Wolfsburg patzt, Bayern an der Spitze

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Der 8. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga hatte es in sich. Denn der bisherige Tabellenführer VfL Wolfsburg kam gegen den FF USV Jena überraschend nicht über ein Remis hinaus und verlor dadurch die Tabellenführung an den FC Bayern München. Turbine Potsdam verspielte beim MSV Duisburg gar eine Zwei-Tore-Führung.

Der Meister und bisherige Tabellenführer VfL Wolfsburg am im heimischen VfL-Stadion am Elsterweg trotz einer Vielzahl guter Chancen nicht über ein enttäuschendes 0:0 gegen den FF USV Jena hinaus. Für die Wolfsburgerinnen war es nach dem Heimspiel gegen den FC Bayern München bereits das zweite torlose Remis in dieser Saison. Der FC Bayern München bleibt übernahm somit dank eines um vier Tore besseren Torverhältnisses die Tabellenspitze.

Kellermann: „Tut weh, diese zwei Punkte liegen gelassen zu haben“
Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann meinte: „Dass Jena eine harte Nuss werden würde, darauf waren wir vorher gefasst. Der Gegner hatte defensiv auf dem Platz eine gute Struktur, demgegenüber fehlte uns heute nach so vielen Spielen in den letzten Wochen die Frische. Trotzdem hatten wir mehr als genug Gelegenheiten, um das Spiel für uns zu entscheiden. Es tut weh, diese zwei Punkte liegen gelassen zu haben. Wir hätten gern auch nach diesem Spieltag weiter an der Spitze gestanden. Nun werden wir die Länderspielpause nutzen, um unsere Kräfte zu bündeln. Danach müssen wir die nächsten Spiele wieder konzentriert angehen.“

Kraus: „Haben uns leidenschaftlich gewehrt“
Jenas Trainer Daniel Kraus erklärte: „Wir sind natürlich sehr glücklich über dieses Ergebnis. Nach den vielen Negativerlebnissen bedeutet dieser Punkt für uns einen großen Schritt. Wolfsburg hat bis zum Schluss gedrückt, aber wir haben uns leidenschaftlich dagegen gewehrt und hatten außerdem eine sehr gute Torhüterin zwischen den Pfosten. Wenn man als Team gut zusammenarbeitet, das hat man gesehen, dann hat man auch das nötige Glück und wird am Ende belohnt.“

Potsdam verspielt Zwei-Tore-Führung
Turbine Potsdam musste sich beim MSV Duisburg trotz einer 2:0-Führung am Ende mit einem 3:3 (2:1)-Remis begnügen. Dabei sah es zunächst nach den Treffer von Genoveva Anonma (25.) und Tabea Kemme (30.) nach einem Sieg für die Gäste aus. Doch der Anschlusstreffer von Carole Costa kurz vor der Pause brachte die Hoffnung zurück (45.).

Duisburg mit Moral und Glück
In der zweiten Halbzeit gelang Geldona Morina der Ausgleich (57.), doch Turbine ging durch ein Eigentor von Rahel Kiwic erneut in Führung (80.). Dennoch reichte es am Ende nicht zu einem Sieg, denn Virginia Kirchberger gelang kurz vor Spielende per Kopf der Ausgleich für die Gastgeberinnen (87.), die zuvor in sieben Spielen nur einen Treffer erzielt hatten und in der letzten Minute Glück hatten, als Potsdam noch einmal Latte und Pfosten traf.

Schröder: „Das war Schlafwagenfußball“
Turbine-Trainer Bernd Schröder ging mit seiner Mannschaft hart ins Gericht. „Wir sind von unserem eigenen Anspruch, den wir haben, spielerisch, kämpferisch ebenso wie läuferisch, im Moment meilenweit entfernt. Uns fehlten Spritzigkeit, Passspiel, Zweikampf und Handlungsschnelligkeit. Ein Großteil der Spielerinnen stand neben den Schuhen. Das war Schlafwagenfußball.“

Tolle Tore
Duisburgs Trainerin Inka Grings meinte: „Ich freue mich unheimlich für meine Mannschaft, sie hat alles abgerufen, was sie derzeit drauf hat, und drei ganz tolle Tore erzielt. Deshalb haben wir auch das Quäntchen Glück verdient, das wir heute hatten.“

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Frankfurt ohne Probleme
Der 1. FFC Frankfurt gab sich beim 3:0 (1:0)-Sieg im Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen anders als in der vergangenen Saison diesmal keine Blöße. Kerstin Garefrekes brachte die Gastgeberinnen früh in Führung (7.). Kurz nach der Halbzeit erzielte Dzsenifer Marozsán das 2:0 (56.), Simone Laudehr setzte kurz vor Spielende den Schlusspunkt (87.). Frankfurts Trainer Colin Bell meinte: „Es war ein Sieg des Willens. Auch nach dem 2:0 haben wir weiter kompakt gespielt und nicht nachgelassen. Die Mannschaft hat gebissen und gefightet und sich den Sieg erkämpft.“

Obliers lobt seine Elf trotz Niederlage
Leverkusens Trainer Thomas Obliers erklärte: „Wir haben trotz der Niederlage ein gutes Spiel gemacht. Beim ersten Gegentor waren wir nicht konsequent genug, am Ende hat sich Frankfurts individuelle Klasse durchgesetzt und wir haben unsere nicht Chancen verwertet.“

Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann
Trainer Ralf Kellermann kam mit seinem Team nur zu einem 0:0 gegen Jena © Frank Gröner / girlsplay.de

Klatsche für den SC Freiburg
Die SGS Essen kam beim SC Freiburg zu einem zumindest in der Höhe unerwarteten 4:1 (4:0)-Sieg. Dabei legte Essen den Grundstein zum Sieg bereits in der Schlussviertelstunde ersten Halbzeit, in der Sara Doorsoun-Khajeh (31.), Lea Schüller (38., 45.) und Margarita Gidion (41.) mit einem wahren Torfestival für die Entscheidung sorgten. Den Gastgeberinnen gelang durch Sarah Puntigam nur noch der Ehrentreffer (77.).

Freiburg ohne Saft und Kraft
Freiburgs Trainer Dietmar Sehrig suchte Gründe für die Niederlage: „Heute war der Akku nicht bei 100 Prozent. Wir wussten, dass wir gegen Essen topfit sein müssen, um zu bestehen. Das haben wir im ersten Spielabschnitt nicht geschafft. Wir sind oft hinterher gelaufen, waren körperlich nicht auf der Höhe und haben uns ungewohnte Fehler im Spielaufbau geleistet.

Essen eine Halbzeit bärenstark
Essens Trainer Markus Högner erklärte: „Wir haben eine hervorragende erste Hälfte gespielt, vielleicht die beste Halbzeit der laufenden Saison. In der zweiten Halbzeit haben bei manchen Spielerinnen zehn bis fünfzehn Prozent gefehlt.“

Zwischenstand im Bundesliga-Tippspiel anschauen

Heimsieg für Hoffenheim
Die TSG 1899 Hoffenheim kam gegen Aufsteiger Herforder SV zu einem 3:0 (1:0)-Sieg und gewann somit sein drittes Heimspiel in Folge. Anne Fühner, die nach der Verletzung von Katharina Kiel erstmals in der Startformation stand, erzielte unbedrängt aus fünf Metern die Führung (19.), Stephanie Breitner per direktem flachen Freistoß (47.) und erneut Fühner am langen Pfosten (49.) sorgten anfangs der zweiten Halbzeit für die Entscheidung.

Lob von Ehrmann
Hoffenheims Trainer Jürgen Ehrmann meinte: „Vom Spielaufbau her war es heute unser bestes Spiel – mit kurzen Pässen und Spielverlagerung. Im letzten Platzdrittel waren wir noch etwas zu ungenau.“ Sein Gegenüber Jürgen Prüfer sagte: „Wir sind mit anderen Erwartungen her gekommen. Wir haben es wieder mal nicht hingekriegt, unter drei Gegentoren zu bleiben und selbst so durchschlagskräftig zu sein, dass es für einen Punkt oder mehr reicht.“

Bayern glanzlos, aber souverän
Bereits am Samstag hatte der FC Bayern München mit 4:0 (1:0) gegen den SC Sand gewonnen. Die Treffer erzielten Vivianne Miedema (8., 31.), Melanie Behringer (27.) und die eingewechselte Eunice Beckmann (84.).

Allianz Frauen-Bundesliga, Ergebnisse 8. Spieltag

FC Bayern MünchenSC Sand4:0(3:0)
SC FreiburgSGS Essen1:4(0:4)
1. FFC FrankfurtBayer 04 Leverkusen3:0(1:0)
MSV Duisburg1. FFC Turbine Potsdam3:3(1:2)
TSG 1899 HoffenheimHerforder SV3:0(1:0)
VfL WolfsburgFF USV Jena0:0

Allianz Frauen-Bundesliga, Tabelle

RangVereinSpieleTorverhältnisPunkte
1.FC Bayern München821:220
2.VfL Wolfsburg816:120
3.1. FFC Frankfurt825:619
4.1. FFC Turbine Potsdam818:916
5.SGS Essen815:815
6.SC Freiburg815:1612
7.TSG 1899 Hoffenheim87:911
8.FF USV Jena89:137
9.Bayer 04 Leverkusen85:156
10.SC Sand85:184
11.MSV Duisburg84:232
12.Herforder SV89:292

Letzte Aktualisierung am 13.11.2019 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Alice
Alice

Man hat bei der leistungsgerechten Nullnummer heute leider einmal deutlich gesehen, dass Lina und Selina im Doppelpack keine gute Alternative fürs zentrale Mittelfeld sind. Kessi, Lena oder auch Vanessa fehlen um die Schaltzentrale zu stabilisieren und Rückhalt zu geben.

Heute lief nicht viel zusammen und wir Wolfsburger können noch froh sein, dass sie die verpassen Chancen nicht am Ende noch gerächt haben und in einer Niederlage resultierten.

Die positive Nachricht des Tages ist, dass Laura Vetterlein und Zsanett Jakabfi in Bochum zum Einsatz kamen! Hoffentlich kommen sie komplikationslos wieder im Ligaalltag an.

Altwolf
Altwolf

Den Punkt haben sich die USVerinnen redlich verdient, denn ihr kämpferischer u.läuferischer Einsatz war vorbildlich. Die Taktik ab dem MF u.vereinzelt auch durch vorderes Pressing den Spielaufbau zu stören ging dabei voll auf, da R.Kellermann im Rahmen der „Rotation“ wohl glaubte, daß L.Magull u.S.Wagner stark genug wären dort Akzente zu setzen. Beide behaupteten die Bälle nicht und konnten wenig für die Offensive beisteuern, zumal sie den Raum zwischen Defensive u. Offensive nicht konsequent besetzten. Trotzdem wurden von M.Müller u. A.Popp keine der 4-5 100%igen nicht in Tore umgemünzt, da 2 x auch der Pfosten getroffen wurde, Jenas Torfrau gut reagierte… Weiterlesen »

Michele
Michele

An alle Turbine-Fans: Was ist nur mit euch los? Ich kam heute gar nicht aus dem lachen heraus! Ist nicht böse gemeint, aber was ihr zurzeit macht, kann ja nicht sein, oder?

never-rest
never-rest

Wie viele geunkt haben, wird es wohl tatsaechlich eine schwere Saison fuer TP.

Auch WOB muss sich strecken, wenn es nicht gelingt, die Torchancen endlich effizienter zu verwerten. Schon in letzten Spielen viel auf, wie umstaendlich WOB häufig vor dem gegnerischen Tor agiert.

kelly
kelly

was ein Spieltag.glückwunsch frau Grings!!ihr habt ja fast gewonnen ihr Zebras.und endlich ist die Liga spannend. und so nebenbei vfl Bochum Frauen 2.liga 1000 zuschauer wow

Ina
Ina

@Michele
Da du alle Turbine-Fans angesprochen hast schließt mich das auch mit ein. Leider habe ich keinen Schimmer, wovon du sprichst. Vielleicht erläuterst du mal bitte, was genau du meinst.

Altwolf
Altwolf

@Alice.

Ich sehe da auch e.taktischen Fehler von R.Kellermann,er hätte zumindest V.Bernauer statt Selina spielen lassen u.dann evtl.Selina für Lina , wie dann auch Lena für Vanessa einwechseln sollen. Auch hatte ich erwartet statt N.Maritz dann St.Bunte zu sehen.

Andererseits kann ich die derzeitige körperliche Verfassung der Genannten und deren Eindruck beim Training nicht beurteilen. Von I.Kerschoweski hatte ich auch mehr erwartet.

enthusio
enthusio

Starke Leistung der Essenerinnen, 4 Tore in Freiburg schon in der 1. Halbzeit ! Ich bin gespannt, ob jemand dieses Ergebnis vorher auf dem Tippzettel hatte. (Charline Hartmann hatte bei „Reviersport“ übrigens „nur“ 1:3 getippt 🙂 .) Und die 16jährige Lea Schüller hat mit ihren zwei Toren bewiesen, dass ihre vier Tore neulich im Testspiel gegen Heerenveen keine Eintagsfliege waren. Da hat die Mannschaft Charline Hartmann zu deren 150. Pflichtspiel-Einsatz für Essen ja ein schönes Geschenk gemacht. Und was Sara Doorsoun angeht, kann ich nur immer wieder sagen: was für ein Glück für Essen, dass sie diese Spielerin bekommen haben!… Weiterlesen »

Michele
Michele

@Ina

Du weißt doch genau was ich meine! Irgendwas stimmt bei eurem Team doch nicht! Ich spreche nicht von den Fans(die sind super), sondern von der Mannschaft! Es darf nicht sein, dass man beim Tabellenletzten nur einen Punkt holt(nach 2:0 Führung)! Ich als Rote, kann das aus der Ferne schlecht beurteilen! deswegen dachte ich, dass mir einige fans aus Potsdam mal weiterhelfen können!

waiiy
waiiy

Turbine ist jetzt wirklich da, wo sie von der Spielstärke der Mannschaft hingehören. Alle die meinen, dass man vor der Saison „geunkt“ hat, können jetzt sehen, dass es eine durchaus realistische Einschätzung ist. Von daher bin ich zwar schon ein wenig enttäuscht, dass es gerade in Duisburg nicht reicht, nach einer 0:2 Führung das Spiel über die Bühne zu bringen, sehe mich aber bestätigt, was meine Einschätzung der Kraftverhältnisse in der Liga angeht. Turbine ist einfach nur noch die 4. Kraft im Lande, was viele Turbine-Fans schon vor 3-4 Jahren befürchtet haben. Was mich heute verwundert, dass es nominell die… Weiterlesen »

jochen-or
jochen-or

Leider ist Turbine jetzt da, wo sie zu erwarten waren – auf Platz 4. Mit professionellem Training allein kann man auf Dauer die ständigen Verluste von Schlüsselspielerinnen nicht kompensieren. Man betrachte nur mal die Kontinuität der Kader der Spitzenmannschaften wie Lyon oder auch Wolfsburg. Wie auch bei den Männern kommt es eben auf die Gehälter an, die man zahlen kann. Die Abhängigkeit des Erfolges von der Höhe der Gehälter ist jedenfalls bei den Männern statistisch belegt – nachzulesen bei Simon Kuper. Bei den Frauen wird dies mit der -verdienten- Steigerung der Gehälter nicht anders sein. Da mögen die vielen Verletzungen… Weiterlesen »

Tiberias
Tiberias

Tja, seltsam ist es schon: Da reicht die geballte Trainerkompetenz von Schröder, Heinrichs & Feifel nicht aus, die vereinzelt schon abgeschriebene „grüne“ Neutrainerin Inka Grings in die sportlichen Schranken zu weisen. Zweimal zurückkommen ist stark! Und seit dem Frankfurt-Spiel läuft bei Turbine ergebnismäßig nicht viel zusammen. Dabei haben sie endlich mal wieder drei Dinger gemacht. Also ich habe im Moment mehr Fragen als Erklärungsansätze… 🙁

Alice
Alice

@Altwolf: Ich sehe das genauso wie du. Kellermann hätte Selina oder Lina von Anfang an zusammen mit Lena oder auch Vanessa spielen lassen sollen. Heute hätte ich Selina auch präferiert. Beide benötigen einfach eine Führungspersönlichkeit neben sich. Noelle Maritz gehört für mich mitlerweile zum Wolfsburger Stamm, obwohl man auch mit ihren Kräften haushalten muss und eine so junge Spielerin nicht „verheizen“ darf. Ich hätte Stephi gerne an Isabels Stelle gesehen, zumal diese heute keinen Stich setzen konnte. Nach Stephis Einwechselung hat sie nochmal hochmotiviert Dampf gemacht, aber da war der sprichwörtliche Drops wohl schon gelutscht. Alles in allem haben wir… Weiterlesen »

Altwolf
Altwolf

Man darf sich daran erinnern, daß Turbine am 4.Spieltag noch Tabellenführer war und erst die Spiele gegen die Bayern u.gegen WOB negativ bestritten wurden und jetzt so ein Spiel gegen die Duisburgerinnen vielleicht mit einem Einstellungsproblem angegangen sind und nicht siegreich gestalten konnten. Solche Verläufe kann es und wird es immer wieder geben (da sind weder WOB,der 1.FFC noch Bayern gegen gefeit) und insbes. dann, wenn das „entscheidende“ MF nicht ein Übergewicht schaffen kann. Den „Stab“ über Turbine zu brechen ist völlig verfehlt und im Verlauf der Saison, insbes. in der Rückrunde wird noch Einiges passieren, was keiner wirklich vorraussehen… Weiterlesen »

Liza
Liza

Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey hey hey! 😉
Freue mich riesig für die Bayerndamen! Würde Melanie Behringer zwar nicht zustimmen, dass Sand (vor Allem in HZ 1) das bessere Team war, sie haben aber eine sehr gute Leistung gezeigt, der FCB war der zweiten HZ auch nicht mehr ganz so spritzig.

Potsdam würde ich so schnell noch nicht abschreiben. Sie haben jetzt wohl offensichtlich ein Tief, bin aber überzeugt, dass sie ihre Stärken in den nächsten Spielen wieder zeigen werden.

Altwolf
Altwolf

@waiiy. Ich glaube beobachtet zu haben, daß Turbine von Beginn des Spieles an mit viel körperlichem Einsatz und Laufarbeit in das Spiel geht, nicht selten dann auch das angestrebte Tor erzielt. Im weiteren Verlauf dann aber, trotz sicherlich guter Physis, zum Ende hin immer mehr an Power verliert, insbes. wenn dann der Gegner durch Anschlußtor oder Ausgleich erstarkt. Was Turbine nicht macht – und da liegt wohl auch einer der Unterschiede zu WOB – den Ball zur Spielberuhigung und zur Entlastung der Spielerinnen längere Zeit auch mal im Sinne des Ballbesitzes hinten herum spielt. Da geht es immer mit möglichst… Weiterlesen »

Detlef
Detlef

Tja, was soll man dazu noch sagen??? 🙁 Wenn Du als vermeintlches Topteam beim bisher enttäuschenden Tabellenschlußlicht nur ein mageres Pünktchen holst, obwohl man heute sogar drei Tore erzielt hat, da dürfte selbst die Trainer-Troika total ratlos sein!!! 🙁 Auch ich hatte ja TURBINE vor Saisonbeginn auf Rang 3-4 gesehen, da mM mit diesem Kader nicht mehr drin ist!!! Die ersten 4 Spiele täuschten halt noch drüber hinweg, aber mittlerweile sieht man klar die Defizite in unserer Mannschaft!!! 🙁 Ohne das Spiel gesehen zu haben, nur aus dem Studium des Livetickers, kann man sich natürlich nicht so das richtige Bild… Weiterlesen »

enthusio
enthusio

Beim Spiel des VfL Bochum gegen Wolfsburg II zeigten sich die Fans heute solidarisch und kamen in Scharen (1.068 Zuschauer).
Die WAZ berichtet im Vorfeld der morgigen Mitgliederversammlung sehr engagiert über die Situation beim VfL und veröffentlichte heute Abend mehrere Artikel und einen Kommentar.

Hier zwei Links zum Spiel:

https://www.derwesten.de/sport/fussball/vfl/zuschauerrekord-bei-frauen-des-vfl-bochum-als-starkes-signal-id9948490.html

https://www.derwesten.de/sport/lokalsport/bochum/ein-zeichen-der-solidaritaet-aimp-id9950958.html

einwurf
einwurf

Dieses hilflose Gestammel beim SCF nach Niederlagen:“Heute war der Akku nicht bei 100%. Wir wussten das wir topfit sein müssen um zu bestehen.“ (O-Ton Trainer) Ja was machen die denn die ganze Woche? Keine Komunikation auf dem Platz. Keine Führungsspielerin mit Charakter. Die welche die Abwehr lautstark stabilisierte, ist jetzt in München und was haben die für eine Defensive. Die welche mit Däbritz das Mittelfeld organisierte, ist jetzt in München und was macht die für einen hervoragenden Job. Ich glaube die wussten warum sie den Verein verliesen keine Möglichkeit sich weiter zu entwickeln. Genau das ist der Nachteil vom Jugendwahn,… Weiterlesen »

tpfn
tpfn

Für TP’s Leistungsdefizit halte ich derzeit mehrere Ursachen für möglich: 1. alle drei Trainer mischen bei TP derzeit kräftig mit, logische Folge: viele Köche… 2. Schrödi ist nur formell Cheftrainer, lässt Feifel diese Saison völlig freie Hand um zu prüfen ob er als würdiger Nachfolger Infrage kommt, (einige Aussagen Schrödis und diverse Interviews von Spielerinnen deuten stark auf diesen Fall hin) Schrödi sagt selbst „Solange ich Trainer in Potsdam bin, habe ich so eine schlechte Leistung nicht gesehen“ Am ersten Spieltag auf Feifel angesprochen, sagte Schrödi sinnwörtlich „am Ende der Saison kann man dann sehen was es gebracht hat“ 3.… Weiterlesen »