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2014

Glanzloser Sieg für den VfL Wolfsburg

Zum Auftakt des zweiten Spieltags der Allianz Frauen-Bundesliga hat der VfL Wolfsburg den erwarteten Erfolg bei der TSG 1899 Hoffenheim gefeiert. Doch beim knappen 1:0 (1:0)-Sieg hatte der VfL in der zweiten Halbzeit auch viel Glück.

Das entscheidende 1:0 für den VfL gelang bereits in der zweiten Minute. Zugeschrieben wurde es Martina Müller . Doch die Ex-Nationalspielerin selbst sah ein Eigentor der Hoffenheimerinnen.

TSG-Fanclub mit Choreo Doch auch wenn der Treffer früh fiel, das erste Highlight im Stadion bot der Fanclub der TSG, der eine Choreo vorbereitet hatte: Im B-Block wurde ein 13 x 1,5 m großer Banner angebracht – in dessen Mitte ein fünf Meter hohes Hauptmotiv. Alles handgemalt, was die “BlueAngels Hoffenheim” im Vorfeld etwa 50 Stunden Arbeit gekostet hatte.

VfL nutzt Überlegenheit nicht Der VfL war zunächst die tonangebende Mannschaft und setzte die Gastgeberinnen bereits früh unter Druck. Entsprechend gelang der TSG kaum ein geordnetes Aufbauspiel, und Chancen waren in der ersten Halbzeit Mangelware. Auf der anderen Seite konnten die Wolfsburgerinnen aus ihrer Überlegenheit allerdings keinen Profit ziehen. Dafür fehlten im Spiel nach vorne die letzte Konsequenz und Präzision. Lena Goeßling schlenzte in der 19. Minute einen Ball auf das Netz. Anna Blässe scheiterte nach einem starken Sprint auf der linken Seite an TSG-Torhüterin Kristina Kober.

Chance zum Ausgleich Fast wäre der VfL für seine mangelnde Chancenverwertung bestraft worden. Nach einem Freistoß der Hoffenheimerinnen landete der Ball zunächst am Pfosten, Stephanie Bunte klärte kurz darauf in letzter Sekunde zur Ecke.

Hoffenheim wird stärker Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeberinnen besser ins Spiel, insbesondere Dóra Zeller hatte innerhalb der ersten zwanzig Minuten gleich drei aussichtsreiche Möglichkeiten zum Ausgleich. Zunächst zögerte sie nach feinem Zuspiel von Martina Moser zu lange, sodass Verena Faißt noch zur Ecke klären konnte. Fünf Minuten später schoss Zeller über den Kasten. Kurz darauf konnte Nilla Fischer im Laufduell noch klären (63.). Die Schwedin war es auch, die in der 76. Minute gegen Kristin Demann klärte.

Magull setzt neue Impulse Die Wolfsburgerinnen wirkten im Vergleich zur ersten Halbzeit wie ausgewechselt. Das Spiel nach vorne kam fast völlig zum Erliegen. Die Einwechselung von Lina Magull sorgte für ein paar neue Impulse. Die besseren Möglichkeiten gehörten dennoch der Heimelf. In der 81. Minute wäre den Gästen allerdings fast das 2:0 gelungen. Nach Zuspiel von Magull versuchte es Lena Goeßling mit einem Schuss aus der Ferne, verfehlte den Kasten aber. Dies war der Auftakt zu zwei weiteren aussichtsreichen Möglichkeiten: Aber zunächst wurde ein Konter schwach abgeschlossen, dann konnte die TSG einen Torschuss von Caroline Graham Hansen noch zur Ecke klären.

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