim 0:0 in Leverkusen den ersten Zähler der Saison einfuhr. Doch danach ging es bergauf. Inklusive der Partie in Leverkusen hatte der MSV bis dahin gerade erst ein Saisontor erzielt. Und ausgerechnet am achten Spieltag, einem Heimspiel gegen den 1. FFC Turbine Potsdam, erkämpften die Duisburgerinnen ein 3:3.
Aufwärtstrend setzt sich fort Bis zum ersten Sieg musste sich das Grings-Team allerdings weiterhin etwas gedulden. Nach einem 1:1 gegen den FF USV Jena am zehnten Spieltag folgte im Kellerduell beim Herforder SV am elften Spieltag ein 2:1-Sieg und somit der erste “Dreier” der Saison. Durch einen Treffer von Lena Wermelt war der MSV zwar zunächst in Rückstand geraten, Dolores Silva und Kristina Šundov drehten die Partie jedoch.
Klassenerhalt wieder realistisch Wenngleich der MSV noch immer auf einem Abstiegsplatz liegt, hat sich die Leistung stabilisiert, und immerhin beträgt der Vorsprung auf den Herforder SV nach dem schwachen Start mittlerweile fünf Punkte. Das zweite Revierderby gegen die SGS Essen ging bereits 0:0 aus, und der Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz beträgt nur noch drei Punkte. Das Ziel, bestes NRW-Team zu werden, dürfte wohl klar verfehlt werden, aber der Klassenverbleib ist wieder ein realistisches Ziel.